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Mal eben kurz den Chef retten Die heimlichen Führungskräfte im Vorzimmer von Münk, Katharina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.08.2017
  • Verlag: Campus Verlag
eBook (PDF)
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Mal eben kurz den Chef retten

Eine Ex-Chefsekretärin schreibt Klartext Sekretärinnen? Gibt's die überhaupt noch? Oh ja, und ohne sie läuft gar nichts! Sie sind Chefnavi, lebende Database, Frühwarnsystem, Lebenshilfecoach und Crashtest-Dummy in Sachen Kommunikation und Führung. Doch meist wirken sie unsichtbar im Hintergrund. Assistentinnen sind 'die Manager der Manager', bringt es Bestsellerautorin Katharina Münk auf den Punkt. Und sie fragt in "Mal eben kurz den Chef retten": Was macht das neue, flexible, digital vibrierende Arbeitsleben mit den Frauen in den Vorzimmern und den Schreibpools des Landes? Wie funktioniert das Soziotop "Chef/-in und Assistenz" heute, wenn nur noch von irgendwo gemailt und nicht mehr gesprochen wird? Ein pointenreiches und lehrsames Buch über den ganz normalen Arbeitswahnsinn von Führungskräften und Geführten. Ein Must-have für alle Sekretärinnen. Aus dem Buch: "Wir rollen gerade zum Gate. Kann noch nicht telefonieren. Was will ein Chef damit sagen? Dass er an mich denkt? Dass er sich langweilt? Dass er den Flug überlebt hat? Oder ist er der, der im Cockpit sitzt?" Katharina Münk hatte früher manchmal Mordgelüste, wenn sie an ihrenChef dachte. Davon ist die Bestsellerautorin von Sachbüchern und Romanen ('Und morgen bringe ich ihn um!', 'Die Insassen'), längst abgekommen. Einige ihrer Buchtitel wurden verfilmt oder kamen auf die Bühne. Münk war 25 Jahre Sekretärin auf Geschäftsführungs- und Vorstandsebene und ist heute als zertifizierter Personal Coach und Trainerin für Fach- und Führungskräfte tätig. Ihre Kolumnen im Büromagazin working@office sind in der Szene Kult. www.kmesc.de

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 286
    Erscheinungsdatum: 17.08.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783593436951
    Verlag: Campus Verlag
    Größe: 2596 kBytes
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Mal eben kurz den Chef retten

A + K = E ODER WARUM ICH DIESES BUCH GESCHRIEBEN HABE 'Sekretärin? Was macht ihr da heutzutage eigentlich genau? Gibt's euch denn überhaupt noch?' Kommt Ihnen diese Frage bekannt vor? Sie ist nicht gerade eine Unverschämtheit und hat heute durchaus eine gewisse Berechtigung, aber man kommt sich da schon herausgefordert vor. Würde man diese Frage auch unseren Vorgesetzten stellen? 'Manager? Was macht ihr da heutzutage eigentlich genau?' Vielleicht möchte man das Wort 'Sekretärin' erst einmal durch einen zeitgemäßen, internationalen und geschlechtsneutralen Begriff ersetzen, um zu verhindern, dass beim Gesprächspartner ein Kopfkino abläuft, das gegebenenfalls nichts mit der heutigen beruflichen Wirklichkeit zu tun hat. Nehmen wir zum Beispiel den Begriff 'Office-Manager'. Vielleicht kann man damit ganz individuell und ganz spezifisch sehr gut auf obige Frage antworten, mal mehr, mal weniger wortreich, mal mit, mal ohne Verbal-Aufhübschung. Aber bei einer gemeingültigen, treffenden Berufsangabe für uns wird es bereits schwieriger. Auch meine Antwort ist meistens durchaus wortreich: 'Ja, es gibt uns zuhauf! So circa 400 000 Mal in Deutschland, darunter schätzungsweise 6 000 Männer, also 1,5 Prozent. Wir sind ausspähsichere Wächterinnen und Koordinatorinnen der analogen und der digitalen Unternehmenswelt. Persönliche Daten-, Kommunikations- und Mobilitätsmanager. Kurzum: Wir sind die Manager der Manager. Noch Fragen?' Weil ich dann so schön in Schwung bin und um es etwas anschaulicher zu machen, wage ich gegebenenfalls noch die Anmerkung, dass das prominenteste Beispiel - noch dazu ein echter Quotenmann - Georg Gänswein sein dürfte, Privatsekretär bei Papst Franziskus und Papst Benedikt, also ein wahrer Teamassistent mittlerweile. Meine Gesprächspartner sind dann nach kurzer Sprachlosigkeit mehr oder weniger spontan überzeugt. Ziel vorerst erreicht - auch wenn ich bei der Beantwortung der Frage mindestens sechs Berufsumschreibungen verwendet habe. Unser Problem ist nicht, dass uns die Worte fehlen, sondern dass wir zu viele Worte aufwenden müssen, um uns zu erklären. Wir sollten eine Ausschreibung für die ultimativ passende Berufsbezeichnung machen, die das breite Spektrum, das wir bedienen, auf den Punkt bringt! Sie ahnen: Ein Buch über die Frauen, die im Grunde schon immer für die Frauenquote auf den Führungsetagen gesorgt haben und es noch tun, ist nicht 'mal eben kurz' geschrieben. Denn ihre Geschichten und Profile sind heute so vielfältig wie die Flora und Fauna des mittleren Amazonas. Mit uns lassen sich alle Bereiche der heutigen Arbeitswelt exemplarisch beleuchten: Wie unser Job aussieht und ob er uns gefällt, ist eine Frage des Stellenprofils, der Personalauswahl, der Führung, der Kommunikation, der Motivation, der Entwicklung und vor allem der Menschen selbst - auf beiden Seiten des Schreibtisches. Wir können Auskunft darüber geben, wie das Verständnis von Kommunikation und Führung heute in den Unternehmen gelebt oder eben nicht gelebt wird, denn nirgendwo sonst wird das so unmittelbar und deutlich spürbar wie in der 'Nahkampfzone' Sekretariat - im oft unterschätzten kleinen Team 'Führungskraft und Assistentin'. Insofern sind wir eine Art Microlab - oder eben die Crashtest-Dummys in Sachen Führung! Unser Job ist glücklicherweise vor allem noch eines: Schnittstelle nicht nur für Daten, sondern für Menschen, für einen ganzen Haufen unterschiedlichster Typen, die genauso oft an ihrem Job verzweifeln wie wir an unserem! Ohne jemanden, der die Fäden zusammenhält, vermittelt, erinnert, fragt und lenkt, also ohne koordinierende Bodenstation, wäre selbst die NASA das reinste Himmelfahrtskommando. Es ist also höchste Zeit, dass wir uns das Copyright an uns selbst sichern. Befassen wir uns und andere zur Abwechslung einmal mit uns selbst und denken öffentlich darüber nach, wer wir eigentlich sind, wer wir nicht sind und welche Rolle wir in Zukunft spielen wollen. Lassen Sie uns di

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