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Entdecke deine innere Stärke Wahre Heimat in dir selbst und Verbundenheit mit anderen finden von Brown, Brené (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.11.2018
  • Verlag: Kailash
eBook (ePUB)
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Entdecke deine innere Stärke

Das Leben aus vollem Herzen leben In einer Welt, die so schnelllebig und flüchtig ist, in einer Zeit der Heimatlosigkeit und emotionalen Entwurzelung, ist es umso wichtiger zu wissen, wo wir hingehören und woran wir uns festhalten können. Die renommierte Psychologin Brené Brown zeigt, dass innere Stärke der Raum ist, wo Liebe, Zugehörigkeit, Freude und Kreativität entstehen. Unter ihrer behutsamen Anleitung entdecken wir unsere innere Verwurzelung neu und entwickeln eine kraftvolle Vision, die uns ermutigt, Großes zu wagen. Brené Brown ist Professorin am Graduate College of Social Work in Houston, Texas. Seit dreizehn Jahren erforscht sie die Themen Verletzlichkeit, Scham, Authentizität und innere Stärke. Ihr TED-Talk 'Die Kraft der Verletzlichkeit', der über 23 Millionen Mal heruntergeladen wurde, machte sie weltweit bekannt. Ihre Bücher, darunter 'Die Gaben der Unvollkommenheit' und 'Verletzlichkeit macht stark', avancierten in den USA zu Bestsellern. Die beliebte Vortragsrednerin lebt mit ihrem Mann Steve und zwei Kindern in Houston.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 19.11.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641232382
    Verlag: Kailash
    Originaltitel: Braving the Wilderness
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Entdecke deine innere Stärke

Eins

Überall und nirgends

I mmer wenn ich anfange zu schreiben, spüre ich, wie mich die Angst überwältigt. Besonders schlimm ist es, wenn ich daran denke, dass die Ergebnisse meiner Forschung alt hergebrachte Vorstellungen über den Haufen werfen werden. Von dort aus ist es nur noch ein kleiner Schritt, bis ich mir sage: Wer bin ich eigentlich, das zu behaupten? Oder: Es wird bei den Leuten gar nicht gut ankommen, wenn ich ihre Überzeugungen infrage stelle.

In diesen unsicheren und riskanten Momenten der Verletzlichkeit lasse ich mich von Menschen inspirieren, die mutig neue Wege beschreiten oder sich als unbequeme Störenfriede betätigen. Ihre Unerschrockenheit wirkt ansteckend auf mich. Jedes Interview, jeden Aufsatz, jeden Vortrag und jedes Buch, das ich von ihnen oder über sie zu fassen bekomme, lese ich. Ich tue dies, damit sie mir beistehen und Mut zusprechen, wenn ich gerade wieder einmal von meiner Angst beherrscht werde. Außerdem lassen sie mir kaum irgendwelchen Blödsinn durchgehen, während sie mir über die Schulter blicken.

Ich habe ein bisschen gebraucht, um diese Methode zu entwickeln. Als ich jünger war, zog ich den umgekehrten Ansatz vor - holte mir haufenweise Kritiker und Schwarzmaler in den Kopf. Ich saß am Schreibtisch und stellte mir die Gesichter der Professoren vor, die ich am wenigsten mochte; die meiner schroffsten und zynischsten Kollegen oder die meiner gnadenlosesten Online-Kritiker. Wenn ich sie bei Laune halten kann oder zumindest verhindere, dass sie meckern, dachte ich, bin ich aus dem Schneider. Das führte zu einer Situation, die für Sozialwissenschaftler fatal ist: Ich kam auf Ergebnisse, die sich leicht in bestehende Weltbilder einfügen ließen; Ergebnisse, die existierende Vorstellungen höchstens vorsichtig anstupsten, ohne dass sie irgendwen verstimmten, ungefährliche, ausgewählte, angenehme Forschungsergebnisse. Nichts davon war authentisch, es waren "Beiträge", die ich zollte.

Ich entschloss mich also, die Schwarzmaler und Panikmacher zu feuern. Statt ihrer trommelte ich jene Männer und Frauen zusammen, die mit ihrem Mut und ihrem Einfallsreichtum die Welt gestalten. Und die, zumindest hin und wieder, die Leute so richtig wütend gemacht haben. Es ist ein bunt gemischter Haufen: J.K. Rowling, die Autorin der Harry-Potter-Bücher, die ich so sehr liebe, ist meine Ansprechpartnerin, wenn ich darum kämpfe, für eine noch fremde Ideenwelt, die sich gerade erst aus meinen Forschungsergebnissen herauskristallisiert, Worte zu finden. In meiner Fantasie sagt sie zu mir: Es ist wichtig, neue Welten zu entwerfen, aber du solltest sie nicht bloß beschreiben. Schenk uns die Geschichten, aus denen deine neue Welt besteht. Wie merkwürdig und wild diese neue Welt auch sein mag: In ihren Geschichten werden wir uns wiedererkennen.

Die Autorin und Aktivistin bell hooks tritt vor, wenn ich in eine mühselige Diskussion über Rasse, Geschlecht oder Klasse verwickelt bin. Von ihr habe ich gelernt, das Unterrichten als heiligen Akt zu betrachten, und sie hat mir beigebracht, dass das Unbehagen zum Lernen dazugehört. Ed Catmull, Shonda Rhimes und Ken Burns wiederum stellen sich hinter mich und flüstern mir ins Ohr, wenn ich eine Geschichte erzähle. Sie stoßen mich an, wenn ich schludrig werde und die Einzelheiten und Dialoge überspringen will, die überhaupt erst Sinn in eine Geschichte bringen. "Nimm uns mit in diese Geschichte", beharren sie. Auch zahlreiche Musiker und Künstler kreuzen auf, genau wie Oprah. Ein Ratschlag von ihr hängt in meinem Arbeitszimmer an der Wand: "Glaube nur nicht, dass du dein Leben oder deine Arbeit mutig bestreiten kannst, ohne jemanden zu enttäuschen. Das wird nicht funktionieren."

Meine längste und treuste Beraterin aber ist Maya Angelou. Mit ihrem Werk kam ich zum ersten Mal in Kontakt, als ich mich vor 32 Jahren im Co

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