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Zwischen Nord- und Ostsee 66 Lieblingsplätze und 11 Köche, die sie besucht haben müssen! von Pelte, Reinhard (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2014
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
eBook (PDF)
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Zwischen Nord- und Ostsee

Wer glaubt, nördlich von Hamburg hört Deutschland auf und geht über in plattes Land, stürmische See und tiefste Provinz, kann sich in diesem Buch vom Gegenteil überzeugen. Nicht nur kulinarisch bietet das Land zwischen Deutschland und Dänemark viele Höhepunkte, auch Landschaft und Kultur faszinieren durch ihren nordischen Charme. Reinhard und Moritz Pelte haben mit Feder und Kamera ein ganz persönliches Bild ihrer Heimat eingefangen - eine gelungene Mischung aus kulturhistorischen Miniaturen, Erlebnisberichten und Kurzporträts von Land und Leuten. Reinhard Pelte hatte sein Debut als Krimi-Autor mit dem Roman Inselkoller

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 01.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783839236673
    Verlag: Gmeiner-Verlag
    Größe: 10170 kBytes
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Zwischen Nord- und Ostsee

Nolde Total (S. 131-132)

Emil Nolde ist eigentlich ein Däne. Er ist im heutigen Dänemark geboren, hatte einen dänischen Pass und lebte lange Zeit in Dänemark. Er gehört auch deswegen dorthin, weil sein Werk in Dänemark überlebt hat. Seine Bilder waren unter den Nazis verfemt, obwohl er mit dem Nationalsozialismus sympathisierte.

Sie mussten nach Dänemark gebracht werden, um sie vor der Zerstörung zu bewahren. Nolde trieb sich lange in der Weltgeschichte herum, bis er schließlich in Seebüll Fuß fasste und zur Ruhe kam. Seine Bilder sind farbenfroh, seine Formensprache für den Betrachter leicht zugänglich.

Er hat gerne Blumen, Himmel, Wolken und Landschaften gemalt. Unter den Kunstexperten gibt es Kritiker, die ihm vorwerfen, er bewege sich am Rande zum Kitsch. Das mag man sehen, wie man will. Fest steht, dass seine Bilder eine weltweite Fangemeinde gefunden haben. Die vielen Kunstfreunde, die vorzugsweise im Sommer mit Bussen von weither anreisen, um seine Bilder zu bewundern, zeugen von der breiten Beliebtheit Noldes.

Selbst in Japan ist seine Kunst angekommen und findet Bewunderer. Das zeugt von seiner Einzigartigkeit. Denn es dürfte schwerlich ein größerer Unterschied zu finden sein als der zwischen Noldes Kunst und der traditionellen Kunst Japans. Dem Museum sind ein Gästehaus und ein Empfangspavillon angegliedert. Auch gibt es ein empfehlenswertes Restaurant (siehe folgendes Kapitel).

In der Eingangshalle können Kunstdrucke, Postkarten, Plakate und Literatur zu Nolde erworben werden. Die Auswahl ist reichhaltig und umfassend. Wer sich also einen Nolde (natürlich nicht echt, aber trotzdem sehr dekorativ) für zu Hause mitnehmen möchte, wird im Foyer des Empfangspavillons sicherlich fündig werden.

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