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Die fünf großen Glücksdiebe ... und wie man ihnen keine Chance lässt von Izzo, John (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.01.2019
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
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Die fünf großen Glücksdiebe

Was ist, wenn das Glück an der Tür klopft, aber man gerade zu beschäftigt ist, um aufzumachen? Obwohl wir die Fähigkeit zum Glücklichsein alle in uns tragen, setzen wir im Leben oft die falschen Prioritäten und treffen dann die falschen Entscheidungen. Dieser praktische und motivierende Ratgeber erklärt, welche fünf großen Dinge uns bei der persönlichen Glückssuche im Weg stehen und wie wir sie umgehen können. DR. JOHN IZZO studierte Religion und Psychologie. mit seinen Vorträgen über die Geheimnisse eines erfüllten Lebens erreicht er über eine Million Menschen in vier Kontinenten. international bekannt wurde er vor allem durch seinen Bestseller 'Second Innocence' (Zweite Unschuld). die Erkenntnisse aus dem vorliegenden Buch vermittelt er auch in einer Fernsehsendung 'The Five Things You Must Discover Before You Die'. Izzo leitet 'The Izzo Group', eine international tätige Beratungs- und Trainingsfirma.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 21.01.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641220938
    Verlag: Goldmann
    Originaltitel: Five Thieves of Happiness
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Die fünf großen Glücksdiebe

KAPITEL 1

Glückseligkeit entspricht unserem
natürlichen Zustand

Ein Dieb ist jemand, der etwas entwendet, das rechtmäßig uns gehört. Dieses Buch handelt von Dieben, die uns jener Glückseligkeit berauben, die unserem natürlichen Wesen entspricht. Viel wichtiger, als Glückseligkeit als solche anzustreben, ist es, den Dieben konsequent aus dem Weg zu gehen. Dieselben Diebe bemächtigen sich auch der Harmonie, die in unserer Gesellschaft herrschen könnte.

Glück ist heutzutage in aller Munde. Die Zahl der Bücher zu diesem Thema scheint überall auf der Welt exponentiell anzusteigen. Die Wissenschaft vom Glück ist zu einem großen Geschäft geworden. Studien, die mittels klinischer Forschungen zu ergründen suchen, wie Glück entsteht und wie es sich halten lässt, sind selbst an solch ehrwürdigen Orten wie Harvard und der University of Michigan weit verbreitet. Ich selbst habe viel über Glück geschrieben und an zahlreichen Orten Vorträge darüber gehalten. Gleichwohl sind wir, trotz all dieser Aufmerksamkeit, von Unzufriedenheit umgeben.

Kann es sein, dass allein schon das Streben nach Glückseligkeit den Samen zum Unglücklichsein birgt? Die Vorstellung, Glück sei etwas, um das man sich bemühen muss, impliziert im Grunde, dass Glück und Zufriedenheit nicht unserem Naturzustand entsprechen, sondern dass wir uns auf eine heldenhafte Mission zu begeben haben, um aufzudecken, was uns glücklich macht.

Selbst die Idee, glücklich beziehungsweise unglücklich zu sein, kann bereits eine Falle sein. Indem wir uns selbst als "unglücklich" bezeichnen, sitzen wir über unseren inneren Zustand zu Gericht. Einige Studien weisen darauf hin, dass allein der Akt regelmäßiger Bewertung der eigenen Zufriedenheit unter Umständen dem Glück abträglich ist, insbesondere wenn wir am Anfang eher unglücklich sind. 1

Das Glück hängt nicht mit Ereignissen zusammen

Den Ausdruck Glück habe ich für dieses Buch mit einer gewissen Beklommenheit gewählt, wird er doch von uns Menschen auf unterschiedlichste Weise verwendet. Es hätten auch andere Begriffe gepasst, etwa Zufriedenheit, Frieden, Kraft, Erfüllung, Sinnhaftigkeit, Harmonie oder Freude . Doch Glück scheint das Wort unserer Zeit zu sein, das Wort, das in der Popkultur unsere Sehnsucht nach einem Gefühl der Wahrhaftigkeit symbolisiert.

Das deutsche Wort Glück kommt nicht von ungefähr vom mittelhochdeutschen gelücke/lücke , was so viel bedeutet wie "die Art, wie etwas endet/gut ausgeht". Mit anderen Worten: Widerfährt uns vor allem Positives, empfinden wir uns in der Folge als glücklich.

Entsprechend der ursprünglichen Wortbedeutung glauben die meisten, Glück ergebe sich direkt aus Ereignissen - und das, obwohl wir doch wissen, dass manche vom Pech verfolgte Menschen dennoch zutiefst glücklich sind, während andere, wiewohl sie vorwiegend Positives erleben, sich chronisch unglücklich fühlen.

Die alten Griechen hatten eine etwas andere Auffassung von Glück. Mit Aristoteles, der Glückseligkeit als Kernziel des menschlichen Lebens begriff, hat die Auseinandersetzung mit diesem Thema ihren Anfang genommen. Das griechische Wort Eudaimonie meint mehr die Idee eines gelungenen menschlichen Lebens als das mittelhochdeutsche Wort gelücke . Obwohl Aristoteles einräumte, ein gelungenes menschliches Dasein werde auch durch äußere Einflüsse wie Gesundheit und Wohlstand geprägt, gehe es in Bezug auf Glück vor allem darum, ein tugendhaftes Leben zu führen. Er postulierte bestimmte Charaktereigenschaften, die den Idealzustand eines Menschen verkörpern, wie etwa Tapferkeit. Diese Tugenden waren nicht so sehr moralische Eigenschaften, sondern eher Wesenszüge, die die Glückseligkeit begünstigen. Aristoteles brachte also die Idee auf, dass das Glück mit einer Reihe innerer Tugenden beziehungsweise Eigenschaften zusammenhängt, die auf

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