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Du machst, was ich will Wie Sie bekommen, was Sie wollen - ein Ex-Lobbyist verrät die besten Tricks von Kitz, Volker (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.03.2013
  • Verlag: Ariston
eBook (ePUB)
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Du machst, was ich will

Die Kunst der sanften Überzeugung Die eigenen Interessen auch gegen Widerstand durchsetzen und Ziele konsequent erreichen - als erfolgreicher Ex-Lobbyist beherrscht Bestsellerautor Volker Kitz alle Regeln der Kommunikation und Verhandlungsführung. Seine wichtigste Erkenntnis: Manipulation und fiese Tricks funktionieren nicht. Was wirklich wirkt, verrät er in seinem neuen Buch! Erstmals berichtet ein Ex-Lobbyist aus seinem geheimnisumwitterten Arbeitsalltag: Anhand packender Geschichten stellt Volker Kitz die wirkungsvollsten Effekte aus der Psychologie vor und zeigt gleichzeitig, warum es nicht verwerflich ist, für seine Interessen einzustehen. Sein Fazit: Nur, wer auch an sein Gegenüber denkt und dessen Bedürfnisse, bekommt selbst, was er will. Ein spannender Einblick in einen Beruf, von dem nur wenig bekannt ist, aber viel gelernt werden kann! Dr. Volker Kitz hat Jura und Psychologie in Köln und New York studiert und unter anderem als Wissenschaftler am Max-Planck-Institut, Anwalt und Lobbyist gearbeitet. Heute lebt er als freier Autor in München. Er schrieb Beiträge für renommierte Medien wie die Frankfurter Allgemeine, Die Welt, Financial Times und Spiegel Online, zudem zahlreiche Fachveröffentlichungen für wissenschaftliche Zeitschriften im In- und Ausland. Seine Bücher erscheinen in über zehn Sprachen und stehen in Deutschland regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Zu den Themen seiner Bücher ist Volker Kitz ein international gefragter Redner.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 18.03.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641103859
    Verlag: Ariston
    Größe: 810 kBytes
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Du machst, was ich will

II. Die Emotionen

4. Wirken Sie auf den Willen ein, nicht auf den Verstand

Es war noch ein halbes Jahr bis zur nächsten Bundestagswahl. Noch war die politische Welt aufgeteilt in Menschen, die etwas zu sagen hatten, und in solche, die nichts zu sagen hatten: In Abgeordnete und in solche, die erst noch gewählt werden wollten, in Ministeriale und in solche, die bei einem Wahlsieg ihrer Partei erst noch in ein Ministerium berufen werden wollten.

Wer etwas war, der wusste es, der war umlagert, alle wollten etwas von ihm.

Wer nichts war, der wusste es auch. Von ihm wollte niemand etwas. Er wollte etwas von anderen.

In diesen Tagen tat ich etwas, für das im Alltag eines Lobbyisten normalerweise wenig Platz ist: Ich richtete meine Aufmerksamkeit auf die, die nichts zu sagen hatten.

Ich durchforstete die Parteilisten der Wahlkreise und schrieb aussichtsreiche Kandidaten an. Ich sah mich nach Anwärtern für einflussreiche Posten in den Ministerien um. Ich bat um Treffen. Die Termine waren einfach und meist sehr kurzfristig zu bekommen, denn die Nachfrage war lange nicht so groß wie bei denen, die schon im Amt waren.

Mit diesen Menschen sprach ich ganz generell über aktuelle Themen. Ich fragte sie nach ihrer Meinung. Ich gab jedem von ihnen das Gefühl, bedeutend zu sein. Ich nahm das schon vorweg, was erst noch kommen würde: dass viele Menschen bei ihnen anstehen, weil sie etwas von ihnen wollen, und dass ihre Meinung zählt.

Die Wahl kam. Viele der von mir identifizierten Kandidaten wurden gewählt oder bekamen später gute Posten in den Ministerien.

Plötzlich waren sie wichtig und viele standen tatsächlich bei ihnen Schlange, wollten sie nun kennenlernen und dafür einen "Antrittstermin" vereinbaren. Doch in den ersten Monaten waren die frisch Gewählten völlig ausgebucht. Sie hatten zu viel anderes zu tun.

Wenn ich aber anrief, wurde ich immer sofort durchgestellt. Von vielen hatte ich sogar die Handynummer. Diese Leute hatten nicht vergessen, dass ich sie als wichtige Personen behandelt hatte, als sie es noch gar nicht waren. Uns verband ein besonderes Verhältnis: Meine Themen stießen immer auf Interesse und bekamen Gehör, für mich gab es stets einen Termin.

Wissen wir, dass das Leben anderen Regeln folgt als denen der Vernunft, dann verschwenden wir erst gar nicht wertvolle Zeit und Energie damit, auf den Verstand einwirken zu wollen.

Wir wählen einen Weg, der dramatisch viel mehr Erfolg verspricht: die Einwirkung auf den Willen . Wir versuchen nicht mehr, andere in "der Sache" zu überzeugen - sondern wir aktivieren in ihnen den Willen , etwas für uns zu tun.

Das ist etwas völlig anderes.

Mit völlig anderen Regeln.

Argumentieren lernen wir schon in der Schule, und manche von uns bekommen später von ihrem Arbeitgeber sogar noch ein Rhetorik-Seminar spendiert.

Doch nach welchen Regeln die Motivation des Willens funktioniert, das wissen die meisten von uns nicht so genau.

Sicher, Vorgesetzte in Unternehmen bekommen ständig zu hören, dass und wie sie ihre Mitarbeiter "motivieren" sollen. Nicht selten nehmen sie auch an "Motivationsseminaren" teil. Trotzdem tun sich viele von ihnen oft erstaunlich schwer mit der simplen Wahrheit über die menschliche Psyche.

Das ist schade, denn im Wettbewerb zwischen Verstand und Motivation siegt immer die Motivation.

Diese zwei Grundregeln entscheiden über Ihren Erfolg

Motivation funktioniert nach einer sehr einfachen Grundregel. Sie lautet:

Wer Sie mag, der hilft Ihnen.

Erinnern Sie sich noch an die Definition von "Einstellung" aus Kapitel 1? Einstellung bedeutet schlicht, ob ich jemanden

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