text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Baedeker Reiseführer Frankreich mit Downloads aller Karten und Grafiken von Abend, Bernhard (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.03.2017
  • Verlag: Mairdumont
eBook (ePUB)
26,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Baedeker Reiseführer Frankreich

Mit den Baedeker E-Books Gewicht im Reisegepäck sparen und viele praktische Zusatzfunktionen nutzen! - Einfaches Navigieren im Text durch Links - Offline-Karten (ohne Roaming) - NEU: Karten und Grafiken mit einem Klick downloaden, ausdrucken, mitnehmen oder für später speichern
- Weblinks führen direkt zu den Websites der Tipps Tipp: Erstellen Sie Ihren persönlichen Reiseplan durch Lesezeichen und Notizen... und durchsuchen Sie das E-Book mit der praktischen Volltextsuche! E-Book basiert auf: 16. Auflage 2016 Savoir Vivre in Frankreich! Ein großes Land mit einer großen Geschichte, herrlichen Landschaften und einer sprichwörtlich gewordenen Kultur - 'Leben wie Gott in Frankreich' könnte es für die schönsten Wochen des Jahres ein besseres Motto geben? Der Baedeker Frankreich führt in eine zum Mythos gewordene Hauptstadt, durch ein faszinierendes Land, das fast unerschöpfliches Reisevergnügen bietet. Das Kapitel Hintergrund gibt ein kleines Porträt unseres westlichen Nachbarlands und beschäftigt sich mit Natur, Landschaft und Klima, Geschichte, Wirtschaft und Kultur, mit Menschen und deren Alltag und natürlich auch mit Hexagonen und der Grande Nation. Was sind die typischen Gerichte und wo kann man sie probieren? Antworten auf diese, und viele andere Fragen gibt das Kapitel 'Erleben und Genießen'. Entdecken Sie Frankreich unterwegs: fünf spannende Touren führen in den hohen Norden des Landes und in eine ungewöhnliche Auvergne. An die malerische Loire und in die majestätischen Alpen. Orte, die man in Frankreich auf keinen Fall verpassen sollte, sind im großen Kapitel Sehenswürdigkeiten von A - Z ausführlich beschrieben. Infografiken stellen u.a. Romanik und Gotik sowie das Weinland Frankreich vor. Einzigartige 3D-Darstellungen geben Einblicke in den Palais des Papes in Avignon, Schloss Chambord im Loire-Tal und Notre- Dame de Paris. Baedeker-Tipps verraten u.a. wie und wann man wie einst der Sonnenkönig in Versailles feiern kann oder wo Schnäppchenjäger fündig werden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 906
    Erscheinungsdatum: 23.03.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783575425003
    Verlag: Mairdumont
    Größe: 83006 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Baedeker Reiseführer Frankreich

Geschichte

Napoleon überquert am 20. Mai 1800 den Großen Sankt Bernhard. Diese heroische Darstellung stammt von J.-L. David.
Wege der "Grande Nation"

Fast wäre Frankreich einmal englisch geworden - wäre Jeanne d'Arc nicht auf den Plan getreten. Stationen der Entwicklung der französischen Nation, von den Höhlenmalereien der Steinzeit über die Römer zu Karl dem Großen, von Hugo Capet über Ludwig XIV. zur Revolution, von Napoleon zu Hollande.
VORGESCHICHTE UND ANTIKE

Ab 30 000 v. Chr. Höhlenmalereien in Südfrankreich ab 5000 v. Chr. Megalithkultur 600 v. Chr. Griechen gründen Marseille 58 - 51 v. Chr. Caesar erobert Gallien Vorgeschichte

Das Hexagon, wie das französische Festland oft genannt wird, war schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. 400 000 Jahre alt sind die Siedlungsreste von Terra Amata (heute Stadtteil von Nizza). Aus der Steinzeit sind viele Zeugnisse erhalten. Die Fundstätte von St-Acheul bei Amiens gab dem Acheuléen, einer Epoche der Altsteinzeit, den Namen. Zur Jüngeren Altsteinzeit gehören die Skelette von Neanderthaler und Homo sapiens sowie die berühmten Malereien in den Höhlen Südfrankreichs ( Baedeker Wissen siehe ). Nicht weniger bekannt ist die Megalithkultur der Bretagne; gegen Ende der Jungsteinzeit werden dort monumentale Steinsetzungen errichtet, die immer noch Rätsel aufgeben ( Baedeker Wissen siehe ).
Keltische Besiedlung

Ab etwa 1500 v. Chr. dringen Kelten von Osten ein. Um 300 v. Chr. lassen sich die Parisier auf einer Seine-Insel nieder, woraus später Paris entsteht. Im Süden bleiben nördlich der Pyrenäen die Iberer unabhängig, an der Mittelmeerküste die Ligurer.
Griechische Kolonie

Um 600 v. Chr. gründen Phokäer, also Griechen aus Kleinasien, die Kolonie Massilia (Marseille). In der Nähe entstehen Handelsstützpunkte, z. B. um 350 v. Chr. Nikaia Polis (Nizza).
Römische Kolonisierung

Die Römer gründen 121 v. Chr. zur Sicherung der Landverbindung zwischen Italien und Spanien die Provincia Gallia Narbonensis, die den Südteil des Hexagons zwischen Genfer See und Toulouse einnimmt; Hauptort wird das 118 gegründete Narbo (Narbonne). Wenig später fallen die germanischen Kimbern und Teutonen in der Provence ein (109 v. Chr.); der römische Feldherr Marius besiegt die Teutonen 102 v. Chr. bei Aquae Sextiae (Aix-en-Provence). Durch die Siege über den Sueben-Fürsten Ariovist (58 und 52 v. Chr.) und die Gallier unter Vercingetorix bei Alesia (52 v. Chr.) besiegelt Caesar die Eroberung Galliens. In gallorömischer Zeit übernehmen die Bewohner Kultur und Sprache der Sieger, aus der später das Altfranzösische hervorgeht. Städte und ein Netz befestigter Straßen entstehen, Steinbauten lösen Holzhäuser ab. Die wirtschaftliche und kulturelle Blüte hält bis ins 3. Jh. n. Chr. an. Bedeutende Bauten aus dieser Zeit sind z. B. in Nîmes, Orange und Arles erhalten. Schon Anfang des 2. Jh. n. Chr. setzt die Christianisierung Galliens ein. Um 300 n. Chr erhalten die Städte neue Befestigungen; zeitweilig residieren römische Kaiser in Lutetia (Paris).

Um 250 n. Chr. wird Gallien von der Völkerwanderung erfasst. Alamannen, Franken, Vandalen, Burgunder und Goten dringen in immer neuen Wellen ein. Von 418 bis 507 n. Chr. existiert das Reich der Westgoten in Südgallien (Hauptstadt Tolosa/Toulouse); sie werden von den Franken nach Spanien abgedrängt. 443 n. Chr. gründen die Burgunder, die am Mittelrhein von den Hunnen besiegt worden waren, unter römischem Schutz ein Reich im Rhône-Raum (Burgund). Aus Britannien vertriebene Kelten weichen 449 nach Gallien aus und siedeln sich in der nach ihnen benannten Bretagne an. In der S

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen