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10 Minuten Leselust - Band 2: 10 packende Krimis von Gothe, Barbara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.03.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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10 Minuten Leselust - Band 2: 10 packende Krimis

Jetzt wird es spannend! '10 Minuten Leselust' jetzt als eBook bei dotbooks. Das ist LESELUST: Ob in der entspannten Kaffeepause, in der Warteschleife Ihres Telefonanbieters oder bis das Nudelwasser kocht - jeder dieser zehn bewegenden Schicksalsromane lässt Ihr Herz in weniger als 10 Minuten schneller klopfen! In diesem Band bekommen Sie es mit zwei gewitzten Ermittlerinnen, einem gehörnten - und mordlüsternen - Ehegatten und einer tödlichen Bergwanderung zu tun ... Lassen Sie sich fesseln! Jetzt als eBook kaufen und genießen: '10 Minuten Leselust' von Autor. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Barbara Gothe, Jahrgang 1960, lebt in Reinbek vor den Toren Hamburgs und arbeitet seit vielen Jahren als Redakteurin und Herausgeberin. Bei dotbooks brachte sie bereits die Geschichtensammlung Sternenstaub und Weihnachtswunder. Zauberhafte Adventsgeschichten sowie verschiedene Bände der Leselust-Reihe heraus.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 111
    Erscheinungsdatum: 24.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955206970
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 215 kBytes
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10 Minuten Leselust - Band 2: 10 packende Krimis

Der gewissenlose Thomas Wallner hat die Millionärstochter Ute Cordes verschleppt, um ein hohes Lösegeld zu erpressen. Dessen Übergabe allerdings geht schief, denn Utes Vater trennt sich von seinem Geld nur ungern. Wallner gerät in Zorn, und Utes Leben ist eigentlich keinen Pfifferling mehr wert. Doch dann ist es ausgerechnet die Liebe, die der Geschichte eine völlig unerwartete Wendung gibt.

Der junge Fuchs schnürte zwischen den alten Buchen herum, zum ersten Mal in seinem Leben war er ganz allein unterwegs im Wald. Voller Neugier und Wissensdrang schnupperte er mal hier und mal da, lauschte zwischendurch immer wieder und hielt seine Nase in den Wind.

Plötzlich stoppte das Tier. Direkt vor ihm war zwischen den Bäumen ein Gebilde aufgetaucht, wie er noch nie eines gesehen hatte.

Es war eine Jagdhütte, völlig verborgen im Unterholz, aus ganzen Stämmen zusammengefügt. Doch das war es nicht, was den Fuchs störte. Es war ein Geruch, der von der Hütte ausging. Ein ganz leichter Geruch nur, jedenfalls hier draußen. Aber es war ein Geruch nach Angst. Nach Angst und nach Gefahr. Der Fuchs blieb noch einen kleinen Moment stehen, wie erstarrt. Die Haare auf seinem Rücken stellten sich auf, und die Nasenlöcher vibrierten. Dann stieß das Tier ein leises Knurren aus, drehte sich um und verschwand im dichten Farnkraut.

In der jetzt einsetzenden Dämmerung wirkte die Hütte dunkel und auf Lebewesen ohne feine Nase vollkommen verlassen. Tatsächlich jedoch war von innen schwarzer Stoff vor die Fenster gespannt, und hinter diesem brannte eine Lampe. Ihr gelber Schein beleuchtete eine junge Frau auf einem alten Sofa und einen Mann, der neben ihr auf einem Holzstuhl saß und die Arme um den Oberkörper geschlungen hatte. Die langen Beine der Frau waren ebenso gefesselt wie ihre Arme, und vor dem Mund hatte sie ein silbrig glänzendes Stück Klebeband.

Jetzt bog die Frau den Kopf nach oben und versuchte dem Knebel zum Trotz ein paar flehende Laute zu erzeugen, aber ihr Bewacher auf dem Stuhl reagierte nicht. Seine olivfarbene Haut wirkte blass, ganz besonders im Kontrast zu seinem kohlschwarzen Haar.

Die gefesselte Frau presste einen weiteren Klagelaut hervor. Ihr Bewacher murrte leise und wandte sich ab.

Über 100 Kilometer entfernt stand ein Mann in einer unterirdischen Fußgängerpassage und beobachtete mit unruhigen Augen das Treiben um ihn herum. Er hatte die Hände in den Manteltaschen vergraben und war bemüht, sich hinter einem Zeitungsständer verborgen zu halten. Die Zeitungen trugen allesamt Schlagzeilen wie "Entführte Millionärstochter immer noch in der Hand ihrer Kidnapper!" oder "Wird der Vater das Millionenlösegeld bezahlen?"

Die Antwort auf die letzte Frage interessierte niemanden mehr als den Mann im dunklen Mantel, Thomas Wallner. Wenn alles nach Plan lief, dann würde gleich jemand den Tunnel entlang kommen, für einen Augenblick vor dem Schaufenster des gegenüberliegenden CD-Ladens verharren und dabei einen mitgeführten Aktenkoffer abstellen. Um seinen Weg dann ohne diesen Koffer fortsetzen. Und er, Thomas, würde sich den Koffer greifen und damit verschwinden. Einschließlich der darin befindlichen zwei Millionen Euro Lösegeld.

Das, wie gesagt, war der Plan. Das waren die Bedingungen, die er der Familie der entführten Ute Cordes gestellt hatte. Und natürlich: Keine Polizei.

Doch ob das alles gelingen würde? Mit ständig wachsender Nervosität ließ Thomas seine Augen hin und her schießen. Wo blieb der Mann mit dem Koffer? Und was waren das da drüben für zwei Streithähne, die jetzt schon mehrere Minuten erregt aufeinander einredeten? War das einfach nur ein Zufall?

Oder war das eine Falle?

Ohne es zu merken, begann Thomas mit den Zähnen zu knirschen. Hoffentlich war das hier bald vorbei! Seine Nerven drohten zu reißen! Diese ständige Anspannung war einfach zu viel für ihn!

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