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Überzeuge mich mit heißen Küssen von Orwig, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.09.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Überzeuge mich mit heißen Küssen

Das ruhige Leben in dem kleinen Ort Verity ist vorbei - das wird Wyatt schlagartig klar, als TV-Moderatorin Destiny Jones sein Büro betritt. In ihrer Show möchte sie über das geheimnisumwitterte Wrenville-Haus berichten. Was für Wyatt aus persönlichen Gründen nicht infrage kommt! Auch wenn die rotgelockte Schönheit mit einem herausfordernden Funkeln in den Augen versucht, seine Einwände beiseitezuwischen - so leicht macht Wyatt ihr es nicht. Bei ihrem Sex-Appeal könnte er schwach werden. Aber um hinter das Geheimnis zu kommen, muss sie sich schon ein bisschen mehr anstrengen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 06.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733723095
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 999 kBytes
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Überzeuge mich mit heißen Küssen

1. KAPITEL

Was Wyatt Milan, der Sheriff von Verity, einer beschaulichen Kleinstadt in Texas, an seinem Job am meisten schätzte, war die Tatsache, dass er immer genau wusste, was ihn erwartete. An diesem Spätnachmittag im Oktober jedoch, als er nach der Streife gerade in die Main Street einbog, beschlich ihn das Gefühl, dass etwas anders war als sonst.

"Das war's dann wohl mit dem geruhsamen Nachmittag", flüsterte sein Deputy Val Lambert. "Schauen Sie mal!"

Wyatt schaute. Auf seinem Parkplatz vor dem Rathaus, unmittelbar vor dem Schild, auf dem unmissverständlich zu lesen war: "Parken verboten! Reserviert! Büro des Sheriffs", stand eine knallrote Stretchlimousine, die so ausladend war, dass sie noch einen Teil des Stellplatzes daneben beanspruchte.

Niemand im Ort besaß ein derart protziges Auto, und das obwohl es hier eine Menge wohlhabender Familien gab, zu denen auch die von Wyatt zählte. "Der Schlitten gehört keinem von hier", brummte er. Die Worte waren mehr an ihn selbst gerichtet als an den Deputy, und noch während er sprach, beschlich ihn das ungute Gefühl, dass es mit dem Frieden in seiner Heimatstadt bald vorbei sein würde.

"So eine riesige rote Kiste habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen", sagte Val ehrfürchtig.

Wyatt hielt neben der Limousine. "Schreiben Sie einen Strafzettel und stecken Sie ihn hinter die Scheibenwischer. Dann kommen Sie rein. Falls sich der Fahrer nicht im Rathaus aufhält, müssen wir ihn suchen. Die Bürger dieser Stadt haben ein Recht auf Ruhe und Ordnung. Das Letzte, was ich hier brauchen kann, ist, dass irgendein Dahergelaufener Unfrieden stiftet."

"Ganz meine Meinung. Wie kommt jemand auf die Idee, seine fette Karre ausgerechnet auf dem Parkplatz des Sheriffs abzustellen?"

"Entweder ist der Typ stinkfaul, ein Querulant oder zu blöd zum Lesen. Oder er bildet sich ein, er käme mit allem durch. Wer weiß?"

Wyatt ließ Deputy Lambert aussteigen, fuhr um das Gebäude herum und parkte in der Gasse dahinter. In seinem Leben ging es häufiger drunter und drüber, als ihm lieb war: Vor einigen Jahren der hässliche Bruch mit seiner Verlobten, dann der Streit zwischen seinem Bruder und dessen Nachbarin, einer Calhoun, der die jahrhundertealte Fehde zwischen den beiden Familien kräftig schürte. Immer wieder musste er in seiner Funktion als Sheriff von Verity County schlichtend in eine Auseinandersetzung zwischen seinem Bruder Tony und Lindsay Calhoun eingreifen. Aber allmählich bekam er die Sache in den Griff. Aus diesem Grund passte es ihm so gar nicht in den Kram, dass nun jemand auftauchte, der den mühsam hergestellten Frieden stören könnte.

Hoffentlich lässt sich das schnell und einvernehmlich regeln, dachte Wyatt, als er das Rathaus durch den Hintereingang betrat, und dieses Monstrum fährt bald wieder dahin zurück, wo es hergekommen ist.

Die Absätze seiner Stiefel schrammten über die ausgetretenen Dielen, als er mit großen Schritten durch den langen Korridor marschierte, vorbei an der Aktenkammer, dem kleinen Aufenthaltsraum und dem Konferenzzimmer. Auf der rechten Seite des Ganges befanden sich das Büro des Bürgermeisters, das Stadtarchiv und das Versorgungsamt, links das Büro des Sheriffs und zwei Arrestzellen. Im zentralen Empfangsbereich gruppierten sich ein paar kunststoffbezogene Bänke um den Schreibtisch des diensthabenden Beamten, Corporal Dwight Quinby. Dessen Blick verriet Wyatt schon von Weitem, dass etwas vorgefallen war.

"Da ist eine Frau in Ihrem Büro, Sheriff", sagte Quinby und strich sich mit den Fingern durch das ohnehin wirre Haar. "Ich habe sie gebeten, hier draußen Platz zu nehmen, aber irgendwie hat sie mich dazu gebracht, ihr zu verraten, wo sich Ihr Büro befindet. Keine Ahnung, wie sie das angestellt hat. Dann hat sie mich angelächelt, und weg war sie."

"Nur die Ruhe, Dwight. Wie heißt sie?"

"Nicht mal das weiß ich. Gerade hat sie noch hier gestanden, und plötzlich

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