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Woman Power Karriere machen, Frau sein von Buholzer, Sonja A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.10.2014
  • Verlag: OrellFüssli
eBook (ePUB)
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Woman Power

Dr. Sonja A. Buholzer zeigt, dass Glück und Zufriedenheit von Frauen anders sind, als das ihrer männlichen Gegenpole. Sie plädiert für Bunt vor Grau, Lust vor Last, für Spass vor Verbissenheit. In ihrem 7-Thesen-Programm zeigt sie Wege, wie ambitionierte Frauen durch die gläserne Decke der Karriere stossen und trotzdem ganz FRAU sein können. Denn nur so kann der berufliche Aufstieg und das ganze Leben einer Frau gelingen.

Dr. Sonja A. Buholzer ist persönliche Beraterin namhafter Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik, gefragte Wirtschaftsreferentin im In- und Ausland, mehrfache Bestsellerautorin und Wirtschaftsethikerin. Als Gründerin und Inhaberin des Zürcher Wirtschaftsberatungsunternehmens VESTALIA VISION gehört sie heute zu den erfolgreichsten Frauen in den Bereichen Karriere- und Management-Coaching, Management-Training und Public Speaking.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 02.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783280038321
    Verlag: OrellFüssli
    Größe: 376 kBytes
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Woman Power

1.

" Frauen sind stark. Sie müssen es sein "

Warum viele Frauen jene Männer wurden, die sie früher einmal heiraten wollten

" Frauen, die die gleichen Rechte wie Männer

fordern, sind auf jeden Fall bemerkenswert

genügsam."

Henning Venske

Frauen sind stark. Sie müssen es sein. Denn ohne sie geht gar nichts. Weder in unserer westlichen Gesellschaft noch im Management.

Auf den Schultern der Frauen lasten mittlerweile ganze Männerwelten. Jüngere Frauen, ältere Frauen, Alleinerziehende, Auf-sichgestellte - wir haben eine Realität von Allrounderinnen, die einfach alles machen müssen; Männer sind häufig eingebrochen, Männlichkeit ist knappes Gut. Männer, ausgebrannt, in der Lebenskrise, durcheinander, viele kaum mehr einsetzbar als Väter und Partner, als Mann im Hause schon gar nicht. Die Frau ist zur Dauerarbeiterin geworden, nicht selten komplett überfordert. Sie trägt so viele verschiedene Hüte, dass sie dafür kaum mehr Platz hat im Schrank. Die Emanzipation hat aus Frauen fast Männer gemacht, aus Männern Menschen im Ausnahmezustand. Mindestens ab der zweiten Lebenshälfte wird verpasstes Leben erkannt. Manche Männer verlieren den Kopf; im Ausnahmezustand verlieren sie auch ihre bisher glanzvolle Karriere, nicht selten Frau und Kinder, zerstören ihre Existenz durch kopflose Abenteuer mit hohem Preis. Sie sind auf der Suche. Nach sich, nach Männlichkeit. Suchend nach Auswegen aus der Sinnkrise. Nein, ich verurteile das nicht. Im Gegenteil: Männer sind ebenfalls Opfer der Emanzipation. Denn sie haben es verpasst, den Zug mit den Frauen zu besteigen. Und begreifen nun nicht, was mit ihnen geschieht. Die Verwirrung über das, was einen für eine Frau begehrenswerten Mann ausmacht, ist groß, noch größer die Ratlosigkeit vieler Männer. Sie, die ein Leben lang oft unreflektiert ihre Ernährerrolle spielten, die einfach taten, was man von ihnen als "Mann" erwartete, sie stehen zwischen gestern und morgen und holen das, was heute real ist, als Ernte ein. Das ist ihr gutes Recht.

Das hilft den Frauen kaum weiter. Denn die Familie will ernährt sein, das Haus besorgt, die Rechnungen bezahlt und die Kinder erzogen. Frauen im Belastungsausnahmezustand, Karriere machend und die Familie ernährend, Mutter, Krankenschwester und Sozialarbeiterin zugleich - sie kommen zu kurz. Fast immer. Und immer zahlreicher. Die gesellschaftspolitische Realität lässt sich kaum schönreden. Frauen sind treu. Lassen ihre kranken Partner und Männer nicht einfach stehen. Sie kümmern sich. Und verkümmern nicht selten dabei. Was ich höre, was ich sehe, macht mich betroffen, traurig. Nur manchmal, da lässt eine Ausnahme aufhorchen und erzählt davon, wie sich zwei Menschen gemeinsam entwickeln, wie sie ihr Leben liebevoll teilen, füreinander sorgen und die täglichen Belastungen sorgfältig aufteilen. Das sind Kostbarkeiten inmitten der Scheidungskriege und Trennungsgeschichten.

Heute sind wir Zeitzeugen eines Paradigmenwechsels. Und damit haben wir auch die Kraft, neue Normen zu prägen. Nachhaltiger, weiser, weiblicher und vernetzter in allen Belangen des Lebens.

"Ein Macho ist ein Mann,

der alte männliche Attribute

kultiviert - aus Angst, man

könnte ihn für keinen halten."

Rainhard Fendrich

Es sind nicht nur die Frauen, auch die Männer sind heute überfordert, gesundheitlich angeschlagen. Alleingelassen, einsam und gnadenlos mit sich selbst, geißeln auch sie sich durch ein Leben, das so wenig mit Lust und so viel mit Last zu tun hat. Sie geben weiter, was sie haben. Oft genug ist das nur noch wenig.

Männer sind im Beruf nicht selten überfordert, finanziell ebenso wie als Familienvater, sie sind angewiesen auf starke Frauen, die sie beraten, die mitverdienen, gleichsam alle Beziehungsarbeit leisten, die sie stützen, unterstütze

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