text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Der Kampf der Magdalena Eine Liebesgeschichte zwischen einem mächtigen Gott und einer einfachen kleinen Köchin von Gisin-Buhlinger, Christine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.12.2014
  • Verlag: novum pro Verlag
eBook (ePUB)
11,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Der Kampf der Magdalena

In einer Welt, wo Reichtum und Macht im Vordergrund stehen, sich niemand die Zeit zur Stille nimmt, Zeit, um in sich hineinzuhören. Auch in Magdalenas Leben gab es Zeiten, wo sie die Stimme Gottes in ihrem Herzen nicht wahrnehmen konnte. Weil ihr durch Leid und Leistungsdruck die Zeit genommen wurde. Sogar angeblich Heilige sagten Magdalena, sie solle sich doch nicht einbilden, dass Gott etwas von ihr, der kleinen Köchin, wissen wolle. Die Menschen wollen nicht mehr an einen liebenden Gott glauben und so ist es auch für Magdalena gefährlich, von ihrem Glauben zu sprechen. Dafür wird sie ausgegrenzt und für verrückt erklärt. Doch Magdalena hat Gottes Liebe erfahren. Am Ende dieses Buches wird der Leser feststellen, dass es da eine Frau gibt, die sich durch nichts auf dieser Welt von ihrem Gott abbringen lässt, und voller Hoffnung und Freude durch das Leben geht. Magdalena ist glücklich, weil da einer mit ihr geht, sie nennen ihn den Herren Christ. Christine Gisin-Buhlinger wurde 1968 in Deutschland geboren und lebt heute in der Schweiz. Die ausgebildete Chefköchin wurde in sehr schwere Familienumstände hineingeboren. Durch ihren tiefen Glauben an Gott, konnte sie dennoch ihr Leben bewältigen. Die Autorin ist Mutter dreier Kinder und spielt in ihrer Freizeit leidenschaftlich gern Leier und singt dazu.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 116
    Erscheinungsdatum: 10.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783990386569
    Verlag: novum pro Verlag
    Größe: 316 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Der Kampf der Magdalena

Teil 1

Am Morgen des 17. Dezember 1968 wurde Magdalena als fünftes Kind geboren. Die Sonne schien an diesem kalten Wintermorgen über Deutschland. Sophie, die Mutter von Magdalena, dachte angesichts der bevorstehenden Geburt bei sich: Heute scheint die Sonne und ich muss sterben. Magdalena war jedoch ein sehr kleines Mädchen und somit eine leichte Geburt für ihre Mutter. Nach einem kurzen Aufenthalt im Spital kam Magdalena am 24.12.1968 als Christkindlein in ihrer Familie an.

Magdalenas Vater Friedhelm Rullinger kam aus einer Alkoholikerfamilie und war somit ein Randständiger. Er arbeitete als ungelernte Kraft auf dem Bau. Da er körperlich sehr leistungsfähig war, erntete er in diesem Bereich große Wertschätzung. Magdalenas Vater konnte auch sehr gut Geschichten erzählen und manche davon waren Erzählungen aus seinem Leben, die ihm zu gesellschaftlichem Ansehen verhelfen sollten, jedoch nicht stimmten. Da Magdalenas Vater eine schwere Kindheit hatte, kam er mit dem Leben nicht zurecht. Er konnte weder lesen noch schreiben und hatte überhaupt kein Selbstwertgefühl. Um sich selbst zu schützen, wechselte er ständig seine Arbeitsstelle. Und weil er es nicht anders gelernt hatte, ertrank er seinen Schmerz und seine Einsamkeit im Alkohol. Dies machte ihn dann immer sehr wütend.

Magdalenas Mutter Sophie stammte aus sogenanntem guten Hause. Ihre Mutter Pauline hatte einen Teil eines großen Bauernhofes geerbt. Während des Krieges und danach waren Bauern in Deutschland die reichsten Leute. Sophies Vater Bertus Bertis hatte eine Kiefermeisterausbildung, diente unter Hitler als Unteroffizier und bekam die Ehre eines Helden. Nach dem Krieg war Bertus als Kiefermeister selbstständig, doch diese Arbeit war sehr schwer. Als es in Deutschland wieder eine Bundeswehr gab, meldete er sich dort und war voll in seinem Element. Dort konnte Bertus die Ausbildung zum Fahrschullehrer machen und als es im Militär Rangprobleme gab, machte er sich als Fahrschullehrer selbstständig. Dies gab ihm gesellschaftliches Ansehen, Macht und viel Geld. Noch während der Zeit, in der Bertus bei der Bundeswehr diente, wollte er Sophie an einen Soldaten verkuppeln. Darum musste Sophie in der Buchhaltung beim Militär arbeiten. Sophie war darüber sehr unglücklich, sie wollte lieber Verkäuferin im Textilhandel werden. Sie trug gerne schöne Kleider und ihre Eltern hatten ihr dies nie ermöglicht. Außerdem hatte sie in der Schule schon große Mühe gehabt zu lernen und bestand den Volksschulabschluss nur, weil Bertus ständig die Schulleitung und Lehrer beschimpfte und diese Angst vor ihm hatten. Sehr zum Verdruss ihrer Eltern verliebte sich Sophie nun nicht in einen Offizier, sondern in Friedhelm. Es kam zu einem großen Streit und Bertus wollte Sophie mit Gewalt nach Hause holen, das nun in einem weit entfernten Dorf lag. Sophie sprang schwanger aus dem fahrenden Auto.

Nun lebte Sophie im Haus von Friedhelm zusammen mit den alkoholkranken Schwiegereltern. Sophie und Friedhelm heirateten aufgrund der Schwangerschaft. Sophie war 19 und Friedhelm 21. Bertus und Pauline weigerten sich, zur Hochzeit zu kommen. Unter großer Armut und elenden Umständen gebar Sophie vier Kinder innerhalb von drei Jahren. Erst Ella, dann die Zwillinge Siegbert und Joseph und später Alexander. Joseph starb drei Tage nach der Geburt an Hirnblutung. Alexander kam geistig behindert auf die Welt. Da Sophie die Kinder nicht versorgen konnte und Alexander zu verhungern drohte, schrieb Sophie Bettelbriefe an ihre Eltern. Diese entführten daraufhin Sophie mit ihren drei Kindern. Friedhelm wollte seine Familie zurückhaben und reiste ihnen nach. Da die Schwiegereltern Friedhelm nicht mehr loswurden, durfte er bleiben.

Von nun an lebte Sophie mit ihrer Familie und den Großeltern unter einem Dach. Die untere Wohnung des Zweifamilienhauses bewohnten Bertus und Pauline mit dem 13-jährigen Peter und der dreijährigen Gerdi. In

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen