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Des Knaben Wunderhorn: Band 1 bis 3 - Vollständige Ausgabe von Brentano, Clemens (eBook)

  • Erschienen: 16.04.2014
  • Verlag: e-artnow
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Des Knaben Wunderhorn: Band 1 bis 3 - Vollständige Ausgabe

Dieses eBook: 'Des Knaben Wunderhorn: Band 1 bis 3 - Vollständige Ausgabe' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Achim von Arnim (1781/1831) war ein deutscher Schriftsteller. Neben Clemens Brentano und Joseph von Eichendorff gilt er als wichtigster Vertreter der Heidelberger Romantik. Unter dem Titel 'Des Knaben Wunderhorn' veröffentlichten Clemens Brentano und Achim von Arnim von 1805 bis 1808 eine Sammlung von Volksliedtexten in drei Bänden. Es enthält Liebes-, Soldaten-, Wander- und Kinderlieder vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert. Aus dem Buch: '"Auf dem Reichstage zu Augsburg geschah ein guter Schwank von Grünenwald, Singer an des Herzogs Wilhelmen von München Hof. Er war ein guter Musikus und Zechbruder, nahm nicht für gut was ihm an seines gnädigen Fürsten und Herren Tisch aufgetragen ward, sunder sucht sich anderswo gute Gesellschaft, so seines Gefallens und Kopfs wäre, mit ihm tapfer dämpften und zechten, kam so weit hinein, daß alle Geschenke in der Schenken für nasse Waar und gute Bislein dahin gingen; nach mußt die Maus bas getauft werden, er macht dem Wirth bey acht Gulden an die Wand...'

Produktinformationen

    Größe: 1404kBytes
    Herausgeber: e-artnow
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 1264
    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    ISBN: 9788026809968
    Erschienen: 16.04.2014
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Des Knaben Wunderhorn: Band 1 bis 3 - Vollständige Ausgabe

Schwere Wacht.
Inhaltsverzeichnis
1. Jungfrau und Wächter. 2. Der lustige Geselle. 3. Variazion. Beschluß.
1. Jungfrau und Wächter.
Inhaltsverzeichnis
Aus einer Sammlung ungedruckter Minnelieder im Besitz von C. B.
Von hoher Art ein Fräulein zart,
Hört ich dem Wächter klagen,
Aus Herzens-Qual, zum erstenmal
Wollt sie die Liebe wagen,
Sie sprach: "Geselle mein Ungefälle
Ist nah und bringt mir Schmerzen,
Ach Wächter gut, ein argen Muth
Trag ich in meinem Herzen."
"Einem werthen Mann, dem wünsch ich an,
Viel Glück und Heil mit Treuen,
Sein Tugend groß findt niemand blos,
Auf ihn ist wohl zu bauen,
Daß er wohl sey alles Wandels frey,
Ein Mann von hohen Ehren."
"O Wächter mein, mag es wohl seyn,
So hilf mir Freude mehren.
Gut, Wächter! ich kann ihn ohne dich,
In mein Gemach nicht bringen,
O wolle mir nach meiner Begier,
Mein Leid nun helfen wenden,
Ich sag fürwahr, daß immerdar
Mit Gab ich dir's vergelte,
Kömmt er herbey, gut Wächter frey,
Den Gast gen niemand melde."
Der Wächter sprach: "Zart Frau ich lach,
Thut mirs nicht übel kehren,
Meine Treu ich gab auf all mein Hab
Ein Eid mußt ich wohl schwören,
Und mit der Hand ich mich verband,
Des Herren Schad zu wenden,
Frau, daß ich thu, muth mir nicht zu,
So darf mich niemand schelten.
Mein Herr gebot mir auf den Tod,
Da er von hier wollt scheiden,
Zu wachen wohl, ich Wächter soll
Es thun bey meinem Eide,
Er sprach: Mit Schall sing, ruf und kall,
Sey munter an der Zinnen,
Hab in der Hut, mein Schloß und Gut,
So lang ich bin von hinnen.
Er sprach noch mehr, bey Treu und Ehr,
Thu's ehrlich mit mir meinen,
Wollt hier ein Gast eindringen fast,
So werf ihn todt mit Steinen,
Falsch Weg und Steg mit Sorg verleg,
Den Schaden mein zu wehren,
Hüt Wächter recht, getreuer Knecht,
Dein Gut will ich dir mehren.
Frau, ihr wißt wohl, daß ich nicht soll,
Thun Schaden mit Untreuen,
Dem Herren mein, es brächt mir Pein,
Und würd mich selbsten reuen."
"Deinem Ungefäll, Wächter Gesell,
Will ich nun wohl vorkommen,
Folg meiner Lehr, mein Jungfrau Ehr
Soll mir seyn unbenommen.
Dazu dein Leib soll durch mich Weib,
Mit Lieb wohl seyn behütet,
Du siehest sonst das Mägdlein nie
Die hoch dein Lieb vergütet,
Der werthe Gast dein Leid und Last
Wird nehmen mit von hinnen,
Das Mägdlein gut, bringt dir den Muth,
Laß uns all drey gewinnen."
2. Der lustige Geselle.
Inhaltsverzeichnis
Frische Liedlein.
Die Sonn die ist verblichen,
Die Stern sind aufgegangn,
Die Nacht, die kommt geschlichen,
Frau Nachtigal mit ihrem Sang,
Der Mond ist aufgegangen,
Da ruft ein Wächter gut:
"Und welcher hat Verlangen,
Und ist mit Lieb umfangen,
Der mach sich auf die Fahrt!"
Das erhöret ein Geselle,
Der schreit dem Wächter zu:
"Ach Wächter traut Geselle,
Gib deinen Rath dazu,
Wie ich das soll angreifen,
Daß ich käm vor die Thür?"
"Gar heimlich sollst du schleichen,
Ehe der Wächter thät pfeifen,
Daß man dich gar nicht spür."
Der Knab trat gar verborgen,
Vor ihr Schlafkämmerlein,
Er sprach zu ihr mit Sorgen:
"Zart schönes Jungfräulein,
Neu Mehr will ich euch sagen,
Da ist kein Zweifel an,

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