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Nepal, die Berge und ich. Wanderungen, Trekkingtouren und eine neue Heimat von Oßwald-Rai, Ines (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.12.2014
  • Verlag: GRIN & Travel Verlag
eBook (ePUB)
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Nepal, die Berge und ich. Wanderungen, Trekkingtouren und eine neue Heimat

Nepal, Heimat der höchsten Gebirgsketten der Welt, ist ein Anziehungspunkt für Bergsteiger und Abenteurer. Auch die Bloggerin Ines Oßwald-Rai zog das Land der Yaks und Yetis in seinen Bann. Immer wieder kehrte sie dorthin zurück und wagte sich bis hinauf in eisige Höhen - aus Liebe zu Nepal, seinen majestätischen Bergen und Gletschern und einem Mann. Dieses Buch vereint vier ganz persönliche Reiseberichte durch ein vielseitiges Land und erzählt von abenteuerlichen Touren, mentalen Herausforderungen und körperlichen Strapazen. Dabei gibt die Autorin einen Einblick in den einzigartigen Kulturmix Nepals und erzählt, wie es sich in den Höhen des Himalayas wandert und lebt. Aus dem Inhalt: Kathmandu, Poon Hill, Annapurna-Gebiet, Namche Bazar, Tengboche, Mount Everest Base Camp, Trekking durch die Regionen Khotang und Langtang

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 171
    Erscheinungsdatum: 24.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783656867142
    Verlag: GRIN & Travel Verlag
    Größe: 9596kBytes
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Nepal, die Berge und ich. Wanderungen, Trekkingtouren und eine neue Heimat

Tour "Poon Hill", Oktober 2008, 3 Wochen

Nepal zum Einstieg und zum Kennenlernen

Einsame Tage sind immer lang ... ellenlang und langweilig. In solchen Phasen schnappe ich mir gerne meine Tausende von Fotos und träume mich in frühere Touren zurück. Wahrscheinlich ist das Durchblättern von Fotos in den heutigen digitalen Zeiten sogar out, aber das ist mir egal. Ich mache immer wieder schöne Fotobücher von all meinen Reisen. Sie lassen die Erlebnisse in meinen Gedanken wieder aufleben.

Die folgenden Kapitel erzählen die Geschichte meines ersten Trips nach Nepal.

Meine erste Kletter- und Schwitztour in die Weiten des Universums oder besser gesagt in den Himalaya. Nachdem der innere Schweinehund endlich besiegt war, konnte es losgehen.

Auf dieser Reise lernte ich - und das stand nicht im Programm des Reiseanbieters, geschweige denn auf meinem Plan - meinen Mann Bijay kennen. Er sollte mir oder besser gesagt uns, nämlich mir und einer Freundin, die Schönheiten seines Landes zeigen, was er auch hervorragend machte. Er gab sich sogar solche Mühe, dass ich immer wieder kam. Nicht einzig und alleine wegen ihm, auch wegen der Berge, der Natur, einfach allem.

Unser erster Flug innerhalb Nepals brachte meine Freundin und mich ins Gelobte Land, von Kathmandu nach Pokhara. Pokhara ist eine der größeren Städte Nepals und Ausgangsort für Trekkingtouren ins Annapurna-Gebiet. Von dort aus geht es in die Gebiete rund um die Annapurna-Gruppe und des Dhaulagiri - beide über 8000 Meter und somit zur Weltspitze zu zählen.

Kurz nach der Landung unserer Maschine - oder besser gesagt des Maschinchens - war ich schier überwältigt beim Anblick der Bergwelt, die zwar noch ganz weit entfernt lag, aber doch in greifbarer Nähe. Zunächst schüttelten wir unserem Reiseführer zur Begrüßung noch kräftig die Hände. Damals wussten wir noch nicht, dass man das in Nepal überhaupt nicht macht. Dort hält man beide Hände aneinander vor die Brust, verneigt sich etwas und sagt "Namaste". "Namaste" heißt so viel wie "Ich grüße das Göttliche in Dir".

Acht Tage sollten wir miteinander verbringen, gemeinsam mit zwei Trägern. Ein "Luxus", den wir uns damals leisteten und den ich auch heute noch nutze, wann immer es hart wird - und das wird es oft im Himalaya. Und nicht einzig und allein, weil ich eine westliche, verweichlichte Göre bin, sondern auch, um den Nepalesen dort eine Verdienstmöglichkeit zu geben, damit auch ihre Familien überleben können. Es gibt nicht viele Jobs in Nepal, aber im Tourismus kann man recht ordentlich verdienen.

"Jam Jam", sagen die Nepalesen, wenn es losgeht. Und wie es losging! Schon nach einer Stunde normalem Lauf auf geraden Strecken, klebte mir mein Shirt am Körper; mir hing die Zunge raus. Es war sehr heiß in den unteren Regionen. Unsere Tagesrucksäcke, bestückt mit acht Kilo, taten ihr Übriges. Von den ersten Tagen blieb fast nur eines in Erinnerung: Naturtreppen, Treppen und nochmal Treppen! Es ging hoch und runter und wieder hoch. Die ersten Tage führte unser Weg durch tropische Vegetationszonen. Das glaubt man kaum im höchsten Gebirge der Welt: Bananenbäume, Aloes, alles Mögliche, was man eigentlich nicht in Nepal erwartet.

Treppen um Treppen ging es voran.

Wie es sich im Himalaya schläft

Tausende von Naturtreppen später näherten wir uns langsam den Bergen. Zuvor aber machte ich meine ersten Erfahrungen mit den Gasthäusern in den nepalesischen Bergen. Eine wahrhaft neue Erkenntnis für mich.

Es gab superschöne Luxusbunker, in denen die Leute ihr Haupt niederlegten, die mit den großen Veranstaltern aus Europa und anderen Kontinenten kamen. Meiner Meinung nach bekommt man so allerdings keinen Einblick davon, wie Nepal wirklich ist. Bequemlichkeit und Komfort gehen dort vor, wobei das Eigentliche auf der Strecke bleibt.

In Namche Bazar, das nicht im Annapurna-Gebiet liegt, sondern in der Ev

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