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Piemont Reiseführer Michael Müller Verlag mit Ausflügen ins Aostatal von Becht, Sabine (eBook)

  • Verlag: Michael Müller Verlag
eBook (ePUB)
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Piemont Reiseführer Michael Müller Verlag

E-Book zur 5. komplett überarbeiteten und aktualisierten Auflage 2018 Wie ein schützender Umhang legt sich der Westalpenbogen mit seinen imposanten Viertausendern um Italiens größte Festlandsregion. Tief eingeschnittene Täler bieten Wanderern zahllose Möglichkeiten. Die Region ist aber auch ein Lieblingsziel von Weinkennern, für die das Piemont mit seinen Spitzengewächsen mindestens so bedeutend ist wie die Toskana. Wein oder Wandern könnte also die Frage sein, wären dazwischen nicht noch unzählige Kulturstädte - allen voran Turin, die Residenzstadt der Savoyer. Darüber hinaus führt die Reise an den Lago Maggiore, ins französisch geprägte Aostatal mit seinen grandiosen Skigebieten und zu Orten mit solch klingenden Namen wie Asti, Alba, Barolo und Barbaresco. Sabine Becht Geboren in Wiesbaden, studierte in Bamberg Amerikanistik und Kommunikationswissenschaft. Schon in ihren Semesterferien war sie für den Michael Müller Verlag in Griechenland unterwegs, bevor sie 1997 mit 'Tunesien' ihren ersten eigenen Reiseführer schrieb. Den gibt es zwar nicht mehr, dafür aber diverse zu Italien (Rom, Piemont, Ligurien, Elba etc.), zu den griechischen Inseln (Kefalonia & Ithaka), zu Mecklenburg-Vorpommern und zu Österreich.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 432
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956546686
    Verlag: Michael Müller Verlag
    Größe: 61446 kBytes
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Piemont Reiseführer Michael Müller Verlag

Hintergründe & I n fos Geografie Die Landschaften des Piemont könnten kaum gegensätzlicher sein: brettflach die Poebene, sanft rollend die Hügel der Langhe und des Monferrato und spektakulär das von wilden Tälern durchzogene Hochgebirge.
Das Piemont: "al piè dei monti"...
Wie ein schützender Schild legt sich der Westalpenbogen um das Piemont. Bei gutem Wetter bietet der Gebirgszug ein imposantes Panorama. Vom Monte Rosa und dem Aostatal ziehen sich die Cottischen Alpen ( Alpi Cozie ) südwärts hinab, beschreiben als Seealpen ( Alpi Marittime ) einen Bogen nach Osten, um dort in die Ligurischen Alpen ( Alpi Liguri ) überzugehen. Charakteristisch für die Westalpen ist der dramatische, abrupte Steilabfall des Hochgebirges in die Po-Ebene, der lediglich von einem niedrigen, den gesamten Bogen säumenden Moränenhügelkamm "gebremst" wird. Weiter im Süden erheben sich dann die sanften, lang gezogenen Hügel der Langhe und des Monferrato . Geformt wurde die Landschaft über Jahrmillionen durch Alpen-Auffaltung und Erosion. Mit großer Wucht schob sich die afrikanische auf die eurasische Kontinentalplatte, sodass sich die gigantischen, zerbrochenen Schollen zu den Alpen auftürmten. Wind und Wetter und schließlich die Gletscher der Eiszeiten schliffen die Steinmassen dann zusammen. Einer der mächtigsten Gletscher der Gegend schabte das Aostatal aus. Durch die weitaus früher zum Stehen gekommenen Seitenzungen des Gletschers sind die Seitentäler des Aostatals ein gutes Stück höher gelegen, der Taleinstieg befindet sich auf einer "Stufe". Während der Gletscher den heutigen Lauf der Dora Baltea immer tiefer in die Alpen grub, wurden die Geröllmassen zum Talausgang geschoben und gestalteten als Endmoränen die Hügel des heutigen Canavese nördlich von Turin. Entlang des Tales widerstanden lediglich die harten Gesteinsformen der Gletscherkraft und der stetigen Erosion des Wetters, was sich am eindrucksvollsten am Talschluss des Valle d'Aosta zeigt: Hier erhebt sich majestätisch die gigantische Granitwand von Europas höchstem Gipfel, dem Monte Bianco bzw. Mont Blanc . Flora und Fauna Generell gibt es eine Mischflora mit mediterranen und alpinen Pflanzenarten. Erstere sind vor allem im südlichen und südwestlichen Piemont eingewandert und haben sich dort den Gegebenheiten angepasst, eine alpine Flora ist in den höheren Lagen der Westalpen und des Aostatals zu finden. Abgesehen von einigen Schutzzonen entlang der Flussläufe (vor allem Po und Tanaro ) mit der typischen Ufer-/Auenvegetation ist das östliche Piemont fast lückenlos kultiviert: Landwirtschaft (besonders Reisfelder), Wein- und Obstanbau. Das Gleiche gilt für die Hügellandschaft des südlichen Piemont, wo die berühmtesten Weine Italiens gedeihen, nur ganz im Süden, in der Alta Langa , kann man eine etwas "wildere" Natur, aber auch die Plantagen der berühmten "tonda gentile", der piemontesischen Haselnuss, antreffen. Zum typischen Baumbestand der Region zählen in den Niederungen Buchen, Eschen, Erlen, Birken, Weiden und (Zitter-)Pappeln, im Nationalpark Val Grande auch Linden, Ahorn und Ulmen. In den höheren (Alpen-) Lagen dominieren Lärchen, Kiefern, Fichten und Tannen. Überall im westlichen Piemont und im Aostatal verbreitet sind die oft uralten Kastanienbäume. In den beiden Nationalparks - dem Parco Nazionale del Gran Paradiso (ca. 71.000 Hektar) und dem Parco Nazionale della Val Grande

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