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1001 Nacht mit dem Wüstenprinzen von Green, Abby (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.09.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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1001 Nacht mit dem Wüstenprinzen

Eine Ehefrau, die 1001 sinnliche Fantasien erfüllt, nach deren weicher Haut und süßem Duft er sich verzehrt - das will Sultan Satiq auf keinen Fall! Nichts soll ihn von seinen Pflichten ablenken. Deshalb fällt seine Brautwahl auf die zarte, unschuldige Prinzessin Samia. Einen Erben soll sie ihm schenken, doch mehr darf nicht sein. Aber kaum teilt Samia sein Schlafgemach, erblüht sie unter seiner Berührung wie eine Blume in der Sonne. Und was der Wüstenprinz am meisten gefürchtet hat, geschieht: Samia betört ihn, bis er nur noch an seine Leidenschaft für sie denken kann ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 27.09.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954461318
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 483 kBytes
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1001 Nacht mit dem Wüstenprinzen

2. KAPITEL

Samia wollte gerade den Türknauf bedienen, als sie hinter sich ein Geräusch hörte.

"Sie gehen schon?"

Die Stimme des Mannes klang dunkel und sinnlich. Samia seufzte resigniert auf. Wäre sie nur schon eher gegangen! Doch die anerzogene Höflichkeit gebot, ihr Vorhaben aufzugeben, sie konnte den Sultan nicht einfach stehen lassen und gehen. Außerdem war es dazu jetzt zu spät.

Steif, betont langsam drehte sie sich um und bereitete sich auf die unvermeidliche Gegenüberstellung mit einem der begehrtesten Junggesellen der Emirate vor. Sie arbeitete inmitten von staubigen Büchern und Kunstgegenständen und hätte nicht weiter von der Glamourwelt dieses Mannes entfernt sein können. Er würde sich hüten, sie zu heiraten, wenn er sie erst einmal vor sich hatte.

Doch jeder klare Gedanke verflog, als sie den Mann sah, der nur wenige Schritte von ihr entfernt stand. Mit seiner groß gewachsenen athletischen Gestalt und den breiten Schultern füllte er seine Bürotür fast aus. Er trug einen maßgeschneiderten dunklen Anzug und musste mindestens einen Meter neunzig groß sein. Die dunkle Haut wies ihn als Mann der Wüste aus, doch seine Augen waren von einem unglaublichen Blau, und er sah sie so eindringlich an, als wollte er bis auf den Grund ihrer Seele blicken.

Im ersten Moment verschlug sein Anblick Samia die Sprache, und sie fühlte sich benommen. Dieser fantastisch aussehende Mann war also der Herrscher des unermesslich reichen Landes Al-Omar!

Er ging etwas zur Seite und bedeutete ihr höflich, sein Büro zu betreten. "Entschuldigen Sie, dass ich Sie warten lassen musste. Bitte kommen Sie herein."

Was blieb ihr anderes übrig, als der Aufforderung zu folgen? Klopfenden Herzens ging Samia an ihm vorbei, dabei nahm sie einen Hauch seines männlichen Aftershaves wahr. Nervös hielt sie direkt auf den Besuchersessel vor dem mächtigen Schreibtisch zu und drehte sich zum Sultan um, der die Tür hinter ihnen schloss, ohne seinen Gast aus den Augen zu lassen.

Wortlos folgte er Samia in den Raum, und irgendwie konnte sie sich der geballten Energie, die er verströmte, nicht entziehen. Als er näher kam, begann ihr Magen zu flattern.

Anfangs wirkte er ernst, doch dann lächelte er auf eine Art, die ihren Puls jagen ließ und sie vollends durcheinanderbrachte.

"Habe ich etwas gesagt, das Sie verletzt hat?"

Samia konnte ihn nur verständnislos ansehen.

"Sie wollten wieder gehen?", erinnerte Sadiq sie freundlich.

Ihr schoss das Blut in die Wangen. "Nein ... natürlich nicht." Eine glatte Lüge! Ihr wurde noch heißer. "Tut mir leid, ich habe einfach ..."

Verwirrt musste sie sich eingestehen, dass der Sultan sie einschüchterte. Sie lebte zurückgezogen und hasste es, Aufmerksamkeit zu erregen, aber ein Schattendasein führte sie nicht. Dennoch kam sie sich in Gegenwart dieses Mannes wie ein Schattengewächs vor.

Sadiq tat ihre Unsicherheit mit einer Handbewegung ab. Ganz offensichtlich fühlte die Prinzessin sich unbehaglich, doch auch auf ihn hatte die Begegnung mit ihr eine seltsame Wirkung. Der Klang ihrer leisen, fast rauchigen Stimme elektrisierte ihn, er passte irgendwie nicht zum braven Aussehen der jungen Frau, die eher wie eine graue Maus auf ihn wirkte. Eigentlich sah sie genau aus wie auf den Fotos. Der strenge Hosenanzug und die zugeknöpfte Bluse machten es ihm unmöglich zu erkennen, ob sie überhaupt eine Figur hatte.

Dennoch ... ein seltsames Prickeln überlief Sadiq, sein Gespür warnte ihn, nicht voreilig zu urteilen. Er schob die Hände in die Taschen.

Das Brennen in Samias Wangen wurde unerträglich, sie widerstand der Versuchung, den Sultan ebenfalls zu mustern. Tapfer versuchte sie es mit der Übung, die man ihr gegen das Erröten beigebracht hatte: Bewusst rot werden wollen, weil das die gegenteilige Wirkung hatte.

Es half nichts. Die Hitze, die sie durchströmte, wurde immer heftiger./

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