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Die Multitaskingfalle und wie man sich daraus befreit von Schneider, Beate (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.01.2013
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Die Multitaskingfalle und wie man sich daraus befreit

Multitasking ist eine Illusion -und ein gefährlicher Mythos. 'Multitasking' - ein positiv besetztes Schlagwort, eine Grundvoraussetzung für den Erfolg in einer beschleunigten Welt, ein Kriterium im Vorstellungsgespräch. Aber auch ein Grund für Stress, Überforderung und deren psychische Folgen, für sinkende Produktivität und steigende Fehlerraten. Beate Schneider und Martin Schubert zeigen in diesem Buch Wege aus der Multitaskingfalle, mit konkreten Tipps für den Alltag. Mit Hilfe ihrer langjährigen Erfahrung als Coaches und Berater beschreiben sie, wie Arbeitsauffassungen und Erwartungshaltungen überdacht und neu definiert werden können. Hören Sie auf, nur zu reagieren - und lernen Sie, endlich wieder aktiv zu handeln! Getting Things Done: Die Lösung für alle, die in der Multitaskingfalle sitzen! Jetzt als eBook: 'Die Multitaskingfalle und wie man sich daraus befreit' von Beate Schneider. dotbooks - der eBook-Verlag. Beate Schneider arbeitet als freie Trainerin und Coach mit den Schwerpunkten Kommunikation, Teambildung und -entwicklung sowie Krisenmanagement. Von Beate Schneider erschien bei dotbooks 'Die Multitaskingfalle'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 167
    Erscheinungsdatum: 18.01.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955201203
    Verlag: dotbooks
    Größe: 514 kBytes
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Die Multitaskingfalle und wie man sich daraus befreit

II. Irrglaube Multitaskingfähigkeit – der Preis ist hoch

Wenn wir die Grenzen unserer eigenen Leistungsfähigkeit überschreiten, ist unser Handeln zum Scheitern verurteilt. Die Folgen für die Persönlichkeit jedes Einzelnen, aber auch die wirtschaftlichen Auswirkungen sind immens. Machen wir uns nun auf den Weg, zu erfahren, welchen Preis wir für unseren Irrglauben, dass Multitasking möglich ist, zahlen müssen.

Wie viel kostet der direkte Zeitverlust?

Wieso sollten unsere Schwierigkeiten mit der sogenannten Gleichzeitigkeit überhaupt wirtschaftliche Folgen haben? "Zeit ist Geld" lautet die Maxime unserer Zeit und prägt unser Wirtschaftssystem landauf und landab, in allen Industriestaaten und durch alle Branchen hindurch vernehmen wir den allgemeinen Tenor, dass über Zeitgewinn und ständige Verfügbarkeit Wachstum generiert werden kann. Auf diese Weise lassen sich neue Abnehmer gewinnen oder potenzielle Kunden bei Laune halten. Nicht zuletzt deshalb wurden in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich die Produktions- und Dienstleistungsprozesse enorm optimiert. Vieles wurde erreicht, doch auch Grenzen wurden deutlich. Viel schneller als jetzt geht kaum noch.

Dennoch suchen wir nach weiteren Möglichkeiten, wie zusätzlich Zeit zu gewinnen ist. So verfielen wir auf die Idee, dass durch eine Verdichtung der Zeit tatsächlich neue Reserven entstehen könnten. Voraussetzung dafür ist aber, dass wir mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen. Wer in 15 Minuten eine Kalkulation auf die Beine stellt und gleichzeitig "wichtige" Informationen per E-Mail an seine Kollegen weitergibt oder am Telefon einem Kunden die Vorzüge eines Produkts erklärt, spart eben Zeit, die verschwendet gewesen wäre, wenn er die Tätigkeiten nacheinander abgewickelt hätte, so die allgemeine These.

Doch der Vorteil dieser "Zeitmaschine" als bahnbrechende Idee erweist sich als trügerisch. Denn, wie Sie ja bereits wissen, ist eine Doppelaufgabenperformanz neurowissenschaftlich gesehen für unser Gehirn nur äußerst begrenzt möglich. Wir Menschen sind schlicht und ergreifend nicht in der Lage, erfolgreich mehrere Dinge auf einmal zu tun. Diese Meinung vertreten mittlerweile nicht nur Neurowissenschaftler, sondern auch viele Psychologen und Ökonomen. Das hat einen Grund. Wir bemerken gar nicht, dass wir tatsächlich Zeit verlieren, sondern empfinden nur das erhöhte Tempo. Zeit erscheint uns umso wertvoller, je bewusster uns ihr Vergehen durch Stress vermittelt wird. In der heutigen Arbeitswelt fühlen wir uns scheinbar leistungsfähiger, wenn die Zeit verfliegt. Und uns wird suggeriert, wir wären leistungsschwach, wenn wir Zeit verschenken, indem wir die anstehenden Aufgaben nach und nach lösen.

Was Unterbrechungen bewirken

Für die Erledigung unserer tagtäglichen Aufgaben haben wir uns selbst ein Zeitraster gesetzt. Doch die exakte Zeit, die wir tatsächlich benötigen, um eine einzelne Aufgabe zu bewältigen, messen wir nicht. Klingelt das Telefon, während wir einen Bericht schreiben, so fällt die Minute, in der wir am Hörer eine kurze Auskunft erteilen, zunächst scheinbar nicht ins Gewicht. Wir registrieren zwar die Störung, aber die Unterbrechung bringt unsere Planung für den anstehenden Tag nicht ins Wanken.

Was unser subjektives Zeitgefühl jedoch kaum berücksichtigt, ist die Tatsache, dass bereits 15 Sekunden nachdem wir uns einem neuen Problem zugewandt haben schon so viele neue Daten angefallen sind, dass wir die vorherigen Informationen bereits vergessen haben. Sobald wir den Hörer auflegen, müssen wir die alten Daten aus dem Gedächtnis erst wieder abrufen. Zudem braucht unser Gehirn eine erhebliche Anlau

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