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Ich dachte wir sind Freunde! Wenn Freundschaft weh tut von Yager, Jan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.10.2013
  • Verlag: mvg Verlag
eBook (ePUB)
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Ich dachte wir sind Freunde!

Jeder hat es schon einmal erlebt: Plötzlich stimmt die eigene Meinung mit der der besten Freundin nicht mehr überein, der gute Freund ist nicht mehr der alte, man fühlt sich ausgenutzt, gar betrogen, verraten oder einfach vergessen, der Kontakt bricht ab. Verzweifelt fragt man sich dann nach den Gründen oder sucht Rat. Auf genau diese Probleme geht die Soziologin Jan Yager ein. Sie erklärt anhand vieler Beispiele, wie Freundschaften funktionieren, zeigt, wie man mit Verletzungen umgeht, welche Freunde schaden und wie man gute Freundschaften aufbaut und pflegt. Einen guten Freund braucht jeder - das Buch dazu auch. Dr. Jan Yager ist eine international bekannte amerikanische Soziologin. In den US-Medien gilt sie als die Expertin auf dem Gebiet zwischenmenschlicher Beziehungen und insbesondere Freundschaften. Sie hat bereits mehrere Bücher in den USA veröffentlicht.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 318
    Erscheinungsdatum: 08.10.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864158742
    Verlag: mvg Verlag
    Größe: 921 kBytes
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Ich dachte wir sind Freunde!

Vorwort

Das Recherchieren und Schreiben von Ich dachte, wir sind Freunde! bot mir eine einzigartige und wertvolle Gelegenheit: Ich konnte mich wieder einmal mit einem meiner Fachgebiete, der Freundschaft, auseinander setzen, aber diesmal auf einen ganz speziellen Aspekt dieses Themas eingehen - nämlich den Verrat unter Freunden, wie man damit umgeht, und wie man destruktive oder negative Freundschaften vermeidet. Meine erste schriftliche Abhandlung über Freundschaft war meine Soziologie-Dissertation, "Friendship Patterns Among Young Urban Single Women" (City Universität von New York, 1983). Als Nächstes folgte ein wissenschaftliches, kommentiertes und mit den entsprechenden Quellenangaben versehenes Buch mit dem Titel Friendship (Garland, 1985). Ich setzte meine Forschungen in Bezug auf Freundschaft an über 1.000 Menschen fort. Dazu führte ich von mir eigens erstellte Umfragen und Interviews durch und befragte in diesem Rahmen auch 257 beliebig ausgewählte Fachleute aus dem Personalwesen, die einer internationalen Gesellschaft angehörten. Ich zog alle Daten heran, die ich über Freundschaft gesammelt hatte, um Friendshifts®: The Power of Friendship and How It Shapes Our Lives (Hannacroix Creek Books, 1997, 2. Ausgabe 1999) zu schreiben. In jenem Buch behandelte ich alles, angefangen damit, wie man Freundschaft definiert, über historische und sozialwissenschaftliche Aspekte der Freundschaft; wie man Freundschaften schließt, aufrechterhält und beendet; Freundschaften in den verschiedenen Lebensphasen wie in der Kindheit, als Single, während der Ehe und im Alter sowie Freundschaftsprinzipien, die man anwenden kann, um Beziehungen zwischen Ehepartnern, Geschwistern und zwischen Eltern und Kindern zu verbessern. Ich trat in der Oprah Winfrey Show , in The View, The Today Show, The O'Reilly Factor auf, bei National Public Radio und BBC Radio sowie dutzenden anderen Radiosendern und in Sendungen öffentlich-rechtlicher Fernsehanstalten und im Kabelfernsehen. Außerdem wurde ich von Internet- und Zeitungsjournalisten für Artikel in The Wall Street Journal, Time, Glamour, USA Today, Newsday, Redbook, Reader's Digest, Seventeen und zahlreichen anderen Veröffentlichungen interviewt.

Ja, das Interesse an Freundschaft, meinen Forschungen und meinem Buch Friendshifts® war groß.

Es war aufregend, dazu beizutragen, den Menschen bewusster zu machen, dass Freundschaft nicht nur ein wichtiger sozialer Aspekt ist, sondern dass Forscher herausfanden, dass schon ein einziger enger Freund unser Leben verlängern und die Wahrscheinlichkeit erhöhen kann, dass sich jemand von Brustkrebs oder einem Herzinfarkt erholt.

Mir fiel auch auf, dass man über bestimmte Themen nur hinter vorgehaltener Hand sprach, obwohl sowohl in den Briefen, die ich von Lesern von Friendshifts® erhielt, als auch in E-Mail-Anfragen nach einem Fernsehauftritt häufig Fragen gestellt wurden wie: "Wann lohnt es sich nicht mehr, an einer Freundschaft festzuhalten?" Oder: "Schadet Konkurrenz einer Freundschaft?" Oder: "Wie ist es möglich, dass jemand eine Freundin hintergeht?" Die Leute fragten mich, wie man eine abträgliche Freundschaft erkennt und sich daraus befreit.

Männer und Frauen, Jungen und Mädchen erzählten mir auch, dass sie Angst davor hätten, sich mit jemandem anzufreunden, und dass sie nicht einmal einen einzigen Freund oder eine Freundin besäßen. Wenn sie sich ihrer größten Angst, dem Ende einer Freundschaft, stellten, hätten sie dann genügend Selbstvertrauen, um sich überhaupt auf eine Freundschaft einzulassen?

Ich dachte, wir sind Freunde! baut auf all dem auf, was ich seit 1980 über Freundschaft recherchiert habe, bezieht aber eine weitere, neue Studie ein, die ich während der letzten fünf Jahre durchgeführt habe. Diese Studie basiert auf den Antworten von über 180 Erhebungen, einschließlich der Antworten auf einen Fragebogen, den ich auf meiner Webseite

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