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Die Kraft der Selbstachtung von Osho (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.09.2014
  • Verlag: Ullstein
eBook (ePUB)
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Die Kraft der Selbstachtung

Osho weist mit mitten aus dem Leben gegriffenen Beispielen darauf hin, wie jeder sich immer wieder niederdrücken lässt, klein macht, und dann automatisch offen ist für Manipulation. Aber wir können auch aufwachen und uns von den Einschränkungen befreien, die wir selbst geschaffen haben. Statt ständig eine Haltung einzunehmen, die an das Mitgefühl unserer Umgebung appelliert, sollten wir uns selbst zum Gestalter unseres Lebens machen. Die Kraft des Selbstachtung zu erfahren, ist der erste Schritt dazu. Ein Buch, das weit über alle Ansätze von Positivem Denken hinausgeht. Osho ist einer der bekanntesten und provokativsten spirituellen Lehrer des 20. Jahrhunderts. Mehr als ein Jahrzehnt nach seinem Tod haben seine Worte ihre Kraft nicht verloren. Heute ist die Bedeutung von Osho auf der ganzen Welt unumstritten, und die aus seinen Vorträgen zusammengestellten Bücher sind in 47 Sprachen übersetzt. Osho ist 1990 verstorben. Er stammte aus Indien und war Universitätsprofessor, bis er sich entschloß, seine Einsichten in öffentlichen Vorträgen zu verbreiten. Das von ihm begründete Meditationszentrum in Poona zieht auch heute noch zehntausende Besucher aus aller Welt an.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 12.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783843707534
    Verlag: Ullstein
    Größe: 1763 kBytes
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Die Kraft der Selbstachtung

2
Jesus – Gottes einzig verlorener Sohn

? Du sagst, Gott sei weder eine Hypothese noch eine Idee.
Aber was ist dann Gott?
Ist Gott überhaupt schon einmal jemandem begegnet?

G ott ist mit Sicherheit keine Hypothese. Eine Hypothese kann nur Teil einer objektiven Wissenschaft sein. Man kann damit experimentieren, kann sie sezieren, kann sie analysieren. So argumentiert auch Karl Marx: "Solange Gott nicht in einem wissenschaftlichen Labor bewiesen wird, kann ich ihn nicht akzeptieren." Freilich sagt er damit: "Nur als Hypothese könnte ich Gott akzeptieren." Allerdings ist eine Hypothese nicht die Wahrheit. Sie muss erst bewiesen werden, und dieser Beweis muss wissenschaftlich erbracht werden.

Könnten wir Gott in ein wissenschaftliches Labor stecken, in ein Reagenzglas, und ihn sezieren und analysieren, und gelänge es uns, sämtliche Bestandteile zu erkennen, die Gott ausmachen – wäre dies der Gott, der die Welt erschaffen hat? Und wenn Marx die Existenz Gottes erst dann akzeptieren kann, bedeutet das, aus Gott ein Ding zu machen.

Wo läge dann das Problem, Gott zu produzieren? Sobald man Gott in alle seine Bestandteile zerlegt und sämtliche chemischen Substanzen analysiert hat, wäre es kein Problem mehr. Dann könnte man sich seine Entdeckung patentieren lassen und anfangen, Gott zu produzieren! Aber dieser produzierte Gott wäre nicht der Gott, um den es in deiner Frage geht.

Gott ist keine Hypothese, kann keine Hypothese sein, denn allein schon das Wort "Hypothese" entzieht ihm jeden Boden unter den Füßen. Gott ist nicht zu beweisen. Wenn die Wissenschaft den Beweis für Gott erbringen soll, muss sie den Wissenschaftler über Gott stellen. Damit wird aus dem armen Gott eine Art von weißer Ratte. Dann spielt ihr herum und baut Schachteln und lasst Gott von einer Schachtel in die andere rennen, während ihr herauszufinden versucht, wie viel Intelligenz Gott besitzt.

Der Psychologe Delgado wäre sehr glücklich, Gott in einer Mausefalle zu finden. Alles, was die Psychologen über den Menschen herausgefunden haben, sagt nichts über den Menschen aus. Es sagt etwas über Mäuse aus. Zuerst finden sie alles über die Mäuse heraus, und dann projizieren sie es auf den Menschen. Es würde ja unmenschlich aussehen, einen Menschen zu sezieren, zu quälen und solche Experimente mit ihm zu veranstalten! Aber seltsamerweise liefert die Maus Hinweise, die uns helfen, den menschlichen Verstand, die menschliche Psychologie zu verstehen. Natürlich ist der Mensch höher entwickelt, aber man kann manch Grundsätzliches an den Mäusen erkennen und dann auf den Menschen übertragen.

Gott – so die Pseudoreligionen– ist der Schöpfer der ganzen Existenz. Wir sind seine Schöpfung, sagen sie. Gott zu einer Hypothese zu machen bedeutet, dass von jetzt an Gott unsere Schöpfung ist. Wir vertauschen nur die Rollen, machen den Schöpfer zum Geschöpf und das Geschöpf zum Schöpfer. Damit können die Pseudoreligionen nicht einverstanden sein. Auch ich bin damit nicht einverstanden, jedoch aus völlig anderen Gründen.

Sie können damit nicht einverstanden sein, weil Gott über allem steht. Niemand kann über Gott stehen. Der Wissenschaftler muss ein Beobachter sein, und um beobachten zu können, muss er darüberstehen. Damit wird Gott zu einem bloßen Spielzeug in den Händen des Wissenschaftlers. Er wird Gott Elektroden ins Gehirn setzen, dann kann er ihn fernsteuern. Wenn er es will, lacht Gott; wenn er es will, weint Gott; wenn er es will, läuft Gott herum; wenn er es will, bleibt Gott stehen. Die Pseudoreligionen können damit nicht einverstanden sein. F&u

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