text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Nie wieder scheiße fühlen 14 Gewohnheiten, die dir den Weg zum Glück versperren von Owen, Andrea (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.03.2019
  • Verlag: mvg Verlag
eBook (ePUB)
12,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Nie wieder scheiße fühlen

Als Andrea Owen sich ohne Geld, schwanger und von ihrem Freund belogen und verlassen vorfindet, ist sie am Boden zerstört. Gequält durch Selbsthass und Verzweiflung versteckt sie sich hinter einem Leben voll von Perfektionismus, Selbstsabotage und dem Wunsch nach Kontrolle. Nach und nach erkennt sie jedoch, dass sie, wie viele Frauen, ihr Leben auf bestimmten Angewohnheiten aufbaut, die sie schützen sollen, aber genau das Gegenteil bewirken. Mit Nie wieder Scheiße fühlen hat Andrea Owen einen Ratgeber geschaffen, der erklärt wie man 14 schlechte Angewohnheiten wie übermäßige Eigenkritik oder Selbstsabotage überwinden kann und seinen Weg zum Glück zurückfindet! So motiviert die Autorin kraftvoll und zugleich einfühlsam das eigene Leben umzukrempeln. Andrea Owen ist die Gründerin der Online Community Plattform yourkickasslife.de, Mutter von zwei Kindern, Podcast Host, Autorin und Ausrichtende spontaner Partys. Sie coacht Frauen online und in ihrer Praxis. Andrea lebt mit ihrer Familie in North Carolina.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 18.03.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961213283
    Verlag: mvg Verlag
Weiterlesen weniger lesen

Nie wieder scheiße fühlen

Kapitel 1
Das Arschloch in uns: Den inneren Kritiker im Griff behalten

Du siehst aus wie der Tod.
Süß, dass du glaubst, du könntest befördert werden.
Ein Bikini? Schon klar. Nicht in diesem Leben.

Waren Sie schon mal in einer Beziehung, in der Beleidigungen an der Tagesordnung sind? In der Sie ständig kritisiert werden, nie gut genug sind und sich ständig schlecht fühlen? Eine Beziehung, in der Sie anfangen, an sich selbst zu zweifeln, und allmählich all die Gemeinheiten glauben, die der andere zu Ihnen und über Sie sagt? Vielleicht hatten Sie noch nie so eine Beziehung, aber kennen jemanden, auf den das zutrifft? Und es war furchtbar mit anzusehen?

Oh, wie sehr ich wünschte, ich würde über jemand anderen reden. Aber ich rede davon, wie Sie mit sich selbst sprechen.

Selbst wenn noch nie jemand so mit Ihnen geredet hat, ich wette, dass Sie manchmal (oder ständig) mit sich selbst so reden. Dass Ihr innerer Dialog alles andere als von Liebe geprägt ist. Wie sprechen Sie mit sich, wenn Sie sich im Spiegel sehen? Wenn Sie einen Fehler machen? Wenn Sie bei einer Beförderung übergangen werden? Oder wenn Sie sich mit anderen Frauen vergleichen?

Reden Sie da freundlich mit sich selbst? Mitfühlend? Ist Ihre Zuwendung wie eine warme Decke, die nach Liebe riecht?

Ich habe da meine Zweifel.

Ich fange mit diesem Kapitel an, weil die innere Stimme - oft sehr zutreffend als "innerer Kritiker" bezeichnet - die gängigste Verhaltensweise von Frauen ist, die dafür sorgt, dass sie sich scheiße fühlen.

Nehmen wir mal Valerie, eine einunddreißigjährige Friseurin:

Oft sage ich mir selbst, dass ich fett bin und dass das der Grund ist, warum ich kurz vor meinem zweiunddreißigsten Geburtstag immer noch Single bin. Ich krittele ständig an mir herum wegen der Dinge, die ich esse, und zweifele im Nachhinein ständig an meinen Entscheidungen.

Meine Freundinnen heiraten und bekommen Kinder, ich vergleiche mich mit ihnen und habe das Gefühl, dass ich nicht mithalten kann. Wäre ich dünner, kontaktfreudiger, irgendwas, dann hätte ich jetzt eine erfolgreiche Beziehung.

Zu meinem Job gehört auch gutes Aussehen, und die Leute sagen mir oft, dass ich hübsch bin, aber ich glaube ihnen nie. Es fühlt sich an, als wollten sie nur höflich sein.

Valeries Geschichte ist nicht ungewöhnlich - sie vergleicht sich mit anderen (mehr dazu in Kapitel 4) und glaubt, ihr Glück hänge von etwas außerhalb ihrer selbst ab, was sie erreichen muss.

Manchmal kann der innere Kritiker auch sehr grob sein, wie bei Suzanne:

Ich verbringe mein Leben größtenteils damit, für alle anderen Menschen sorgen zu wollen, scheißegal, was mit mir ist. Ich empfinde mich nie als wichtig genug. Mit mir selbst rede ich in einer Weise, in der ich NIE mit einem anderen Menschen reden würde. Selbstmitgefühl und Selbstliebe kenne ich nicht. Wenn ich etwas versaue (wie es jedem passiert), ist das nicht nur ein Fehler. Ich sage mir selbst, dass ich schrecklich bin, dumm, fett und hässlich; eine totale Versagerin als Mensch, Frau, Ehefrau, Freundin, Schwester - was immer Sie wollen, ich nehme es an. Ich suhle mich geradezu darin und nehme diese Worte als Wahrheit. Mein Gehirn weiß, dass es nicht wahr ist, aber das ändert nichts. Diese schamvollen Gefühle und die selbstzerstörerischen Methoden, mit denen ich sie unterdrücke, sind grauenhaft, und ich schaffe es nicht, da rauszukommen, nicht mal mit meinem Therapeuten.

Fürs Protokoll: Der innere Kritiker spricht nicht immer in tatsächlichen inneren Monologen oder artikulierten Gedanken. Manche Frauen erzählen, dass ihr innerer Kritiker mehr ein allumfassendes Gefühl von "nicht gut genug sein" sei. Ein nagender Verdacht, dass alle anderen ihr Leben im Griff haben, nur sie eben nicht. Der Grundtenor lautet: "Nicht wie die anderen".

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen