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Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst! von Dreeßen, Diana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.11.2014
  • Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
eBook (ePUB)
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Mach dich unbeliebt und glücklich

Setzen Sie sich durch! Warum sagen wir nicht, was wir denken, und vertreten selbstbewusst und souverän unseren Standpunkt? Warum haben wir so große Angst davor, uns unbeliebt zu machen? Die Autorin zeigt anhand vieler Beispiele aus ihrer Coaching-Praxis, dass es sich lohnt, Bedürfnisse klar zu formulieren, Grenzen zu setzen und unerschrocken mit Kritik umzugehen. Denn mit dem Friede-Freude-Eierkuchen-Prinzip machen wir meist nur andere, nicht aber uns selbst glücklich. Viel Feind, viel Ehr: Wer Konfliktsituationen nicht meidet, sondern meistert, verschafft sich Respekt; wer beherzt für sich und seine Überzeugungen eintritt, bestimmt den Platz, den er im Leben einnimmt. Diana Dreeßen-Wösten arbeitete achtzehn Jahre als Börsenhändlerin an der Frankfurter Börse, bevor sie sich 2002 als Managementtrainerin selbstständig machte. Sie gibt regelmäßig Workshops und Trainings für Unternehmen, Verbände und Privatleute. Außerdem hält sie Vorträge und initiiert Kongresse. Sie ist Mitglied im BPW Deutschland (Business and Professional Women Germany e.V.), einem der größten deutschen Frauennetzwerke.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 21.11.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783423424141
    Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
    Größe: 1413 kBytes
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Mach dich unbeliebt und glücklich

Warum wir so selten für uns selbst einstehen und warum wir das schleunigst ändern sollten

Stecken Sie in der Harmoniefalle?

Bevor wir in das Geheimnis der sieben Schlüssel eintauchen, sollten wir uns ansehen, warum es vielen Menschen nicht recht gelingen will, auf leichte Art und Weise die eigenen Ziele zu erreichen, sich durchzusetzen, authentisch zu sein und sich geradlinig für eine gute Sache einzusetzen.

Wer oder was war in der Vergangenheit zum Beispiel dafür verantwortlich, dass Sie bei Beförderungen und Gehaltserhöhungen, wenn überhaupt, als Letzte(r) drankamen? Vielleicht ist Ihnen sogar Schlimmeres passiert: Sie haben zum Beispiel vorübergehend eine Führungsaufgabe in Ihrem Unternehmen übernommen. Das "vorübergehend" dauerte drei Jahre, und gerade als Sie in der neuen Position so viele Erfolge generiert hatten, dass die Ernte anstand, wurden Sie von ihr entfernt und ein neuer Kollege übernahm Ihre Aufgabe. Ihren Vorgesetzten war natürlich klar, dass man das so eigentlich nicht machen kann. Damit Sie erst gar nicht in die Verlegenheit kommen konnten, sich bei ihnen unbeliebt zu machen, brach man die Kommunikation mit Ihnen ab, kündigte Ihnen und verkehrte mit Ihnen nur noch schriftlich über die Anwälte.

In diesem Zusammenhang fällt mir das Beispiel einer Kundin ein, das ganz gut dazu passt: Manuela arbeitete schon seit Langem im Jobsharing-Modus mit einer anderen kompetenten Kollegin. Sie repräsentierten die Firma in der Öffentlichkeit und machten ihre Sache gut. Manuelas Kollegin legte wegen Familienzuwachs eine Pause ein und so wurde eine neue Mitarbeiterin eingestellt. Diese Kollegin war fachlich nicht so kompetent, dafür aber versiert im Netzwerkeknüpfen und im Intrigenspinnen. Damit versuchte sie ihre nicht vorhandene Kompetenz auszugleichen. Kurz gesagt: Manuela ließ das ein halbes Jahr mit sich machen. Sie sah ohnmächtig zu, wie die Qualität der Abteilung immer mehr litt, versuchte ständig, Brände zu löschen, und glaubte unbeirrbar, dass sich schon alles wieder auf dem früheren Niveau einpendeln würde. Um des lieben Friedens willen und in der Hoffnung, dass sich die neue Kollegin eines Besseren besinnen würde, tappte sie in die Harmoniefalle. Übermannt von Fassungslosigkeit und Fremdschämen versäumte sie es, mal richtig auf den Tisch zu hauen. Sie versäumte es auch, frühzeitig mit den Vorgesetzten über die fragwürdige Außenwirkung der neuen Kollegin als Repräsentantin der Firma zu sprechen und darüber, dass sie nicht mehr gewillt war, die Unfähigkeit der Neuen auszugleichen. Warum? Wo doch für jeden Außenstehenden glasklar zu erkennen war, wo die Reise hingehen würde, wenn sich nichts änderte?

Richtig, ihr übersteigertes Harmoniebedürfnis hinderte sie daran. Sie hatte große Angst davor, eine ähnlich falsche Schlange zu sein wie die andere. Sie zögerte, das zu tun, was man mit gesundem Menschenverstand sofort hätte tun müssen, nämlich die Vorgesetzten zu informieren. Aber in ihrer Welt war es ein Tabu, schlecht über Kollegen zu reden. Außerdem hatte sie Angst davor, dass der Intrigenfluss mittlerweile bei ihrem Chef angekommen war und am Schluss sie selbst die Böse wäre und sich einen neuen Job suchen müsste. Tatsächlich hätte genau das die Konsequenz ihres passiven Verharrens in der Harmoniefalle sein können. Glücklicherweise hatte sich Manuela nach langem Überlegen dazu entschieden, ihre selbstgebaute Falle zu verlassen. Sie nahm ihren Mut zusammen und sprach mit ihrem Chef über die sehr unbefriedigende Situation. Ihrem Vorgesetzten war es selbst schon aufgefallen, dass Manuelas Jobsharing-Kollegin ein Talent dafür hatte, alles zu ihrem Vorteil auszulegen, um es mal höflich auszudrücken. Allein deswegen war er sehr erfreut darüber, dass Manuela ihm in dem Gespräch das Angebot machte, ihre Arbeitszeiten zu erhöhen. Manuela hätte sich viele Sorgen und Ängste sparen können, wenn sie schon viel früher einfach mal über das ger

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