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Männer sind anders. Frauen auch. Der Nr. 1 Bestseller aus den USA - 'Männer sind vom Mars. Frauen von der Venus'. von Gray, John (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.02.2019
  • Verlag: Mosaik bei Goldmann
eBook (ePUB)
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Männer sind anders. Frauen auch.

Männer sind anders, Frauen auch ist nicht nur die Zustandsbeschreibung unseres modernen, noch immer nicht entwirrten Beziehungsdschungels. Es ist vielmehr eine Art 'Gebrauchsanweisung', die jede Frau zum richtigen Umgang mit ihrem Partner und jeder Mann zum besseren Verständnis seiner Gefährtin braucht. Messerscharfe Analysen, anschauliche Fallbeispiele und erfolgreich erprobte Lösungsmodelle verdichten sich zu einem Buch, das durch großes Wissen und das tiefe Verständnis des Autors den aggressiven Geschlechterkampf zur kreativen Partnerschaft wandeln kann. Dr. John Gray, geboren 1951, ist einer der bekanntesten Paar- und Familientherapeuten. In Seminaren und Vorträgen widmet er sich seit über zwanzig Jahren dem Thema Kommunikation zwischen Männern und Frauen. Seine Bücher sind in über 40 Sprachen übersetzt und erreichten weltweit Millionenauflagen. Mit seiner Frau Bonnie und drei Kindern lebt er in Mill Valley, Kalifornien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 18.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641250829
    Verlag: Mosaik bei Goldmann
    Originaltitel: Men are from Mars, Women are from Venus
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Männer sind anders. Frauen auch.

Einleitung

E ine Woche nach der Geburt unserer Tochter Lauren waren meine Frau Bonnie und ich völlig erschöpft. Jede Nacht weckte Lauren uns viele Male auf. Bonnie hatte eine schwere Geburt gehabt und musste noch schmerzstillende Mittel nehmen. Sie konnte kaum laufen. Nach fünf Tagen schien es ihr etwas besser zu gehen. Ich konnte sie allein lassen und wieder zur Arbeit gehen.

Während ich im Büro war, gingen ihr die Schmerztabletten aus. Anstatt mich anzurufen, bat sie meinen Bruder, der gerade zu Besuch war, ihr welche mitzubringen. Sie musste jedoch den ganzen Tag warten, bis mein Bruder mit den Tabletten zurückkam. Dabei musste sie sich trotz ihrer Schmerzen die ganze Zeit auch noch um das Baby kümmern.

Ich hatte keine Ahnung, dass sie einen so schlimmen Tag gehabt hatte. Als ich nach Hause kam, war sie sehr ärgerlich. Ich missdeutete den Grund ihres Ärgers und dachte, dass sie mich dafür verantwortlich machen wollte.

Sie sagte: "Den ganzen Tag habe ich schreckliche Schmerzen gehabt. Ich hatte keine Tabletten mehr. Ich bin ans Bett gefesselt, und niemand kümmert sich um mich!"

Sofort brachte ich zu meiner Verteidigung vor: "Warum hast du mich dann nicht angerufen?"

Sie sagte: "Ich habe ja deinen Bruder gebeten, mir Tabletten zu bringen, aber er hat es vergessen. Den ganzen Tag habe ich auf ihn gewartet. Was soll ich denn tun? Ich kann kaum laufen. Ich fühle mich so elend."

An diesem Punkt explodierte ich. Ich hatte ohnehin an dem Tag ein etwas dünnes Fell. Ich wurde schrecklich wütend darüber, dass sie mich nicht angerufen hatte. Ich tobte, weil sie mich für alles verantwortlich machte, obwohl ich noch nicht einmal wusste, dass ihr die Tabletten fehlten. Ein Wort zog das andere nach sich, und schließlich ging ich hinaus. Ich war müde, gereizt und hatte genug. Wir waren beide an den Grenzen unserer Belastbarkeit angelangt.

Dann geschah etwas, das mein Leben veränderte.

Bonnie sagte: "Halt! Bitte geh nicht fort. Gerade jetzt brauche ich dich am meisten. Ich habe Schmerzen. Ich habe seit Tagen nicht mehr geschlafen. Bitte hör mich an."

Ich hielt einen Moment inne und hörte ihr zu.

Sie sagte: "John Gray, du bist ein Schönwetterfreund. Solange ich die liebe kleine Bonnie bin, bist du immer für mich da, aber wenn es einmal schwierig wird, läufst du gleich fort."

Sie stockte, und ihre Augen füllten sich mit Tränen. "Jetzt zum Beispiel: Mir tut alles weh, und ich habe dir nichts zu bieten. Bitte komm doch her und nimm mich in die Arme. Du brauchst gar nichts zu sagen. Ich möchte nur deine Arme um mich spüren. Bitte geh nicht fort."

Ich ging zu ihr und nahm sie schweigend in die Arme. Sie fing an, leise zu weinen. Nach ein paar Minuten dankte sie mir, dass ich nicht weggegangen war, und sagte, wie gut es ihr getan hatte, von mir gehalten zu werden.

In diesem Moment ging mir auf, was es wirklich heißt zu lieben - ohne Bedingungen und Vorbehalte. Ich hatte mich immer für einen liebevollen Menschen gehalten, aber Bonnie hatte Recht. Ich war ein Schönwetterfreund. Solange sie glücklich und freundlich war, erwiderte ich ihre Liebe. Aber wenn sie einmal unglücklich oder ärgerlich war, fühlte ich mich schuldig und fing an zu streiten oder mich zu distanzieren.

An diesem Tag ließ ich sie jedoch nicht im Stich - zum allerersten Mal. Ich blieb, und es war wunderbar. Ich war fähig, ihr in dem Moment etwas zu geben, in dem sie es wirklich brauchte. Ich hatte das Gefühl, das ist die wahre Liebe: sich wirklich um jemanden zu kümmern, auf die gemeinsame Liebe zu vertrauen, in der Stunde der Not füreinander da zu sein. Ich konnte es nicht fassen, wie einfach es für mich war, sie zu unterstützen, wenn mir erst einmal gezeigt worden war, wie .

Wie konnte mir das die ganze Zeit entgangen sein? Sie brauchte nichts anderes, als von mir im Arm gehalten zu werden. Eine Frau hätte instinktiv gewusst, was in

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