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Nicht auf den Mund gefallen So werden Sie schlagfertig und erfolgreicher von Pöhm, Matthias (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.02.2014
  • Verlag: mvg Verlag
eBook (ePUB)
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Nicht auf den Mund gefallen

Einen Moment gezögert und dann ist er vorüber - der perfekte Augenblick für eine geniale, schlagfertige Antwort. Doch das ist kein Grund zum Verzweifeln, denn Schlagfertigkeit ist keineswegs nur angeboren, sondern durchaus erlernbar. Erfolgstrainer Matthias Pöhm hat besonders wortgewandte Menschen analysiert und festgestellt, dass vielen schlagfertigen Antworten ein Schema zugrunde liegt. Ähnlich wie die Grammatikregeln der deutschen Sprache, die jeder von uns unbewusst korrekt anwendet, gibt es auch für die Schlagfertigkeit Regeln, die Sprachgenies unbewusst befolgen, um ...... sofort eine passende Erwiderung auf verletzende Verbalangriff e zu finden,... sich bei Wortgefechten und Verhandlungen strategisch richtig zu verhalten,... ganz einfach durch Frechheit zu siegen. Die Zeit der Sprachlosigkeit ist vorüber! MATTHIAS PÖHM ist das jüngste von neun Kindern so musste er schon früh lernen, sich gegen seine älteren Geschwister durchzusetzen. Schon in seiner Zeit als Soft wareIngenieur beschäft igte sich Pöhm intensiv mit Rhetorik seit 1997 ist er selbst als Trainer tätig. Sein Bestseller Nicht auf den Mund gefallen! gilt als das Standardwerk zum Thema Schlagfertigkeit. Pöhm lebt in Bonstetten bei Zürich.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 14.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864156830
    Verlag: mvg Verlag
    Größe: 564 kBytes
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Nicht auf den Mund gefallen

Einleitung

Diogenes war ein griechischer Philosoph der Antike, der in einem Fass lebte. Er hatte einen berühmten Zeitge-nossen und Bewunderer: Alexander der Große. Alexan-der hatte das größte bis dahin existierende Reich erobert, war unumstrittener Herrscher fast über die ganze damals bekannte Welt und hatte Macht über alles im Staat. Ob-wohl Alexander sich als Nachfahre der Götter sah, hegte er eine große Bewunderung für Diogenes, den Philoso-phen, der in äußerster Bescheidenheit lebte. Die Bewun-derung war allerdings nicht wechselseitig. Eines Tages kam Alexander ----zu Diogenes und sagte selbstherrlich zu ihm: "Diogenes, nenne mir irgendeinen Wunsch, egal, was es ist, ich werde ihn dir erfüllen." Darauf sagte Diogenes zu Alexander dem Großen: "Geh mir aus der Sonne."

Das ist eine Erwiderung, von der wir uns wünschen, sie wäre uns selbst eingefallen. Geistreich, doppeldeutig, mit einem versteckten Hieb. Das ist Schlagfertigkeit in Rein-kultur.

Dieses Buch beschäftigt sich mit der Schlagfertigkeit un-ter dem Aspekt der Nachahmbarkeit. Philosophische Antworten wie die von Diogenes lassen sich nicht sche-matisieren. Aber ich stelle Ihnen genügend Reaktions-muster vor, damit Sie nie wieder um eine wirksame Ant-wort verlegen zu sein brauchen.

Viele Menschen haben das Problem, dass sie in einer Si-tuation, in der sie sich ungerechtfertigt angegriffen füh-len, sprachlos bleiben. Und erst Stunden später fällt ih-nen ein, welchen brillanten Satz sie in dieser Situation hätten erwidern können.

Meine Nichte Michaela finanziert ihr Studium mit Ne-benjobs. Eines Tages wurde sie engagiert, um bei einer Vernissage zu servieren. Andreas, ein weitläufiger Be-kannter von ihr, war ebenfalls von der Veranstalterin en-gagiert, um Fotos zu machen. Er gehörte zu jener Art von Menschen, die sich zwar gerne zur Schicki-Gesellschaft da-zuzählen, aber in Wahrheit immer nur am äußeren Kreis der Society dahindümpeln.

Irgendwann, während die Gäste die Bilder anschauten, ging er auf Michaela zu, musterte sie von oben bis unten und grinste verspannt: "Du siehst professionell aus. Aber ein kleiner Tipp: Du wirst hier bezahlt, um zu lächeln. Hast du mich verstanden?" Dann schlenderte er betont lässig weiter.

Als Michaela bewusst wurde, dass sie spontan etwas hätte erwidern müssen, war er schon außer Hörweite. Wut kam hoch: "Was bildet sich der eigentlich ein? Er ist genauso von der Gastgeberin engagiert wie ich. Der hat mir absolut nichts zu sagen. Und dann noch so von oben herab."

Sie können sich sicher vorstellen, wie sich Michaela da-nach das Hirn zermartert hat, was sie am besten hätte erwidern sollen.

Jeder hat solch hilflose Wut schon einmal erlebt. Mit der richtigen Strategie und der richtigen Grundeinstellung gelingt es in solchen Situationen, schnell zu reagieren. Nicht in 100 Prozent aller Fälle, aber wesentlich häufiger, als wenn man ohne Strategie in die Situation geht.
Die zwei Grundformen der Schlagfertigkeit

Im Bayerischen Fernsehen gab es eine Talkshow mit Ottfried Fischer, genannt Ottis Schlachthof. Eines Tages war die Kabarettistin Hertha Schwätzig bei ihm zu Gast; Hertha Schwätzig kommt aus der emanzipierten Frauen-szene. Nun saß sie inmitten einer Talkrunde von vier Männern. Ottfried Fischer sagte während des Interviews zu Hertha: "Mir ist aufgefallen, dass Frauen, die feminis-tisches Kabarett machen, großen Mut zur Hässlichkeit haben." Darauf erwiderte Hertha Schwätzig: "Also, wenn du damit sagen wills

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