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Lieben heißt wollen Wie Beziehung gelingen kann, wenn wir Freiheit ganz neu denken von Kuntze, Holger (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.05.2018
  • Verlag: Kösel
eBook (ePUB)
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Lieben heißt wollen

Fast jedes Paar kommt einmal an den Punkt, an dem das Beglückende der Liebe nicht mehr präsent ist, häufiger Streit das Miteinander bestimmt und sich die Frage stellt: Bleiben oder gehen?
Der Paartherapeut Holger Kuntze beschreibt einen Weg, um in einer solchen Situation wieder neu aufeinander zu zugehen. Er besteht darin, sich aus den gewohnten Bahnen des Denkens und Handelns zu befreien und innere Flexibilität zu entwickeln. Also automatisierte Reaktionen zu hinterfragen, offen und ohne Abwehr zuzuhören und sich neu für den anderen zu entscheiden.
Ein kluges und ermutigendes Buch, das zeigt, warum es den perfekten Partner nicht gibt und wie wir trotzdem miteinander glücklich sein können.

Holger Kuntze, geboren 1967, arbeitet seit 2001 als Paartherapeut und -berater. Studium der Geistes- und Sozialwissenschaften, Ausbildungen zum Psychotherapeuten nach dem Heilpraktikergesetz, zertifizierter Coach für Professional Development und Life-Coach. Als Paartherapeut bezieht er sich auf die Ansätze und Methoden von Jürg Willi, David Schnarch, Stephen C. Hayes und Russ Harris (Akzeptanz- und Commitment-Therapie, ACT). Er lebt in München und Berlin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 29.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641209940
    Verlag: Kösel
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Lieben heißt wollen

Aufwachen aus dem Traumland, Teil eins:
Vier Persönlichkeitstypen, mit denen Partnerschaft nicht funktioniert
oder Finger weg von giftigen Beziehungen

Es gibt Verhaltensstrukturen, die Partnerschaft schwierig machen. Es gibt Persönlichkeitstypen, die den Alltag in einer Beziehung zur Hölle machen beziehungsweise die einen Alltag zulassen, der mit einer erfüllenden Partnerschaft nichts oder nur sehr wenig zu tun hat. Die Wahrheit ist: Nicht jede Beziehung ist zu retten, und nicht jede Beziehung ist es wert, gerettet zu werden.

Ich möchte Ihnen in diesem Kapitel kurz vier Persönlichkeitstypen vorstellen, bei denen ich mittlerweile sehr skeptisch bin und kaum mehr daran glaube, Paaren in solchen Konstellationen helfen zu können, eine bessere Beziehung zu leben.

Lesen Sie die folgenden Seiten, und befragen Sie sich ehrlich: Erlebe ich meinen Partner anhaltend in einer dieser vier Persönlichkeitstypologien, oder bin ich etwa selbst ein echter Beziehungskiller, da ich in einer dieser vier Strukturen vertiefend und stetig agiere?

Achten Sie bitte während der Lektüre auf folgende zwei Punkte:

1. In jedem von uns stecken diese vier Persönlichkeitsmerkmale. Neigen Sie bitte entsprechend nicht zu vorschnellen Urteilen, nur wenn Ihr Partner mal betrunken ist, mal selbstverliebt agiert, mal vor Wut schweigend den Raum verlässt oder mal einen Teller an die Wand wirft. Wir sind keine Maschinen, und wir machen immer wieder Fehler, verlieren die Kontrolle über unsere Gedanken, Gefühle oder Handlungen, begegnen unseren dunkelsten Seiten. Seien Sie also sehr vorsichtig mit der Lieblingsdiagnose: Mein Partner hat eine Störung! Von einer Störung oder einer eindeutigen und problematischen Struktur sprechen wir nur, wenn der Alkohol, die Droge, das Schweigen, die Selbstverliebtheit oder das Ausrasten maßgeblich die Beziehung prägt und wiederholend immer wieder die einzige Strategie ist, mit der wir uns oder unser Partner sich einer belastenden Situation entzieht und gleichzeitig damit nichts zur Lösung der Herausforderung beiträgt. Wir oder unser Partner also über einen längeren Zeitraum verlässliche falsche Verhaltensmuster erkennt oder anwendet, die immer wiederkehren und unsere Beziehung belasten.
2. Natürlich kann eine Therapie Menschen mit einer Suchtproblematik, mit einer Borderline-Symptomatik, Narzissten oder Passiv-Aggressiven helfen. Der Impuls hierfür muss aber von den Betroffenen ausgehen und ist dann meist Gegenstand einer einzeltherapeutischen Begleitung. Als Paartherapeut habe ich ja einen anderen Blick auf diese Herausforderung. Meist kommen Paare zu mir, und ein Partner beschwert sich über den Narzissmus, die Alkoholsucht, das Schweigen des anderen, und dieser sitzt ohne eigenen Leidensdruck, ohne eigenen Veränderungswillen, ohne eigene Einsicht in meiner Praxis und ist der Meinung, sein Partner würde maßlos übertreiben, hysterisch überzeichnen, was doch eigentlich ganz normal oder eine Ausnahme sei. Und genau bei diesen Konstellationen bin ich mittlerweile extrem skeptisch und glaube als Paartherapeut kaum noch daran, solchen Paaren helfen zu können, weil eben einer sich gar nicht helfen lassen will, weil einer sich überhaupt nicht verändern möchte. Hat jemand Einsicht und Veränderungswille, sieht das sofort ganz anders aus, und man kann mit diesen Menschen wunderbare Veränderungen und Fortschritte erreichen und die Qualität von Partnerschaften wesentlich verbessern.
Die vier Persönlichkeitstypen, die eine Beziehung sehr schwierig bis unmöglich machen, sind:

1. Menschen mit einer Suchtproblematik,
2. Menschen mit einer Borderline-Symptomatik beziehungsweise einer ausgeprägt mangelnden Affektkontrolle,
3. passiv-aggressive Persönlichkeiten und
4. Narzissten.
Zu diesen vier Persönlichkeiten finden Sie ein

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