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Schokolade ist nicht alles Ein Leitfaden zur Schweizer Kultur von Oertig-Davidson, Margaret (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.02.2012
  • Verlag: Bergli Books
eBook (ePUB)
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Schokolade ist nicht alles

Die deutsche Ausgabe des Bestsellers Beyond Chocolate erläutert die Schweizer Lebensart für Neuankömmlinge und alle, die sich bereits als Insider fühlen. Erläutert werden die Erwartungen, Auffassungen und Reaktionen von Schweizern und ihren ausländischen Arbeitskollegen. Dieses Buch hilft, sich gegenseitig besser zu verstehen. Auch Schweizer, die internationale Beziehungen pflegen, erhalten wertvolle Tipps. Dieses Buch lädt Sie zu einem Gedankenaustausch über den Umgang mit anderen Menschen sowie die Motive für deren Verhaltensweisen ein. Es wird Sie mit Leuten zusammenführen, die kulturelle Fragen nicht nur danach bewerten wollen, wer recht hat und wer nicht. Auf unterhaltsame Art hilft Schokolade ist nicht alles Missverständnisse zu vermeiden oder gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 264
    Erscheinungsdatum: 20.02.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783905252309
    Verlag: Bergli Books
    Größe: 3796kBytes
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Schokolade ist nicht alles

Teil 1 Worum es geht

Kapitel 1 Pfirsich und Kokosnuss

Die Schweiz ist nicht Schweden

Schweizer, die von einer Reise in die USA zurückkehren, berichten immer wieder von Begegnungen mit Menschen, die die Schweiz mit Schweden verwechselten. In beiden Fällen ist der Anfangsbuchstabe ein ,S', und in beiden Ländern liegt im Winter Schnee. Viele Engländer, die in die Schweiz kommen, betrachten die Schweiz als nordeuropäisches Land und ordnen sie irgendwo zwischen den Niederlanden und Skandinavien ein. Andere haben keinerlei vorgefasste Meinung über die Schweiz, weil sie der Ansicht sind, dass sich die Menschen in ihrem tiefsten Wesen auf der ganzen Welt gleichen. Professor K.O'Sullivan, ein australischer Linguist, formulierte es so: ,Die Australier gehen davon aus, dass die Welt im Prinzip aus Australiern besteht.' 3 Ganz anders die Chinesen; sie glauben, so O'Sullivan, dass der Unterschied zwischen ihnen und anderen Völkern derart gross ist, dass die Kluft kaum überbrückt werden kann. Was also kommt zum Vorschein, wenn man Kultur und Lebensweise der Schweizer genauer unter die Lupe nimmt? Trifft man auf Menschen, deren Wesen einem Zugereisten durchaus vertraut ist oder sieht man sich fremdartigen Einheimischen gegenüber, die so durch und durch anders sind, dass eine Annäherung nur schwer gelingt? Wie Sie diese Frage für sich persönlich beantworten, hängt ganz davon ab, welche individuellen Erfahrungen Sie gemacht haben, wie Sie mit Menschen umgehen und mit wem Sie in der Schweiz zusammentreffen. Dieses Buch will Sie dabei begleiten und Ihnen einige grundlegende schweizerische Werte vor Augen führen, die in Ihrem Alltag vielleicht eine Rolle spielen werden.

Dieses Buch befasst sich im Wesentlichen mit Themen, die für Menschen aus westlichen, meist englischsprachigen Ländern von Bedeutung sind. Damit soll nicht unterstellt werden, dass Amerikaner, Kanadier, Iren oder Neuseeländer sich nicht voneinander unterscheiden oder dass sie in jeder Hinsicht die gleichen Erfahrungen in der Schweiz machen. Dan Daniels, ein in der Schweiz lebender amerikanischer Professor, weist darauf hin, dass in den USA grosse gruppenspezifische Unterschiede zwischen weissen Protestanten in den Südstaaten, Katholiken in den nordöstlichen Landesgebieten, afroamerikanischen Bevölkerungsgruppen in den grossen Städten, Asiaten an der Westküste und Ureinwohnern der Rocky Mountains bestehen. Die in diesem Buch zitierten Personen stammen in der Regel aus der weissen Mittelschicht, haben ein Studium absolviert und gehören unterschiedlichen Religionen an. Eine Analyse der kulturellen Unterschiede bei englischsprachigern Nationen ist nicht Gegenstand des Buches.
Das Spiel mit Vor- und Nachnamen

Oberflächliche Beobachtungen tragen manchmal dazu bei, ein bestimmtes Bild zu bestätigen, das man sich von einem Land gemacht hat. Wenn Sie beispielsweise gute Erfahrungen bei der Nutzung des ausgezeichneten öffentlichen Verkehrssystems machen, so bestätigt das Ihre Vorstellung von der Schweiz als einem effizienten Land (siehe auch Kapitel 23 ). Manche Beobachtungen lassen sich indes schwerer einordnen.
Bäumchen wechsle dich

In der Schweiz wird der Vorname am Arbeitsplatz meist dann verwendet, um einem Kollegen englischer Muttersprache entgegenzukommen. Wenn Schweizer, Elsässer und Deutsche in Basel miteinander Hochdeutsch sprechen, reden sie sich im Büro oft mit dem Nachnamen an, gehen aber generell zum Vornamen über, wenn sie anlässlich eines Geschäftsbesuchs aus den USA oder aus Grossbritannien Englisch miteinander sprechen. Sobald die Besucherin oder der Besucher abgereist ist, wird wieder der Nachname verwendet. Bleiben englischsprachige Mitarbeiter aber für längere Zeit in ihrem Team, so wird möglicherweise endgültig zum Vornamen überge

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