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Der Omega-Faulpelz Die Weniger-ist-mehr-Erfolgsstrategie von Schröder, Jörg-Peter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.03.2010
  • Verlag: GABAL
eBook (PDF)
15,99 €
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Der Omega-Faulpelz

Jörg-Peter Schröder zeigt mit Beispielen aus dem Business- und Lebensalltag, wie es arbeitsüberlasteten Menschen gelingt, auf Basis von WENIGER tun zu MEHR Lebenserfolg zu gelangen. Schröder räumt mit althergebrachten Mythen gnadenlos auf. Seine provokante These lautet, dass Erfolg die Folge eines Verhaltens ist, das den gesellschaftlichen Erwartungen in puncto Erfolg genau widerspricht. Es geht nicht darum, Erfolg durch harte Arbeit zu HABEN, sondern im Einklang mit uns selbst zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Menschen das Richtige zu tun und so erfolgreich zu SEIN. Als Gegenpol zu den allseits bekannten stressgeplagten Alpha-Männchen hat er eine sehr interessante Spezies des anstrengungsfreien Erfolgs entdeckt: den kreativ-intelligenten Omega-Faulpelz, den er als Erfolgsmodell der Zukunft vorstellt. Dr. Jörg-Peter Schröder (Budenheim) ist als Arzt und Coach auf den Gebieten systemischer Prozesse, Kommunikation und (Lebens-)Führung mit dem Ziel authentischer Persönlichkeitsentwicklung tätig. Als renommierter Katalysator von Veränderungsprozessen, visionärer Moderator und enthusiastischer Querdenker im Gesundheitsmanagement unterstützt er Unternehmen, Organisationen und Individuen auf den Gebieten Change, Unternehmensgesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und kommunikativer Prozessarbeit. Als Ent-Wicklungskünstler und Bewusstseinsanspitzer moderiert er Tagungen und Kongresse und hält internationale Seminare, Workshops und Vorträge.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 15.03.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862000579
    Verlag: GABAL
    Serie: Business
    Größe: 757 kBytes
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Der Omega-Faulpelz

Sinn und Unsinn von Karriere und Macht (S.31)

"Life is a journey and not a guided tour."
LEADERSHIP-ERKENNTNIS

Er hat Karriere gemacht.Was heißt das eigentlich? Das Wort "Karriere"" kommt vom französischen "Carrière"" und bedeutet so viel wie "Laufbahn"". Die Berufstätigkeit ist der Schnittpunkt zwischen Individuum und Gesellschaft, nur beruflich erfährt der Einzelne in der Arbeitsgesellschaft Anerkennung. In unserer westlichen Welt ist Karriere mit Konkurrenz verbunden. Jemand macht Karriere, indem er sich gegen andere durchsetzt.

Meist geht es um wenige Plätze, die von vielen begehrt werden. Dieser Mangel an sozial anerkannten Positionen ist der Leistungsansporn, auf dem die marktwirtschaftliche Gesellschaft basiert. So entbrennt ein olympischer Wettkampf, bei dem es um Sieg oder Niederlage geht. Doch diese Laufbahn ist von außen vorgegeben, die Kandidaten bewegen sich fremdbestimmt – handeln nach den Erwartungen der anderen. Auf einem vorgezeichneten Weg sind jedoch nur begrenzte Leistungen – und begrenzte Erfüllung – möglich.

Die Spur, die die meisten ziehen, wird weniger von ihren Talenten, Bedürfnissen, Potenzialen und Neigungen bestimmt, als vielmehr davon, wie viel Anerkennung ihnen durch andere zuteil wird. Viele streben vor allem nach Status. Unter Verdrängung der eigenen Bestimmung und der inneren Wahrheit wird bei falschem Ehrgeiz mit Ehre gegeizt. Die Verhaltensrituale und Erwartungen der anderen geben klar vor: "Werde wie wir.""

Doch dieser Weg ist schwer und an- strengend, denn er führt weg vom eigenen inneren Pfad. Für diese Form der Karriere müssen Sie bezahlen. Der Preis sind möglicherweise die Aufgabe eigener Ideale, Krankheiten, Beziehungsschwierigkeiten oder innere Leere. Eine Dimension, die beim Begriff Karriere mitschwingt, ist Macht. Der vom Ehrgeiz zerfressene Alpha-Manager, der über Leichen gehen würde, um nach "oben"" zu kommen, spielt virtuos auf der Klaviatur interner Machtspiele im Sinne machiavellistischer Herrschaftsaneignung.

Seltsamerweise bezahlt er für sein hohes soziales Prestige einen ebenso hohen Preis – den Verlust seiner Authentizität. Power im Sinne von "Gestaltungsfähigkeit"" hingegen bedeutet eine ganz andere Ausrichtung von Macht. Erich Fromm spricht hier von "Wirkmächtigkeit"". Wenn wir unsere personale Autorität und Verantwortung wertebasiert ausbilden und authentisch im Alltag leben, können wir unseren persönlichen Erfolgsweg ganz einfach gehen – ohne Machtspielchen und vor allem ohne Anstrengung.

Dazu müssen wir nicht über andere herrschen, sondern können mit ihnen kooperieren. Zur herkömmlichen Vorstellung von Karriere gehört natürlich auch das Geld – viel Geld. Um Geld zu verdienen, brauchen Sie keine Ausbildung – jeder kann sich ohne ein Zertifikat oder einen Abschluss Geld leihen, Häuser und Autos kaufen und verkaufen oder mit Aktien spekulieren.

Ausbildungsgrad, Intelligenzquotient,Wissen, Schulabschluss und finanzieller Erfolg korrelieren nicht miteinander.Wäre es so, müssten Universitätsprofessoren zu den reichsten Menschen zählen.Wir wissen, dass es eben nicht so ist.Wenn Sie lediglich dem Geld hinterherjagen, werden Sie niemals so viel verdienen können, dass es Sie wirklich glücklich macht, solange Sie nicht das tun, was Sie eigentlich wollen.

Und letztlich erfolgreich werden Sie auch nicht sein, dafür aber gestresst und unzufrieden. Trotz des Geldes.Wenn Sie wirklich erfolgreich sein wollen, müssen Sie eins sein mit dem, w

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