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Reise Know-How KulturSchock Marokko Alltagsleben, Traditionen, Begegnungen, ... von Brunswig, Muriel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.12.2014
  • Verlag: Reise Know-How Verlag Peter Rump
eBook (ePUB)
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Reise Know-How KulturSchock Marokko

Quirlige Souqs, der Ruf des Muezzins, orientalischer Zauber: Viele Klischees prägen das Bild des Marokko-Besuchers. Zugleich ist das Land zwischen Atlas und Atlantik geprägt von seinen Gegensätzen: Das moderne Casablanca lächelt milde über das konservative Fes, die saftigen Wiesen des Nordens spotten der Wasserarmut im Süden. Orthodoxer Islam vermischt sich mit Heiligenglauben, islamische Baukunst steht neben Berberburgen. Der Reisende kann in den Genuss großartiger Gastfreundschaft kommen, aber auch vor penetranten Basarhändlern und falschen Stadtführern zurückweichen. Dieses Buch beleuchtet kenntnisreich die vielfältige Kultur der Marokkaner, geht auf ihre Geschichte ein, ergründet soziale und religiöse Hintergründe und räumt mit gängigen Vorurteilen auf. Mit viel Liebe zum Land und seinen Menschen und auf lebendige Weise beschreibt die Autorin die Vielfältigkeit des marokkanischen Alltags und lüftet dabei so manches Geheimnis. Dabei bleibt sie nicht an der Oberfläche, denn als Ethnologin und Islamwissenschaftlerin vermag sie auch komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen. Dazu: 10 Seiten Verhaltenstipps von A bis Z mit vielen Hinweisen für angemessenes Verhalten, Verweise auf ergänzende und unterhaltsame Multimedia-Quellen im Internet, Literaturempfehlungen zur Vertiefung ... Aus dem Inhalt: - Geschichte: von der Frühgeschichte bis zum modernen Marokko - Bevölkerung: ethnische und regionale Unterschiede, Berber, Araber, Haratin und Juden - Heiligenverehrung, Bruderschaften, Geschlechterverhältnis: der Islam in Marokko - Einer für alle, alle für einen? Die Bedeutung von Stamm, Familie und Nachbarn - Das Hammam: Dampfbad und Nachrichtenbörse - Stadt- und Landleben: von Nomadentum und Berghirten bis zur Frauenpower in den Städten - Als Gast in Marokko: Tourismus, Sicherheit, Versorgung, Tipps für allein reisende Frauen KulturSchock - die besonderen und mehrfach ausgezeichneten Kultur-Reiseführer von REISE KNOW-HOW. Fundiert, unterhaltsam und hilfreich im fremden Alltag unter dem Motto: Je mehr wir voneinander wissen, desto besser werden wir einander verstehen. REISE KNOW-HOW - Reiseführer für individuelle Reisen Muriel Brunswig hat Islamwissenschaft, Ethnologie und Geschichte in Deutschland (Freiburg), Syrien (Damaskus) und Marokko (Rabat) studiert. Reisen durch die ganze Welt bestimmten von früh an ihr Leben. Besonders die monatelangen Reisen im Nahen Osten sowie der zweijährige Aufenthalt in Marokko waren richtungsweisend für ihre berufliche und persönliche Entwicklung. Muriel Brunswig arbeitet als Publizistin und Reiseveranstalterin. Sie organisiert in erster Linie maßgeschneiderte Individual- und Gruppenreisen nach Marokko mit dem Know How der Reisebuchautorin. Aus ihrer Feder stammen die Bücher 'Syrien Reisehandbuch', 'Marokko aktiv' und 'KulturSchock Vorderer Orient' - alle bei Reise Know-How erschienen - sowie weitere Veröffentlichungen bei anderen namhaften (Reisebuch-)Verlagen. Heute lebt die Autorin in Deutschland zusammen mit ihrer Familie, ist aber so gut wie in jeden Schulferien wieder in Marokko - zumindest dann, wenn es andere Projekte nicht verhindern.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 12.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783831740109
    Verlag: Reise Know-How Verlag Peter Rump
    Größe: 4828 kBytes
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Reise Know-How KulturSchock Marokko

Verhaltenstipps
von A bis Z

102km © Lvenks - dreamstime.com

Die Hand der Fatima ist überall zu finden, vor allem als Schmuckgegenstand

- Aberglaube: Als Aberglaube würden Marokkaner ihren Hang zur Spiritualität niemals bezeichnen, denn sie leben ihrer Meinung nach streng nach den Regeln des Islam. Dennoch sind natürlich auch in Marokko vorislamische Glaubensvorstellungen im Alltag verankert. Geister, so nehmen viele Menschen an, sind in Marokko allgegenwärtig und die Zahl "Fünf" gilt als ultimative Glückszahl. Wer sich also selbst vor bösen Geistern schützen möchte, kann dies mit der "Hand der Fatima" (fünf ausgestreckte Finger) oder einem zuvor erworbenen Fünfzack - auch im marokkanischen Staatswappen zu finden - tun.

- Ansehen, Gesicht wahren: Die Ehre (arab. scharaf ) gehört zu den schützenswertesten Gütern eines Marokkaners. Dies gilt vor allem in Bezug auf die "Reinheit" von Frauen. Wer etwas erreichen möchte, sollte an die Ehre des Gesprächspartners appellieren, um einfacher ans Ziel zu kommen.

- Armut und Bettelei: Da es zu den fünf Säulen des Islam gehört, Armen zu helfen, ist es für Marokkaner ganz selbstverständlich, bettelnden Menschen Geld zu geben. Da man damit einen Beitrag zur eigenen Glückseligkeit liefert, tut man nicht nur Gutes für andere, sondern auch für sich selbst. Ausländer sollten im Umgang mit Bettlern daher verständnisvoll vorgehen.

- Alkohol : Da der Koran vom Genuss alkoholischer Getränke abrät, wird dieser auch nicht in der Öffentlichkeit getrunken. Alkohol kann zumeist nur in den Innenräumen oder geschlossenen Höfen von gehobenen Restaurants konsumiert werden.

- Baden/Nacktbaden: Wer Badeanzug, Bikini oder Badehose trägt, kann überall schwimmen gehen. Nacktbaden hingegen ist im ganzen Land streng verboten.

- Baraka: Baraka bedeutet "Segen". "Baraka Allahu fik" kann mit "Allahs Segen möge mit Dir sein" übersetzt werden. Es gehört zu den gebräuchlichsten Formen des täglichen Umgangs, einander Segen zu wünschen: Nach dem Essen signalisiert der Segen, dass man satt (durch das Essen gesegnet) ist, und es bedeutet eine Wertschätzung der Köchin, deren Speisen gesegnet waren.

- Begrüßung/Verabschiedung: Die Begrüßung ist immer förmlich. Sie wird mit den Floskeln "Wie geht es Dir?", "Wie geht es der Familie?", "Was macht die Gesundheit?", etc. eingeleitet. Die Verabschiedung hingegen ist eher formlos. Man steht auf, nickt den Anwesenden zu und geht. Bei formellen Begegnungen schüttelt man einander zur Verabschiedung die Hand.

- Bekleidung: Kleider machen Leute. Man sollte niemals alte oder abgenutzte Kleidung tragen, denn dies gilt als respektlos. Vermieden werden sollten außerdem ärmellose T-Shirts und Shorts (beides gilt als Unterwäsche), bei Frauen des Weiteren tiefe Ausschnitte oder sehr eng anliegende Kleidung. Ein BH ist ein Muss, Röcke müssen zumindest bis zu den Knien reichen.

- Beleidigungen: ... muss man sich leider immer wieder anhören. Vor allem an Touristenorten kann es vorkommen, dass man beleidigt wird, wenn man nichts kaufen möchte. Dies ist ein Druckmittel, das nicht selten eingesetzt wird, um allzu unbedarfte Touristen zum Kauf zu bewegen. Das ist weder höflich noch nett. Als Tourist sollte man darauf nicht eingehen.

- Berührungen/Körperkontakt: Zwischen Mann und Mann oder Frau und Frau ist es üblich, Hand in Hand zu gehen, sich zu umarmen und zu küssen. Zwischen Mann und Frau hing

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