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Schick die Affen spielen Wie Potenziale realisiert werden können von Schlick, Christoph (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.06.2018
  • Verlag: Kösel
eBook (ePUB)
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Ab 25.06.2018 per Download lieferbar

Online verfügbar

Schick die Affen spielen

Freiräume schaffen für den Sinn des Lebens
Unsere inneren Kräfte sind fähig, mentale Denkkorsette zu sprengen, und sie helfen uns, verborgene Potenziale zu heben und sie wirksam zu machen. So gelingt es, zu unserer Stärke vorzudringen und zu dem Menschen zu werden, der wir wirklich sind.
Doch die verborgenen Potenziale brauchen eine Chance und dürfen nicht von den "inneren Affen" eliminiert werden, die alles daran setzen, mit Geschrei und Getobe das zu überdecken, was sich an neuer Kreativität und Lebensfreude in uns regt und wachsen will. Deshalb werden diese Affen "zum Spielen" geschickt, bis der Enfaltungsprozess so richtig in Gang ist.

Christoph Schlick, geboren 1961 in Graz, Studium der Rechtswissenschaften und der Theologie in Graz, Salzburg und Rom, ist Logotherapeut und begleitet Menschen die auf der Suche nach ihrem ganz persönlichen Sinn des Lebens sind. 24 Jahre lang lebte er als Benediktinermönch in der Abtei Seckau. Nach dem Austritt aus dem Orden begann er seine Tätigkeit als Psychologischer Berater und Unternehmensberater und gründete 2001 das Institut für "Logotherapie und Existenzanalyse Salzburg".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 25.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641223670
    Verlag: Kösel
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Schick die Affen spielen

... die Affen spielen mit!

Ihr Affentum, meine Herren,

sofern Sie etwas Derartiges hinter sich haben,

kann Ihnen nicht ferner sein als mir das meine.

An der Ferse aber kitzelt es jeden, der hier auf Erden geht:

den kleinen Schimpansen wie den großen Achilles.

Franz Kafka

Der Vorschlag, ein Buch über Affen zu schreiben, war doch eine ganz schöne Herausforderung. Zumal ich ja nicht Zoologie, sondern Theologie studiert habe ...

Aber da unter anderem in meinem Umgang mit mir selbst und meinen Hilfestellungen für meine KlientInnen das "Stille-Werden", das Zu-sich-selbst-Finden, die "Werte-Arbeit" ganz wichtige Themen sind, war mir das Bild vom "Monkey-Mind" - das wir im Deutschen vielleicht am besten mit Gedankenkarussell oder "die inneren Kritiker" übersetzen - nicht fern, und so fing ich an, mit den Affen zu spielen - und dazu möchte ich auch Sie einladen.

Sicher fragen Sie sich, was das mit den Affen auf sich hat, die schon im Titel zum Spielen geschickt werden. Dazu eine kleine Geschichte:

Eine langjährige Freundin, die Regisseurin Catharina Roland, begegnet in ihrem Film "Awake - Ein Reiseführer ins Erwachen" auch diesen Störenfrieden, die sich in unserem Kopf einnisten und mit ihren permanenten Zwischenrufen unsere Ideen und Gedanken stören. Die Erzählerin im Film, die sich auf die Suche nach dem eigenen Weg macht, lässt uns wissen:

"Mein innerer Friede hielt leider nicht sehr lange an. Gedanken strömten wieder auf mich ein, all die Zweifel, die Erinnerungen, das ganze Karussell."

Dieses uns allen wohlbekannte Phänomen, dass wir uns im ständigen Kopfdialog immer wieder verlieren, bleibt Thema und wird im Verlauf des Films sehr nett mit dem Bild der Affensippe verknüpft:

"In Gedanken beziehen die meisten alles auf die Vergangenheit oder blicken in die Zukunft. Alles, was sie im Jetzt tun, ist eine Mischung aus vergangenen Geschehnissen und was sie in der Zukunft erschaffen wollen. [...] Gedanken führen nicht zum Frieden. Gedanken führen zu noch mehr Gedanken. Sie bringen ihre Cousins und deren Kinder, und ehe man sichs versieht, ist die ganze Sippe da, um die man sich kümmern muss. [...]"

Für das endlose Gequassel in unseren Köpfen gibt es einen Ausdruck: "Monkey-Mind". Das sind die Affen, die dieses Buch mitbegleiten.

Es ist erstaunlich, nahezu unglaublich, aber laut Forschung spricht jeder Mensch rund 400 Wörter pro Minute zu sich selbst. Wir beurteilen ständig die Umgebung, checken unsere Lage, bereiten uns auf die Begegnung mit einem Menschen vor - egal ob kurzfristig auf der Straße oder für einen später anstehenden Besuch -, kontrollieren unser Aussehen, stimmen unser Handeln ab, hinterfragen unsere Gefühle. Und meist sind diese Stimmen nicht wohlwollend und ermutigend, sondern kritisch und blockierend.

Oft bleibt uns nur ganz hart aufzustampfen und zu sagen: "Stopp! Jetzt reicht's!"

Eine Absolventin einer Ausbildung in unserem SinnZentrum hat mir dazu folgenden Text geschrieben:

Sehr verehrte Affen,

ich bitt euch, hört doch endlich auf zu gaffen

was und wie ich es tue, wird besser damit auch nicht

im Gegenteil, das kritische Geschwätz beraubt mich jeder Sinne nur.

Weder weiß ich, von welchen Affenahnen ihr kommt,

noch seid ihr Freunde mir.

Ich hab euch nie gerufen und lange wusste ich auch nichts von eurer Existenz.

Bis mir eines Tages völlig klar wurde, dass nicht ich, sondern ihr die Bösen seid.

Zuhören und Schweigen ist nicht eure Stärke!

Eure Kritiksucht und Negativität ist einfach widerlich!

Lasset alle Menschentiere Brüder sein!

Ich sag Nein!

Ich geh jetzt schlafen, dies ist oft die beste Lösung, euch zum Schweigen zu bringen.

Ach ja, da gibt es noch etwas, ich übe es täglich konsequent:

Es ist die Meditation, da mach ich nix anderes

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