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Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls von Branden, Nathaniel (eBook)

  • Erschienen: 19.01.2015
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)
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Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls

Kein Urteil ist wichtiger, als das über uns selbst. Für persönliches Glück und berufliche Karriere gilt ein einfaches Grundprinzip: Sich selbst zu fördern. Nathaniel Branden zeigt anhand der sechs Säulen des Selbstwertgefühls, wie sich das Leben einfach erfolgreicher gestalten lässt.

Produktinformationen

    Größe: 2083kBytes
    Herausgeber: Piper
    Untertitel: Erfolgreich und zufrieden durch ein starkes Selbst
    Sprache: Deutsch
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783492959469
    Erschienen: 19.01.2015
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Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls

Einleitung

Ich möchte in diesem Buch die wichtigsten Faktoren aufzeigen, von denen das Selbstwertgefühl abhängt. Wenn es stimmt, daß das Selbstwertgefühl mit einer gesunden Psyche gleichzusetzen ist, so dürfte es wohl nur wenige Themen geben, die dringlicher sind.

Die Turbulenz unserer Zeit verlangt ein starkes Selbst. Ein Selbst mit einem klaren Gefühl für die eigene Identität, Kompetenz und Wertigkeit. Angesichts des geschwundenen kulturellen Konsenses, angesichts fehlender Rollenmodelle, die es wert sind, daß man ihnen nacheifert, angesichts der Tatsache, daß es in der öffentlichen Arena so weniges gibt, das uns beflügelt, uns dafür zu engagieren, und angesichts der so verwirrenden rapiden Veränderungen, die bezeichnend für unser heutiges Leben sind, ist es gefährlich, wenn wir nicht wissen, wer wir sind, oder uns nicht selbst vertrauen. Die Stabilität, die wir in der Welt nicht finden können, müssen wir in uns selbst schaffen. Wer mit einem geringen Selbstwertgefühl durchs Leben geht, ist von vornherein erheblich benachteiligt. Diese Überlegungen haben mich dazu motiviert, dieses Buch zu schreiben.

Im wesentlichen möchte ich mich hierbei auf die Beantwortung folgender vier Fragen konzentrieren: Was ist Selbstwertgefühl? Warum ist das Selbstwertgefühl wichtig? Was können wir tun, um unser Selbstwertgefühl zu erhöhen? Inwieweit haben andere Einfluß auf unser Selbstwertgefühl?

Das Selbstwertgefühl hängt von inneren und äußeren Faktoren ab. Mit "inneren" Faktoren meine ich jene, die in uns sind oder durch das Individuum erzeugt werden: unsere Ideen oder Überzeugungen, Praktiken oder Verhaltensweisen. Mit "äußeren" Faktoren meine ich jene, die umweltbedingt sind: verbal oder nonverbal übermittelte Botschaften sowie Erfahrungen, die durch Eltern, Lehrer, wichtige Personen in unserem Leben, durch Organisationen oder die Kultur hervorgerufen werden. Ich untersuche das Selbstwertgefühl von zwei Seiten: ausgehend von den inneren Faktoren und ausgehend von den äußeren Faktoren. Und ausgehend von der Frage: Welcher Beitrag leistet das Individuum zu seinem Selbstwertgefühl, und welchen Beitrag leisten andere Personen? Nach bestem Wissen glaube ich, sagen zu können, daß dies die erste so umfassende Untersuchung dieses Themas ist.

Was vor vielen, vielen Jahren aus Interesse oder aus einer Faszination heraus begonnen hatte, ist für mich inzwischen zu einer Mission geworden.

Die Wurzeln dieser Leidenschaft gehen bis in meine Teenagerjahre zurück, bis in jene Zeit, in der das Autonomiebedürfnis, das sich zunehmend bei mir durchsetzte, mit dem von außen auf mich einwirkenden Druck kollidierte, mich konform zu verhalten. Es ist nicht leicht, objektiv über diese Zeit zu schreiben, und ich möchte nicht überheblich erscheinen, was ich nie war und nicht bin. Die Wahrheit ist, daß ich als Jugendlicher ein vages, aber nichtsdestotrotz mir heiliges Gefühl hatte, ich sei in meinem Leben zu einer Mission berufen. Ich war überzeugt, es gebe nichts Wichtigeres, als mir die Fähigkeit zu bewahren, die Welt mit eigenen Augen zu sehen. Und ich war überzeugt, daß das jeder so sehen sollte. Diese Einstellung hat sich nie geändert. Gleichwohl war ich mir des Druckes bewußt, mich "anzupassen" und die Werte des "Stammes" zu übernehmen - die Werte, die in der Familie, Gemeinschaft und Kultur hochgehalten wurden. Ich hatte den Eindruck, man verlangte von mir, daß ich mein eigenes Urteilsvermögen aus dem Spiel lassen sollte und ebenso meine Überzeugung fallenlasse, daß mein Leben und was ich daraus mache, den denkbar höchsten Wert darstellen. Ich sah, wie meine Freunde und Bekannten sich anpaßten und ihr Feuer verloren. Eine mitunter schmerzliche Erfahrung, die dazu führte, daß ich mich oft fremd und allein fühlte. Ich wollte verstehen, warum das der Gang der Dinge war. Warum war Erwachsenwerden gleichbedeutend mit Aufgeben? Dieses Verstehenwollen war seit meiner Kindheit die all

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