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Eigentlich bin ich ganz anders Der Weg zur authentischen Persönlichkeit von Hille, Winfried (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.08.2011
  • Verlag: Integral
eBook (ePUB)
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Eigentlich bin ich ganz anders

Echt statt aufgesetzt - lebe, wie du wirklich bist
Authentische Menschen haben eine ganz besondere Ausstrahlung. Man spürt sofort, hier steht jemand zu seinen Gefühlen, hier hat jemand eine Idee und einen Plan von seinem Leben. Der authentische Mensch ist auch für andere das, was er für sich selbst ist: unverfälscht und glaubwürdig - mit sich selbst im Reinen. In unserer heutigen Zeit, da viele Menschen in eine Rolle schlüpfen und nach dem Motto "Mehr Schein als Sein" leben, ist die Sehnsucht nach Authentizität groß. Winfried Hilles Buch zeigt, wie es möglich ist, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten, seinen Überzeugungen zu folgen sowie seine echten Ideale zu leben.
- Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?
- Wie erkenne und lebe ich meine wahren Bedürfnisse, Talente und Fähigkeiten?
- Was hindert mich an einem selbstbestimmten Leben und wie löse ich meine Blockaden?
- Wie lerne ich, mich nicht verbiegen zu lassen, ohne dabei zum Egoisten zu werden?

Winfried Hille, geboren 1956, absolvierte eine Banklehre, studierte Germanistik und Erziehungswissenschaften und war viele Jahre in diversen Verlagen in verantwortlichen Positionen tätig. 1998 gründete er die Zeitschrift 'bewusster leben', eine der führenden Zeitschriften für Lebenskunst, die alle zwei Monate in Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheint. Seit 2014 publiziert er zusätzlich das Magazin 'vegetarisch glücklich'. Hille hat drei Töchter und lebt in Freiburg im Breisgau.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 22.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641059736
    Verlag: Integral
    Größe: 294 kBytes
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Eigentlich bin ich ganz anders

" Sie sind einzigartig. Warum die Welt authentische Menschen braucht (S. 10-11)

Meine fünf Brüder haben alle einen Beruf ergriffen, der ihnen Sicherheit versprach – ob als Richter, Bankdirektor, Elektriker oder Buchdrucker –, und damit auch den Erwartungen meines Vaters entsprochen. Keiner hat im Laufe seines Lebens umgesteuert, auf einen anderen Beruf umgesattelt oder gar den Wunsch gehegt, sich selbstständig zu machen. Diesen Wunsch hatte nur ich. Für meinen Vater war ich deshalb immer problematisch. Er vermisste bei mir Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit zur Unterordnung.

Erst Jahre später habe ich mehr über meine Familiengeschichte erfahren und mich selbst durch ein Aha-Erlebnis besser verstanden, als mir einer meiner Brüder sagte: "Du bist eigentlich der Einzige, der die Familientradition weiterführt." Ich war perplex. Was meinte er damit? "Unser Großvater, den du gar nicht mehr kennengelernt hast, war ein selbstständiger Unternehmer. Er lebte von seinen Ideen, war ein ungemein kreativer, leidenschaftlicher Mensch und hatte einige Angestellte in seinem Unternehmen. Er war Papierlieferant, und zu seinen Kunden zählten etliche angesehene Verlage und Druckereien.

Und das ist doch eigentlich ganz nah an dem dran, was du auch zu deinem Beruf gemacht hast." Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Im Gegensatz zu meinem Großvater war mein Vater stets erpicht darauf gewesen, dass all seine Söhne eine Tätigkeit in Festanstellung aufnahmen. Er hatte offenbar die Selbstständigkeit meines Großvaters als keinen besonderen Vorzug wahrgenommen und vor nichts mehr Angst, als dass sich einer seiner Söhne ebenfalls selbstständig machte. erufung zur Selbstständigkeit zu leben – gegen den Widerstand meiner Familie, aber unter der unsichtbaren, segnenden Hand meines Großvaters.

Auf einmal empfand ich mich nicht mehr als das schwarze Schaf der Familie, sondern als derjenige, der das weiterführte, was schon in unserer Familie angelegt war. Das war eine große Erleichterung für mich und eine Bestätigung dafür, dass ich – trotz aller Hindernisse – auf dem richtigen Weg war, indem ich mich dem, was andere von mir erwarteten, nicht unterordnete. Meine innere Stimme, der ich immer vertraut hatte, war also ein Wegweiser zu den Ursprüngen meiner Herkunft gewesen. Es scheint, als sei es die Stimme meines Großvaters gewesen. So fühlte ich mich auf einmal doch als Teil eines höheren Plans. Der Kreis hatte sich geschlossen."

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