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Das letzte Zeitfenster geht zum Meer Wie mein Mann und ich im (fortgeschrittenen) Alter in den Süden kamen. von Kaps, Inge (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.06.2015
  • Verlag: Semitarius Verlag
eBook (ePUB)
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Das letzte Zeitfenster geht zum Meer

Inge Kaps und ihr Mann Willi haben geschafft, wovon viele nur träumen: Sie verbringen ihren Lebensabend im sonnigen Süden! Ihr erster Auswanderungsversuch nach Costa Rica scheiterte noch an den Umständen. Doch Inge und Willi Kaps blieben zuversichtlich und nahmen einen zweiten Anlauf. Auch von gesundheitlichen und sprachlichen Schwierigkeiten ließen sie sich nicht entmutigen. Sie hielten an ihrem Ziel fest, bis sie ihr eigenes (Zeit-)Fenster zum Meer erobert hatten. Heute wohnen sie schon seit vielen Jahren glücklich in Roses an der Costa Brava. In ihrem Buch erzählt Inge Kaps ehrlich und unverstellt von der Arbeit und dem Glück, den Rückschlägen und Erfolgen auf dem Weg in ihr neues, südliches Zuhause. Eine wertvolle Lektüre für alle, die ihre Träume verwirklichen möchten. Inge Kaps, Jahrgang 1934, ist gebürtige Deutsche mit zweiter Schweizer Staatsbürgerschaft. Bevor sie mit ihrem Mann an die südspanische Küste zog, betrieb sie lange Jahre ein florierendes Modegeschäft im badischen Rheinfelden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Erscheinungsdatum: 03.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783945248171
    Verlag: Semitarius Verlag
    Größe: 944 kBytes
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Das letzte Zeitfenster geht zum Meer

Erkundungen in Costa Rica

Nach einer Fernsehsendung "Expedition ins Tierreich" saßen mein Mann und ich noch eine ganze Weile zusammen und ließen im Dialog die Bilder ein weiteres Mal an uns vorüberziehen.

Willi teilte die Begeisterung über das bezaubernde Land, die gerade in mir entflammt war, und sagte: "Ich denke, wir könnten Costa Rica ruhig einmal in unsere Ferienplanung einbeziehen. Wie ich sehe, ist deine Begeisterung dafür kaum noch zu bremsen! So schnell als möglich möchtest du dieses exotische Land kennenlernen."

"Stimmt", erwiderte ich, "mir ist schon klar, dass sie in dem Film die attraktivsten Gegenden gefilmt haben. Dennoch: Das muss ein vielfältiges und aufregendes Land sein!"

"Jetzt ist es aber höchste Zeit, den Traumschlaf zu finden. Damit wir für unseren stressigen Alltag morgen fit sind."

Denn noch steckten wir beide mitten im Berufsleben. Noch war die Idee vom Leben im Süden nur ein Traum, der sich allerdings in den Ferien schon etwas vorwegnehmen ließ. So reisten wir 1988 zum ersten Mal nach Costa Rica, was meine Begeisterung nicht dämpfte, sondern eher beflügelte. Darum beließen wir es nicht bei dieser einen Reise.

Der Ruhestand rückte näher, und nachdem wir 1994 ein zweites Mal in Costa Rica gewesen waren und sehr viel von dem bezaubernden Land zwischen Nicaragua und Panama gesehen hatten, sahen wir uns bereits an der Jacó-Bucht ein kleines Café eröffnen, ganz nahe am Strand. Als wir 1996 ein drittes Mal nach Costa Rica reisten, in den letzten Ferien vor Willis Pensionierung, war es bereits in der festen Absicht, dort eine für uns geeignete Bleibe zu finden und uns dabei gründlich zu informieren, inwieweit dort die entsprechende Infrastruktur gewährleistet ist, vor allem: ob eine medizinische Versorgung an Ort und Stelle vorhanden ist.

Dieser dritte Flug nach Costa Rica war für uns sehr spannend, denn dieses Mal wollten wir uns entscheiden, ob wir es wagen würden, in dem Land eine Zeit lang zu leben. Es musste vieles in Betracht gezogen werden, weil uns klar war, dass wir durch diesen Schritt nicht nur gewinnen konnten. Wir würden auch viel zurücklassen müssen, vor allem Familie und Freunde. Doch wir spürten beide ein wenig Abenteuerlust und die räumte manche Bedenken beiseite.

Als wir dann in Puerto-Rico umstiegen, wussten wir: Bald werden wir unser Ziel erreicht haben! Auf dem Flughafen in San José nahmen wir ein Taxi, um in die Jacó-Bucht zu kommen. Die Fahrt dauerte gut zwei Stunden. Wir atmeten tief durch, genossen die herrliche Fahrt durch Pinienwälder und Palmen-Alleen. Nach zweieinhalb Stunden waren wir in unserem Hotel angekommen. Schon beim Einchecken mussten wir feststellen, dass unser Spanisch noch sehr zu wünschen übrig ließ. Seit drei Jahren besuchten wir in der Volkshochschule einmal wöchentlich den Spanisch-Unterricht. Alles soweit gut, aber nun fehlte die Konversation, denn Theorie ist eine Sache und wichtig, aber um sich gut verständigen zu können, braucht es Übung.

Es war nur ein kleines, einfaches Hotel und ein paar Schritte vom Strand entfernt. An der Rezeption begrüßte uns Joel, der schon zwei Jahre zuvor dort gearbeitet hatte und sich noch gut an uns erinnerte. Alles war, wie wir es in Erinnerung hatten. An der Seite des Swimmingpools stand der riesige Mango-Baum, welcher über die ganze Anlage ragte und für Schatten sorgte, er winkte uns wohlwollend zu. Wir verharrten einen Augenblick, denn dieses war stets unser Lieblingsplatz gewesen. In Begleitung von Joel suchten wir unser schönes, helles Appartement für den dreiwöchigen Aufenthalt in der Hotelanlage. Vom Balkon aus hatten wir eine super Aussicht auf den Strand und das blaugrüne klare Wasser des Pazifik. Wir nahmen eine Dusche, packten die Koffer aus und gingen ins Restaurant, um noch eine Kleinigkeit zu essen. Weil die Temperaturen in diesem Land Tag und Nacht sehr angenehm sind, spielt sich fast alles im Freien ab, Restaurant und Bar sind nur mit ein

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