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Unterwegs im Land der Götter - Reisen durch Indien Pakistan Nepal von Peters, Karl-Ernst (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.04.2016
  • Verlag: Verlag DeBehr
eBook (ePUB)
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Unterwegs im Land der Götter - Reisen durch Indien Pakistan Nepal

330 Millionen Götter hat Indien, das Land voller Gegensätze, voll unglaublicher Schönheit und bitterster Armut vorzuweisen. Aus dem Kastensystem resultieren die unterschiedlichsten Sitten und Gebräuche. Kunst, Kultur und Magie reihen sich ein neben Bettlern, Garküchen und Rikschas, im Staub der Straße werden Zähne behandelt oder gleich gezogen. In der Ferne erkennt man das Taj Mahal. In Pakistan, einst ein Teil Indiens, pulsieren Vergangenheit und Gegenwart nebeneinander. In dem benachbarten Nepal wiederum ist die Lebensart eine völlig andere. Karl-Ernst Peters hat diese drei Länder bereist und sich ganz auf die Fremde eingelassen. Er lädt den Leser auf eine mit Fachwissen fundierte und mit Bildern unterlegte Reise in das faszinierende Land der Götter ein. REISEBERICHT - REISEFÜHRER - LANDESTYPISCHE BESONDERHEITEN - VERHALTENSTIPPS - AUSFLUGSZIELE

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 342
    Erscheinungsdatum: 05.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957532800
    Verlag: Verlag DeBehr
    Größe: 6194 kBytes
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Unterwegs im Land der Götter - Reisen durch Indien Pakistan Nepal

Einstimmung

Früher war Indien wesentlich größer als heute, da sich Pakistan und Bangladesh aus religiösen unüberbrückbaren Differenzen abspalteten, nachdem das Land von den Briten und durch den gewaltlosen Kampf Gandhis unabhängig wurde. Was dem Hindu heilig ist, wird vom Moslem gegessen. Indien ist ein Vielvölkerstaat. Fast in jeder Region wird eine andere Sprache oder Dialekt gesprochen. Auf den Geldscheinen waren, wenn ich richtig gezählt habe, 13 Sprachen vertreten, die den Wert des Scheines angaben. Die Amtssprache ist Hindi. Damals waren sechs Schuljahre das Minimum. Es wurden in der Schule drei Sprachen gelernt, die regionale, Englisch und Hindi. Was das Englische anbelangt, waren die Aussprache und das Verstehen eine Katastrophe.

Wir sind 1982, 1983 und 1984 durch diesen Kontinent gefahren. Ein Land mit so vielen Gegensätzen findet man wahrscheinlich nirgendwo anders auf der Welt. Zwei Charaktere, die nur hier zu finden sind, erschweren das Leben der Menschen ungemein, was bei Ausländern ebenfalls zu größeren Problemen führen kann. Das Kastensystem und die daraus resultierenden Lebensgewohnheiten. Sitten, Gebräuche und die Götter werde ich nicht ausführlich beschreiben. Dazu gibt es bereits genügend Reiseführer. Außerdem wäre es zu viel an Infos und langweilig für Außenstehende. Kaum einer würde es bis zum Schluss lesen. Ich habe nur meine Momentaufnahmen niedergeschrieben, da ich glaube, die Berichte so verständlicher und einfacher halten zu können. Da sind zu einem Teil die 330 Millionen Götter mit den verschiedensten Religionsrichtungen. Jeder Ort hat neben den Hauptgöttern seine eigenen Ortsgötter. Hier leben Hindus, Jains, Buddhisten, Sikh, Moslems und viele andere. Die Hauptgötter sind Brahma, der Schöpfer aller Dinge, Shiva, der mächtigste Gott, er ist der Zerstörer und gleichzeitig Erneuerer. Einhundertundeine verschiedene Formen soll er annehmen können. Neben Shiva ist heute Vishnu der Erhalter einer der Oberen. Dazu gibt es noch göttliche Diener wie den Hanuman, den Affengott. Durga und Kali sind böse Göttinnen. Vor denen sollte man sich in Acht nehmen. Dann gibt es noch Ganesha, der mit dem Elefantenkopf, der Gott der Weisheit.

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Wenn ich die Geschichte von Ganesha noch richtig in Erinnerung habe, hatte Brahma den Verdacht, er habe ein Auge auf seine Frau geworfen. Aus Eifersucht schlug er dem vermeintlichen Nebenbuhler den Kopf ab. Nachdem er eines Besseren belehrt wurde, bereute er die Tat und ein vorbeikommender Elefant wurde seines Kopfes beraubt und der kopflose Gott mit dem Elefantenkopf versehen, ihm wurde ein neues Leben eingehaucht. So wurde er Ganesha. Es gibt noch unzählige andere Geschichten der vielen Götter. Aber diese alle zu erzählen, würde den Rahmen sprengen. Von jedem der 330 Millionen Götter gibt es mehrere Erzählungen.

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Die Hindus sind in Kasten eingeteilt. Diese reichen von den Parias (Unberührbare), zu denen auch wir Ausländer gehören, da wir keine Kasten kennen. Man kann auch nicht konvertieren. Als Hindu wird man in die Kaste der Eltern hineingeboren. Weitere Kasten sind die Handwerker, Kaufleute, Krieger und Priester. Dazwischen gibt es inzwischen unendlich viele Unterkasten. Man glaubt, dass man bei jeder Wiedergeburt eine Stufe höher steigt, bis man das Nirwana (Nichts) erreicht hat. Dann ist man erlöst. Aber da das Leben manchmal Dinge verlangt oder aber freiwillig macht, die nicht mit der Vorstellung zum Erreichen des Nirwanas vereinbar sind, wird man immer wieder zurückgeworfen. Die Krieger waren früher die höchste Stufe, aber die Priester haben geschickt ihre Religion ausgenutzt und bilden heute die Oberkaste. Heiraten kann man nur innerhalb seiner Kaste. Wer sich nicht daran hält, wird verstoßen und muss den Rest seines Lebens als Paria verbringen. Fast alle Religionsrichtungen leben vegetarisch. Ti

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