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Menschencode© Wie Sie sich und andere entschlüsseln von Oberhardt, Sabine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.08.2015
  • Verlag: OrellFüssli
eBook (ePUB)
15,99 €
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Menschencode©

Die Methode MENSCHENCODE® ist ein neu entwickeltes, ganzheitliches Analysetool, mittels dessen man sich selbst, aber natürlich auch andere entschlüsseln kann. Wer mittels dieser Methode gelernt hat, sich seiner eigenen Prägungen und Motive bewusst zu werden, kann die eigenen Potenziale bestmöglich wecken und entwickeln. Wer die Persönlichkeit, Motive und Handlungen seines Gegenübers zu lesen versteht, wird souverän und erfolgreicher die eigenen Strategien und Ziele verwirklichen können. Ein wichtiges Grundlagenwerk, das persönliches Wohlbefinden, innere Balance und den beruflichen Erfolg auf überraschende Weise miteinander zu verbinden weiss. Sabine Oberhardt, Expertin für Profilanalytik, zählt seit über 15 Jahren zu den gefragtesten Trainern, Coaches und Speakern in den Bereichen Führung, Vertrieb und Persönlichkeitsentwicklung. Sie ist eine Möglich-Macherin, der es gelingt, Menschen innerhalb kürzester Zeit zu Erkenntnissen über ihre eigenen Stärken und Schwächen zu führen und innere Motivationsprozesse zu starten. Durch ihre langjährige Coaching-Erfahrung mit weit über 250 Seminaren und Coachings pro Jahr, ihrer umfangreichen Praxiserfahrung sowie ihrer begeisternden, charismatischen und authentischen Art zeichnet sich Sabine Oberhardt besonders aus. Sie wohnt in der Region Heilbronn-Franken und ist deutschlandweit sowie in Österreich und in der Schweiz tätig.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 21.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783280039007
    Verlag: OrellFüssli
    Größe: 1445 kBytes
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Menschencode©

Stellen Sie sich vor: Sie spielen ein Gesellschaftsspiel, bei dem Sie Ihr Mitspieler kurz vor dem Ziel herauswirft. Wie ist Ihre Reaktion? Denken Sie sich "Da ist noch nichts entschieden"? Oder nehmen Sie es locker, denn es ist ja nur ein Spiel? Fühlen Sie sich darin bestätigt, dass Sie im Leben einfach immer Pech haben? Oder wussten Sie schon vom Beginn an, dass die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen gering ist?

Sie merken es schon: Auf ein und dieselbe Situation reagieren wir völlig unterschiedlich. Denn auch wenn unser Sein ein Lebensprozess ist, so sind wir doch beeinflusst von unserem genetisch bedingten Temperament, das unsere Charaktereigenschaften prägt. Sicherlich haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, weshalb manche Kollegen eine Abwehrhaltung einnehmen, wenn eine schlichte Nachfrage erfolgt. Oder Sie haben sich gefragt, weshalb ein Mitarbeiter nahezu in Tränen ausbricht, wenn jemand seine Arbeitsleistung kritisiert. Dies ist häufig eine Frage des Temperaments, das auf die charakterlichen Eigenschaften unserer Persönlichkeit Einfluss nimmt.

Die Bestimmung des eigenen Temperaments hat schon die alten Griechen beschäftigt. Sie geht auf den griechischen Arzt Galenos von Pergamon (ca. 200-130 v. Chr.) zurück. Er hat seine Typologie der vier Temperamente mit der Vier-Säfte-Lehre des berühmten Hippokrates von Kos (ca. 460-370 v. Chr.) verknüpft. Vereinfacht geht diese Lehre davon aus, dass im Körper des Menschen vier Flüssigkeiten ("humores") vorkommen. Diese Flüssigkeiten können jeweils einem Temperament zugeordnet werden. Die im Körper überwiegende Flüssigkeit bestimme dabei das vorherrschende Temperament.

Die Temperamentenlehre nach Galen

"Saft"

Temperamententyp

Temperamentsausprägung

Blut ( sanguis )

Sanguiniker

gutmütig, gesellig, aktiv und fröhlich

Schleim ( phlegma )

Phlegmatiker

vernünftig, behäbig, gerät nicht leicht in Zorn

Schwarze Gallenflüssigkeit ( mélaina cholé )

Melancholiker

vorsichtig, introvertiert, betrübt und nachdenklich

Gelbe Gallenflüssigkeit ( cholé )

Choleriker

leicht reizbar, macht seinem Ärger Luft, eigennützig

Diese antike Lehre hat im Laufe der Jahrhunderte Furore gemacht und Mediziner, Philosophen und Literaten beschäftigt. Ihre Weiterentwicklung prägt bis heute die Charakterkunde und Persönlichkeitsanalyse.

Die moderne Charakterkunde distanziert sich von Säften und Schubladeneinteilungen. Sie sieht den Menschen als Ganzes, in dem sich verschiedene Temperamentsströme vereinen. Dabei können sich die Temperamente im beruflichen Leben auch anders darstellen als im privaten Bereich. Nicht zu unterschätzen ist indes der Einfluss eines überwiegenden Temperaments. Auch die heutige Charakterkunde klassifiziert die Temperamente des Menschen daher in Charaktertypen, dies jedoch nicht statisch, sondern flexibel.

Die Temperamente des Menschen werden in der Charakterkunde häufig Farben oder Elementen zugeordnet.

Temperamententyp

Farbe

Element

Sanguiniker

Gelb

Luft

Phlegmatiker

Grün

Wasser (Dampf)

Melancholiker

Blau

Erde

Choleriker

Rot

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