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Über den Himmel hinaus Roman von Freeman, Kimberley (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: Diana Verlag
eBook (ePUB)
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Über den Himmel hinaus

Leidenschaft und Gier, Liebe und Verrat
Feierlich schwören Lena, Natalja und Sofie einander nie im Stich zu lassen - wo auch immer sie sein mögen. Doch nicht all ihre Träume von Reichtum und Liebe erfüllen sich. Und schon bald trennen sie nicht nur Ländergrenzen, sondern auch Neid, Missgunst und Verbitterung. Kann aus Freundschaft Hass werden? Mörderischer Hass? Kimberley Freeman verwebt die Schicksale dreier Frauen zu einer grandiosen Saga, die man nicht mehr aus der Hand legen kann!

Unter dem Pseudonym Kimberley Freeman schreibt die mehrfach preisgekrönte Fantasy-Autorin Kim Wilkins große Frauensagas, für die sie unter anderem mit dem Lynne-Wilding-Award für populäre Unterhaltungsliteratur ausgezeichnet wurde. Kimberley Freeman, geboren in London, lebt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Brisbane, Queensland.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 576
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641054748
    Verlag: Diana Verlag
    Originaltitel: Gold Dust
    Größe: 619kBytes
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Über den Himmel hinaus

KAPITEL 34 (S. 275-276)

2000

Natalja war heilfroh, endlich nicht mehr die am besten verdienende Arbeitslose zu sein, die sie kannte. Über eineinhalb Jahre lang hatte sie keine Aufträge als Schauspielerin annehmen dürfen. Selbst Interviews oder Fotoshootings hatte man ihr untersagt. In den ersten sechs Monaten waren wiederholt Anfragen hereingekommen, und sie hatte sich mehrfach an Ruperts Büro gewandt - nicht an ihn persönlich, das wagte sie nicht - und um eine Aufhebung ihres Vertrags gebeten, doch vergebens.

"Mr. Palmer hält sich an den Vertrag", hatte ihr eine ganze Reihe von Sekretärinnen und anderen Untergebenen immer wieder gesagt. Sie hatte einen Anwalt engagiert, der ihr erklärt hatte, der Vertrag enthielte Klauseln, die im Klartext bedeuteten, dass ihre Karriere zu Ende war, sollte sie Rupert je verlassen. Zum Glück hatte ihr Sofi eingeschärft, darauf zu bestehen, dass über die gesamte Laufzeit ein Viertel ihres Gehalts als eine Art Jahresrente auf ein spezielles Konto überwiesen wurde, auf das sie mit Vertragsende Zugriff bekam. Nun, da es so weit war, überlegte sie, was sie mit diesem Geld und ihrer neu gewonnenen Freiheit anstellen sollte.

Nachdem Tatjana ohne Vorwarnung von den Bildschirmen verschwunden war und in den Klatschzeitungen die wildesten Gerüchte über ihre Trennung von Rupert kursiert waren, hatten ihr sechs verschiedene Männermagazine Geld dafür geboten, dass sie für sie die Hüllen fallen ließ. Sie hatte ablehnen müssen - auch die zahlreichen Anfragen für Werbespots und mindestens drei kleinere Rollen in anspruchsvollen Fernsehdramen. Am schlimmsten war es gewesen, einer neuen Kosmetikfirma abzusagen, die sie als Werbeträgerin engagieren wollte. Anfangs hatte sie angenommen, sie könnte einfach abwarten, bis der Vertrag auslief, und dann weitermachen, wo sie aufgehört hatte.

Sie hatte sich eine schöne Zweizimmerwohnung zwischen High Street Kensington und Notting Hill gemietet, in makellosem Weiß und mit riesigen Erkerfenstern, und versucht, keinen Frust aufkommen zu lassen. Sie hatte sich eingeredet, sie würde den Medienrummel genießen. Doch dann hatte es den nächsten Skandal gegeben, Lonely Shores hatte - von Rupert äußerst clever eingefädelt - einen neuen Shooting Star bekommen, und bald war in den Illustrierten nichts mehr über sie zu lesen gewesen. Sie hatte versucht, den Kontakt zu ihren Kolleginnen vom Set aufrechtzuerhalten; ein schwieriges Unterfangen, da sie mit keiner von ihnen je richtig befreundet gewesen war.

Marcus hatte panische Angst davor gehabt, mit ihr zu reden, also hatte sie sich auch bei ihm nicht mehr gemeldet. Irgendwann hatte das Telefon aufgehört zu klingeln. Natalja hatte sich die Wartezeit mit Einkaufen und Reisen vertrieben, Sofi oder Lena besucht, sich mit austauschbaren, hübschen jungen Männern verabredet und darauf geachtet, sich ihre Schönheit zu erhalten. Sie hatte mehrere Anläufe gestartet, Bücher zu lesen, sich aber meist schon in der Mitte gelangweilt und kein einziges Mal bis zum Schluss durchgehalten. Dann hatte sie mit dem Gedanken gespielt, selbst zu schreiben - ihre Memoiren zum Beispiel -, sich aber nicht dazu aufraffen können, obwohl sie sich dafür sogar einen teuren Laptop gekauft hatte.

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