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(K)ein Mann für gewisse Stunden? von Harrington, Nina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.11.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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(K)ein Mann für gewisse Stunden?

Erregende Spannung liegt in der Luft, als Antonia in der Londoner Luxusvilla einer Bekannten eine Dessousparty feiert. Da steht plötzlich ein verwegen aussehender, sexy Fremder in der Tür. Haben ihre Freundinnen etwa einen als Holzfäller verkleideten Stripper für sie bestellt? Doch bevor Antonia sich ihren erotischen Fantasien hingeben kann, stellt der gut gebaute Typ leider klar, wer er wirklich ist: der Unternehmer Scott Elstrom. Er ist gerade frisch aus Alaska zurückgekehrt, rechtmäßiger Besitzer des Hauses - und ab sofort Antonias neuer Boss ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 24.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733702243
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 604 kBytes
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(K)ein Mann für gewisse Stunden?

1. KAPITEL

Scott Elstrom blickte über das weite Eismeer Alaskas und blinzelte, als die aufgehende Sonne die dünne Schneeschicht strahlend weiß aufleuchten ließ.

Der Anblick war so schön, dass er einen Moment lang den schneidenden Wind vergaß, der ihm bei der Überquerung des gefrorenen Meeres entgegenblies. Hier gab es nirgendwo Unterschlupf für ihn und sein Gespann von neun Schlittenhunden, und seine Wangen brannten vor Kälte unter der Maske, die sein Gesicht bedeckte.

Ohne die Handschuhe abzustreifen, griff Scott nach seiner Kopflampe und schaltete sie aus, um die Batterien zu schonen. Anschließend lief er hundert Schritte über das dicke Eis, um ein wenig warm zu werden, und sprang wieder auf den Schlitten.

Dallas, seine Leithündin, drehte sich zu ihm um. Es sah aus, als würde sie lächeln.

Die Hunde liebten das sonnige Wetter und freuten sich auf den Weg über den Sund auf die andere Seite der Bucht, wo sich das Basislager befand.

Seit dreizehn Tagen war Scott mit seinem Gespann unterwegs, um an den zwanzig Kontrollstationen der Umweltmonitoringfirma, für die er arbeitete, Messungen vorzunehmen. Manche der Stationen lagen in kleinen Städten, aber viele bestanden lediglich aus einfachen Holzhütten, in denen er mit seinen Hunden allein war. Er liebte dieses stille Leben.

Hier draußen fühlte er sich mit all denen verbunden, die einst die Elstrom Land- und Seekarten beim Fischen und Jagen genutzt hatten. Und mit den Entdeckern, die sich Wege in neue Welten zu erschließen suchten.

Doch seit der kurzen, knappen Nachricht seiner Schwester Freya war sein innerer Frieden dahin.

Ihr Vater war im Krankenhaus. Er hatte einen zweiten Schlaganfall erlitten. Und obwohl es zum Glück nur ein leichter gewesen war und die Ärzte sagten, dass er sich bald erholen würde, wollte sein Vater ihn sprechen. Dringend.

Komm nach Hause, Scott. Wir brauchen dich hier.

Scott lockerte seine Schultern und kämpfte gegen das schlechte Gewissen an, das ihn ob seines Widerwillens beschlich, eine Woche früher als geplant in die sogenannte Zivilisation zurückzukehren.

Sie brauchten ihn. Das war ja mal etwas ganz Neues!

Vor zwei Jahren hatte sein Vater die Leitung des alten Familienunternehmens an Scotts Stiefbruder Travis übertragen. Und es war gründlich danebengegangen. Inzwischen war Travis Geschichte, und Scotts Vater hatte monatelang kämpfen müssen, um das zu retten, was von seinem Kartografieunternehmen Elstrom Mapping übrig geblieben war.

Dass sein Vater zugab, Scott zu brauchen, war schon sehr ungewöhnlich.

Was auch der Grund dafür war, dass Scott beschlossen hatte, das Wasser zu überqueren, anstatt die weitere Route über festes Land zu wählen, wo er ein Schneemobil zur Verfügung gehabt hätte.

Es ging nicht anders. Er musste über das gefrorene Meer, wenn er den Transportflug erwischen wollte, der einmal wöchentlich vom Luftstützpunkt am Basislager startete. Alles andere würde zu lange dauern.

Doch das Meereis zu überqueren war ein heikles Unterfangen. Die Eisplatten bewegten sich unter dem Schlitten und erschwerten so das Vorwärtskommen. Außerdem konnte man sich nicht auf die Stabilität des Eises verlassen, vor allem dann nicht, wenn es so mild war wie in diesem Februar.

Scott sah zur Seite und beobachtete zu seinem Entsetzen, wie die Eisfläche neben ihm brach. Eine riesige Eisscholle hatte sich gelöst und trieb aufs Meer hinaus.

Ein Riss an einer dünnen Stelle - und das Gewicht des Schlittens würde Scott und seine Hunde in den Tod reißen.

Scott kniff die Augen zusammen, um nicht vom gleißenden Sonnenlicht geblendet zu werden, und sah aufs offene Meer hinaus. Er war seit vierundzwanzig Stunden unterwegs und hatte nur ein kurzes Nickerchen in einer Trapperhütte gemacht, während seine Hunde sich ausgeruht hatten. Jetzt trabten die Vierbeiner wieder munter voran, und die Sonne stieg am Himmel empor un

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