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Reise Know-How KulturSchock Marokko von Brunswig-Ibrahim, Muriel (eBook)

  • Verlag: Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH
eBook (PDF)
11,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Reise Know-How KulturSchock Marokko

Die Bevölkerung Marokkos und die kulturellen Unterschiede auch innerhalb des Landes verstehen. Sicherheit durch Kenntnis von Verhaltensweisen und ungeschriebenen Regeln erwerben. Das Buch beschreibt die Denk- und Verhaltensweisen der Einwohner, erklärt die geschichtlichen, religiösen und sozialen Hintergründe, die zu diesen Lebensweisen führen, und bietet somit eine Orientierung im Dschungel des fremden Alltags. Familienleben, Moralvorstellungen und Anstandsregeln werden genauso erläutert wie Umgangsformen, religiöse Gebote oder Tischsitten. Davon abgeleitet werden Empfehlungen für den Reisealltag, z.B. im Hotel, unterwegs, beim Einkaufen und beim alltäglichen Umgang mit den Einwohnern des Gastlandes. Aus dem Inhalt: - Marokko unter französischem Protektorat - Die heterogene Bevölkerung Marokkos - Der so genannte 'Volksislam' - Die tägliche Freud: Kuskus, Tee und Haschischpfeifchen - Casablanca: Slums und Villenviertel - Der städtische Suq - Ein Kapitel über die Gastfreundschaft

Muriel Brunswig-Ibrahim hat Islamwissenschaft, Ethnologie und Geschichte in Deutschland (Freiburg), Syrien (Damaskus) und Marokko (Rabat) studiert. Reisen durch die ganze Welt bestimmten von früh an ihr Leben. Besonders die monatelangen Reisen im Nahen Osten sowie der zweijährige Aufenthalt in Marokko waren richtungsweisend für ihre berufliche und persönliche Entwicklung. Muriel Brunswig-Ibrahim arbeitet als Publizistin und Reiseveranstalterin. Sie organisiert in erster Linie maßgeschneiderte Individual- und Gruppenreisen nach Marokko und in andere nordafrikanische und orientalische Länder mit dem Know How der Reisebuchautorin (siehe www.tourserail.com). Aus ihrer Feder stammen die Bücher 'Syrien Reisehandbuch', 'Marokko aktiv' und 'KulturSchock Vorderer Orient' - alle bei REISE KNOW-HOW erschienen - sowie weitere Veröffentlichungen bei anderen namhaften (Reisebuch-) Verlagen. Heute lebt die Autorin in Deutschland. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 240
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783831740314
    Verlag: Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH
    Größe: 6919 kBytes
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Reise Know-How KulturSchock Marokko

Verhaltenstipps
von A bis Z

102km © Lvenks - dreamstime.com

Die Hand der Fatima ist überall zu finden, vor allem als Schmuckgegenstand

- Aberglaube: Als Aberglaube würden Marokkaner ihren Hang zur Spiritualität niemals bezeichnen, denn sie leben ihrer Meinung nach streng nach den Regeln des Islam. Dennoch sind natürlich auch in Marokko vorislamische Glaubensvorstellungen im Alltag verankert. Geister, so nehmen viele Menschen an, sind in Marokko allgegenwärtig und die Zahl "Fünf" gilt als ultimative Glückszahl. Wer sich also selbst vor bösen Geistern schützen möchte, kann dies mit der "Hand der Fatima" (fünf ausgestreckte Finger) oder einem zuvor erworbenen Fünfzack - auch im marokkanischen Staatswappen zu finden - tun.

- Ansehen, Gesicht wahren: Die Ehre (arab. scharaf ) gehört zu den schützenswertesten Gütern eines Marokkaners. Dies gilt vor allem in Bezug auf die "Reinheit" von Frauen. Wer etwas erreichen möchte, sollte an die Ehre des Gesprächspartners appellieren, um einfacher ans Ziel zu kommen.

- Armut und Bettelei: Da es zu den fünf Säulen des Islam gehört, Armen zu helfen, ist es für Marokkaner ganz selbstverständlich, bettelnden Menschen Geld zu geben. Da man damit einen Beitrag zur eigenen Glückseligkeit liefert, tut man nicht nur Gutes für andere, sondern auch für sich selbst. Ausländer sollten im Umgang mit Bettlern daher verständnisvoll vorgehen.

- Alkohol : Da der Koran vom Genuss alkoholischer Getränke abrät, wird dieser auch nicht in der Öffentlichkeit getrunken. Alkohol kann zumeist nur in den Innenräumen oder geschlossenen Höfen von gehobenen Restaurants konsumiert werden.

- Baden/Nacktbaden: Wer Badeanzug, Bikini oder Badehose trägt, kann überall schwimmen gehen. Nacktbaden hingegen ist im ganzen Land streng verboten.

- Baraka: Baraka bedeutet "Segen". "Baraka Allahu fik" kann mit "Allahs Segen möge mit Dir sein" übersetzt werden. Es gehört zu den gebräuchlichsten Formen des täglichen Umgangs, einander Segen zu wünschen: Nach dem Essen signalisiert der Segen, dass man satt (durch das Essen gesegnet) ist, und es bedeutet eine Wertschätzung der Köchin, deren Speisen gesegnet waren.

- Begrüßung/Verabschiedung: Die Begrüßung ist immer förmlich. Sie wird mit den Floskeln "Wie geht es Dir?", "Wie geht es der Familie?", "Was macht die Gesundheit?", etc. eingeleitet. Die Verabschiedung hingegen ist eher formlos. Man steht auf, nickt den Anwesenden zu und geht. Bei formellen Begegnungen schüttelt man einander zur Verabschiedung die Hand.

- Bekleidung: Kleider machen Leute. Man sollte niemals alte oder abgenutzte Kleidung tragen, denn dies gilt als respektlos. Vermieden werden sollten außerdem ärmellose T-Shirts und Shorts (beides gilt als Unterwäsche), bei Frauen des Weiteren tiefe Ausschnitte oder sehr eng anliegende Kleidung. Ein BH ist ein Muss, Röcke müssen zumindest bis zu den Knien reichen.

- Beleidigungen: ... muss man sich leider immer wieder anhören. Vor allem an Touristenorten kann es vorkommen, dass man beleidigt wird, wenn man nichts kaufen möchte. Dies ist ein Druckmittel, das nicht selten eingesetzt wird, um allzu unbedarfte Touristen zum Kauf zu bewegen. Das ist weder höflich noch nett. Als Tourist sollte man darauf nicht eingehen.

- Berührungen/Körperkontakt: Zwischen Mann und Mann oder Frau und Frau ist es üblich, Hand in Hand zu gehen, sich zu umarmen und zu küssen. Zwischen Mann und Frau hing

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