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Merline die Nixe Das Grauen vom Wildsee Das Ende der Nixe von Bauer, Manfred G. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2017
  • Verlag: epubli
eBook (ePUB)
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Merline die Nixe Das Grauen vom Wildsee

Das Ende der Nixe ... ... ist der dritte Teil der Trilogie um Merline, der bösen Nixe vom Wildsee. Karl wurde von der Nixe ermordet und Hannes macht sich noch immer schwere Vorwürfe, denn der Hirtenjunge war ihm anvertraut und er konnte den Mord nicht verhindern. Aber zunächst ist er noch auf der Suche nach seinem verschollenen Sohn. Auch wurde ihm von den Wassergeistern des Mummelsees gesagt, dass nur er die Macht hätte die Nixe zu vernichten. Aus Wut über den Mord will er genau das tun. Doch noch weiß er nicht wie ...

Manfred G. Bauer wurde Anfang der sechziger Jahre in Dornstetten, einer Kleinstadt am Ostrand des Nordschwarzwaldes geboren. Sein Vater ist gelernter Buchbinder und deshalb war er von Klein an immer von Büchern umgeben. Geprägt hat ihn aber auch seine Heimat im Nordschwarzwald mit ihren Sagen und Mythen. Sein Brotberuf ist Meister im Elektrotechniker-Handwerk, aber er liebt es zu schreiben. Schon als Kind hat er für fünfzig Pfennig das Stück Musteraufsätze an seine Mitschüler verkauft. Richtig begonnen zu schreiben hat er aber erst, nach einem schweren Verkehrsunfall und der langen Genesung danach Nun kann er es gar nicht mehr lassen. Es ist kein Zufall, dass eine Sage aus dem Schwarzwald die Grundlage für seine erste Buchreihe ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 100
    Erscheinungsdatum: 01.04.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783745048230
    Verlag: epubli
    Größe: 627kBytes
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Merline die Nixe Das Grauen vom Wildsee

Rettung für Merline

Hannes wusste plötzlich, dass dieses Leuchten ihm galt. Das Licht rief ihn. Er nahm seine Flößerstange und ging darauf zu. Da war der bewaldete Hang und von dort oben irgendwo leuchtete es zu ihm herab. Jetzt schlug er den Haken in einen der Bäume über ihm, die er nur als schwarze Schatten sehen konnte und durch Gestrüpp und Unterholz zog er sich an der Stange hinauf. Das wiederholte er noch einige Male und dann stand er vor einer zugewachsenen, halb verfallenen Hütte aus welcher das Leuchten kam.

"Vater!" hörte er die schwache Stimme seines Sohnes und wollte ihr nicht trauen.

"Vater, ich bin hier!" hörte er wieder und nun trat er in die Hütte hinein.

"Junge!" sagte Hannes und dann versagte seine Stimme. Er umarmte sein verloren geglaubtes Kind, das da auf dem Strohlager saß.

"Vater! - Merline! Sie stirbt!" wehrte Mark ihn ab.

Jetzt erst schaute Hannes hinüber zu der grün leuchtenden Nixe, die den ganzen Raum in ein unheimliches Licht tauchte. Sie saß ganz zusammengekauert an die Wand gelehnt und bewegte sich nicht. Sie schaute auch nicht auf.

"Sie hat mich gerettet Vater", erklärte Mark ihm. "Bitte, hast du Wasser dabei, Wasser das du von der Schönmünz mitgebracht hast?"

"Ja sicher! Aber ich kann dir frisches Wasser von dem Enzbrunnen holen", antwortete Hannes. "Das Wasser der Enz selbst solltest du besser nicht trinken. Wer weiß ob deine Flößer-Kumpane nicht hineingepinkelt haben."

"Das Wasser! Bitte Vater! Wo hast du es?"

"Mein Bündel liegt unten an der Enz. Ich habe es abgelegt als ... - Stirbt sie wirklich?"

"Ja! Sie hat mir all ihre Kraft gegeben um mich zu retten. Nun hat sie für sich selbst fast keine mehr."

"Aber sie kann doch aus dem Bach Kraft schöpfen, dachte ich!"

"Nicht aus diesem, Vater! Das Wasser! Ich hole es." Mark wollte sich erheben. Doch seine Beine versagten und er fiel wieder auf das Lager zurück.

"Bleibe liegen! Ich bin gleich wieder da."

Hannes schaute noch einmal nach der Nixe, als er hinausging. Sie leuchtet noch immer, aber das Licht war merklich schwächer geworden und sie rührte sich noch immer nicht. Hannes nahm seinen Flößerhaken wieder zu Hilfe und kletterte damit erst den Hang hinab und mit dem umgehängten Bündel sogleich wieder herauf.

"Das Wasser Vater! Bitte! gib es mir!" sprach Mark ungeduldig. Jetzt reichte Hannes seinem Sohn die große Feldflasche, die er am Morgen an dem Brunnen vor seinem Haus gefüllt hatte. Doch aus dieser hatte er kaum getrunken, denn es hatte genug klare und kühle Brunnen auf seinem Weg gegeben. Wenn er nun erwartet hatte, dass Mark davon trinken würde, so hatte er sich getäuscht. Er öffnete die Flasche und setzte sich ganz auf. Nun rutschte er auf Knien hinüber zu Merline.

Vorsichtig goss er von dem Wasser in ihr Haar und als sie reagierte und aufschaute, da flößte er ihr auch etwas davon ein. Plötzlich erstrahlte sie hell, dass es blendete und drüben bei der Einbindkammer fragte der Nagel-Kurt: "Was war denn das für ein Wetterleuchten? Es sieht doch gar nicht nach Gewitter aus?"

Jetzt strahlte die Nixe nicht mehr so hell und auch nicht mehr grün, sondern mit einem Licht wie der silbrige Mond. Sie lächelte, nahm Mark die Flasche aus der Hand, trank noch einmal, und erhob sich.

"Wasser aus der Schönmünz, welches das sich in meinem Wildsee aufgeladen hat. Wo habt ihr das her?"

"Ich kenne doch meinen Vater. Immer füllt er sich seine Feldflasche an unserer Pumpe vor dem Haus, bevor er geht und dann trinkt er lieber aus frischen Quellen und bringt sie halb voll wieder mit!"

"Danke Hannes! Darf ich dieses Wasser behalten? Das schenkt

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