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Berufsberatung für Geisteswissenschaftler Finde den Job, der zu Dir passt von Novna, Eva (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.01.2017
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Berufsberatung für Geisteswissenschaftler

Geisteswissenschaftler haben es heute schwer auf dem Arbeitsmarkt. Sie werden gerne als unterbezahlte Praktikanten, Kettenjobber oder Leiharbeiter herangezogen, als Lückenfüller und Ersatzpersonal - ohne wirklich die Aussicht auf eine zukünftige feste Anstellung. Geisteswissenschaftler verdienen dazu oft weniger, als ihre anders ausgebildeten Arbeitskollegen, obwohl sie meistens sehr kreative Ideen und weiterführende Fragestellungen haben. Doch diese werden kaum beachtet. Viele Geisteswissenschaftler verfügen nämlich über eine wunderbare Eigenschaft: Sie sind oft unauffällige, aber besonders gut angepasste Angestellte. Leider geht damit nicht selten einher, dass sie sich nicht trauen, ihre Stärken zu betonen und gezielt einzusetzen. Sie wissen vielleicht nicht immer, worin sie besonders gut sind, bzw. wie sie es im Berufsleben erfolgreich kommunizieren können. Dieser Ratgeber verhilft zu einer besseren Positionierung in der heute oft lauten, unübersichtlichen und verdichteten Arbeitswelt. Die Berufsberatung ist speziell an Geisteswissenschaftler gerichtet. Es geht weniger um die Erschließung von heute möglichen und verfügbaren Stellen auf dem Arbeitsmarkt, sondern um die Übung einer gesunden, selbstsicheren und realistischen Selbsteinschätzung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 152
    Erscheinungsdatum: 25.01.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783735744784
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 1134kBytes
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Berufsberatung für Geisteswissenschaftler

II Fragekatalog: Wer bin ich?

1 Vergangenheit

Wir kommen nicht drum herum, in der Vergangenheit zu beginnen. Hierbei suchen wir nicht nach Tätern, Ursachen oder schuldigen Ereignissen, die zu unserer heutigen vielleicht ungünstigen Lage geführt haben, sondern wir betrachten unsere Vergangenheit als Inspirationsquelle unseres selbst. Lassen wir das Kind in uns

sprechen. Unsere Kindheitstage können unglaublich viel über uns verraten. Erinnerst Du Dich noch? Wie warst Du als Kind? Womit hast Du Dich beschäftigt, womit gespielt und wofür besonderes interessiert? Hast Du viel gebastelt, gelesen oder gern Brettspiele gespielt? Durftest Du draußen toben, hast Du Sticker gesammelt oder gerne Tierdokus geschaut? Hattest Du viele Freunde, ein Baumhaus oder warst Du auf Kinderfreizeiten? Faszinierten Dich Dinosaurier, Comics, Roboter, UFOs oder das Alte Ägypten? Mit was hast Du gern gespielt, welche Musik gehört, welches Kinderbuch gelesen? Und bitte antworte jetzt nicht, Du hast den ganzen Tag vor den Fernseher, am Gameboy oder der Play Station gesessen (was bei vielen Kindern heute leider oft der Fall ist). Was wolltest Du als Kind einmal beruflich werden? Hattest Du Idole oder Berufe imitiert? Das macht nichts, wenn Du nicht sofort eine Antwort parat hast. Schreibe die Frage nach dem Berufswunsch aus Kindheitstagen zu erst einmal in Dein Logbuch und lasse den Rest der Seite frei. Früher oder später werden Dir die passenden Gedanken dazu einfallen. Hier noch ein paar Impulse für weiterführende Gedanken: Was war Dein Lieblingsspielzeug? Welche Motive hast Du gern gezeichnet? An welche Ereignisse, Filme oder Geschichten kannst Du Dich heute besonders gut erinnern?

Frage zur Not auch Deine Eltern (oder Menschen, die Dir in der Kindheit Nahe standen), blättere in alten Kinderalben, wenn Du Dich nicht erinnern kannst oder durchstöbere den alten Dachboden. Manchmal bewahren Eltern auch Zeichnungen, Gebasteltes und Texte von einem auf. Auch Geschwister können wertvolle Informationen geben. Sei hierbei achtsam, höre genau hin aber lass Dich nicht in Kategorien zwängen, die etwa so lauten Du warst schon immer sehr faul ... Du hast mich immer nur geärgert ... Du warst oft sehr ungehorsam und eigensinnig ... Es kann sein, dass Du nicht zum Lieblingsgeschwisterteil gehörtest oder Du Deinen Eltern nicht die Freude bereitet hast, die sie sich gerne von Dir wünschten.

"Alle um uns herum ist wie ein vorgesetzter Spiegel"

Wir dürfen nicht vergessen, oftmals projizieren wir uns und ebenfalls unser Umfeld gerne seine eigenen Vorstellungen und Wünsche auf die Mitmenschen - und natürlich können wir dabei ebenfalls ins Visier geraten. Stellen wir dann Fragen an diese entsprechenden Personen, die vielleicht frustriert und unzufrieden sind, weil wir selbstverständlich nicht all ihre Wünsche und Vorstellungen erfüllen konnten, können dabei negative Beschreibungen herauskommen. Nimm es ihnen nicht übel. Sie werden wahrscheinlich wenig darüber nachgedacht haben. Und Du bist ihnen bereits einen Schritt voraus. Also zieh nur die Personen heran, die Dir wirklich eine Hilfe sein können. Und schließe mit denen ab, die Dir nur Vorwürfe machen. Das ist ihre Welt, die sie sich konstruieren. Erinnerst Du Dich: Deine wird von nun an positiv und vorausschauend bestimmt. Hier gibt es keinen Platz für herunterziehende Gedanken oder schlecht machende Aussagen, die Dich in Deiner Ausrichtung nicht weiterbringen.

"Dinge nur aus Erwartung tun?"

Die als Beispiel dienende Aussage, Du warst als Kind schon immer ungehorsam und eigensinnig , kann man außerdem auch positiv deuten: Sei stolz auf Deinen Eigensinn. Er zeigt nur, dass Du Dir nichts von irgendwelchen selbsternannten Autoritäten sagen lässt. Siehe es als Stärke und nutze diese zur tieferen Entfaltung innerer Stärke. Stehe also über d

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