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101 Wien - Reiseführer von Iwanowski Geheimtipps und Top-Ziele von Becht, Sabine (eBook)

  • Verlag: Iwanowskis Reisebuchverlag GmbH
eBook (ePUB)
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101 Wien - Reiseführer von Iwanowski

Wer Wien kennt, weiß, wie es sich zu leben lohnt. Die Donaumetropole mit Charme, von der aus einst ein Weltreich regiert wurde, hat für jeden Besucher etwas zu bieten: Weltstadtambiente mit 'Kaiser-Architektur' und postmodernen Bauten, Museen und Theater von Weltrang, urbane Szene-Lokale, moderne Gourmet-Tempel und alteingesessene Restaurants. Nicht zu vergessen der Inbegriff des Wiener Lebensgefühls schlechthin: das Kaffeehaus.Die Wien-Experten Sabine Becht und Sven Talaron stellen in Ihrem Reise-Verführer '101 Wien - Geheimtipps und Top-Ziele' die wichtigsten Highlights wie Stephansdom und Hofburg sowie außergewöhnliche Tipps abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten zusammen. In 101 doppelseitigen Porträts geben sie Reiseempfehlungen in acht Rubriken: u. a. 'Stadtviertel und Stadtansichten', 'Architektur, Schlösser und Parks', 'Essen und Ausgehen' oder auch 'Wien kurios - und manchmal auch ein wenig morbid' ... Außerdem finden sich Tipps, wie man die Stadt am besten an einem Wochenende erobert: ob 'Wien für Einsteiger' 'Wien Imperial' oder 'Wien mit Kindern'. Sabine Becht, Amerikanistin und Kommunikationswissenschaftlerin, und Sven Talaron, Germanist und Historiker, sind schon seit vielen Jahren als Reisebuchautoren tätig. Ihre Schwerpunkte sind Italien (u. a. Abruzzen, Piemont, Rom, Ligurien), Österreich (Kärnten), Griechenland und Mecklenburg-Vorpommern. Für Iwanowski's Reisebuchverlag wirkten die beiden bereits an dem Titel '101 Deutsche Ostseeküste' mit. Sabine Becht und Sven Talaron wurden für ihre Reisebücher schon mehrfach (zuletzt 2018) mit dem ITBAward sowie 2015 mit dem Premio ENIT ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 252
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864573705
    Verlag: Iwanowskis Reisebuchverlag GmbH
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101 Wien - Reiseführer von Iwanowski

1 Wiener Lebenswelten - Wo reiche, arme, kreative und bürgerliche Wiener wohnen

Die österreichische Bundeshauptstadt ist eine vielseitige und internationale Metropole, in der die unterschiedlichsten Menschen verschiedenster Herkunft eine Heimat gefunden haben. Zurzeit sind dies knapp 1,9 Millionen, und Wien wächst - jährlich um etwa 25.000 neue Bürger. Als Kapitale der über sechs Jahrhunderte währenden Donaumonarchie ist die Stadt rasantes Wachstum gewohnt. Während zu Habsburger Zeiten die Einwanderer aus Böhmen und Mähren, Galizien und der Bukowina kamen, waren es im 20. Jh. Türken und Zuwanderer aus dem ehemaligen Jugoslawien. In jüngster Zeit finden vor allem auch Deutsche in Wien eine (Wahl-)Heimat. Und: Wien ist das Tor zum (Süd-)Osten und zum Nahen Osten. Die Stadt ist Drehscheibe zwischen Europa und der arabischen Welt, Organisationen wie die OPEC und die UNO haben hier ihren Sitz.

Über die heutigen österreichischen Wiener - immerhin rund 70 % aller Bewohner der Donaumetropole - kann man sagen, dass die meisten irgendwann aus irgendeinem Teil des österreichisch-ungarischen Vielvölkerstaates nach Wien gekommen sind, worauf allein schon die vielen slawischen, ungarischen, böhmischen, mährischen und sonstigen Nachnamen schließen lassen. Wien ist eine Einwanderungsstadt - und das schon seit Jahrhunderten.

Die meisten Wiener lieben ihren Bezirk, in dem sie wohnen, und besonders ihr Grätzl (was sich am ehesten mit dem Berliner Kiez oder Veedel in Köln gleichsetzen lässt), aus dem man nur ungern in ein anderes Grätzl oder gar einen anderen Bezirk umsiedeln würde. Eine Wiener Besonderheit ist der Gemeindebau (sozialer Wohnungsbau), der heute etwa 220.000 Wohnungen in der Stadt zählt. Rund eine halbe Million Wiener wohnt in den subventionierten Wohnungen, was die andernorts so viel beklagte Gentrifizierung in Wien zumindest in Grenzen hält. Was auffällt, sind die zahlreichen und häufig sehr noblen Dachaufbauten auf mehrstöckigen Häusern: Luxuspenthouses mit Blick über die Stadt und dennoch mittendrin.

Die Innere Stadt , der 1. von 23 Bezirken, ist der teuerste, aber auch der am wenigsten bewohnte Bezirk. Hier wird eher gearbeitet als gewohnt, was sich ohnehin nur die wenigsten leisten können - laut Statistik nur etwa 16.500 Menschen. Ministerien, Unternehmen, Kanzleien, Arztpraxen, aber auch Museen und Hotels besiedeln diesen Bezirk. Reiche Wiener residieren hier vereinzelt in den stilvollen Altbauetagen, bevorzugt aber in den grünen Wiener Bezirken: im vornehmen Hietzing (13.) am Rand des Wienerwalds oder aber im nicht minder vornehmen Währinger bzw. Döblinger Cottageviertel um den Türkenschanzpark (im Norden von Wien im 18./19. Bezirk). Mindestens genauso exklusiv lebt es sich in Grinzing (19.) in den Villen am Fuß der Weinberge.

Wer in der bunt gemischten Leopoldstadt (2. Bezirk) auf der anderen Seite des Donaukanals oder im 3. bis 9. Wiener Gemeindebezirk - also zwischen Ring und Gürtel - lebt, zählt vielleicht nicht zu den reichen, in der Regel aber auch nicht zu den armen Wienern. Kreative leben im Freihausviertel und rundum auf der Wieden (4. Bezirk), zunehmend auch im angrenzenden Margareten (5. Bezirk) und am Neubau (7. Bezirk). Etwas bürgerlicher geht es in den feinen Altbauten der Josefstadt (8. Bezirk), dem kleinsten aller 23 Wiener Bezirke zu, der gemeinsam mit dem Neubau auch "Boboville" genannt wird - hier sind die bourgeoisen Bohemiens zu Hause. Noch akademischer und auch bürgerlicher ist der Alsergrund (9. Bezirk), in dem dank des neuen Allgemeinen Krankenhauses AKH (des größten Österreichs) und des Unicampus im Alten AKH eine besonders hohe Dichte an Hochschulabsolventen anzutreffen ist. Begehrte Wohngegend am Alsergrund ist das Servitenviertel um die Servitenstraße.

Außerhalb des Gürtels woh

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