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After love AFTER 3 - Roman von Todd, Anna (eBook)

  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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After love

Gerade als Tessa die wichtigste Entscheidung ihres Lebens getroffen hat, ändert sich alles. Die Geheimnisse in ihrer Familie und der Streit darüber, wie ihre Zukunft mit Hardin aussehen soll, bringen alles ins Wanken. Zudem schlägt Hardin immer noch um sich, anstatt Tessa zu vertrauen, und der Kreislauf aus Eifersucht, Zorn und Verschmelzung wird immer zerstörerischer. Noch nie hatte Tessa so intensive Gefühle, war so berauscht von einem Menschen. Aber reicht die Liebe allein? Anna Todd ist die "New York Times"-Bestsellerautorin der AFTER-Serie, des Romans DIE SPRING GIRLS und der STARS-Serie. AFTER erschien in 35 Sprachen und ist ein internationaler Nummer-1-Bestseller. Seitdem hat sie acht Romane geschrieben. Sie ist an der Verfilmung von AFTER TRUTH, der Fortsetzung von AFTER PASSION, als Produzentin und Regisseurin beteiligt. Anna stammt aus Ohio und lebt mit ihrem Ehemann und ihrem Sohn in Los Angeles. Mehr über die Autorin auf AnnaTodd.com, bei Twitter unter @AnnaTodd, auf Instagram unter @AnnaTodd und auf Wattpad unter Imaginator1D.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 944
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641162689
    Verlag: Heyne
    Serie: After 3
    Originaltitel: After We Fell (3)
    Größe: 1848 kBytes
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After love

1

Tessa

"Dad?" Obwohl mir seine braunen Augen bekannt vorkommen, kann der Mann, der da vor mir steht, unmöglich mein Vater sein - oder?

"Tessie?" Seine Stimme klingt rauer als in meinen verblassten Erinnerungen.

Hardin dreht sich zu mir um und mustert erst mich und dann meinen Vater irritiert.

Mein Vater, hier, in diesem total heruntergekommenen Viertel. Seine Kleider strotzen vor Dreck.

"Tessie? Bist du das wirklich?"

Ich bin wie gelähmt und weiß nicht, was ich zu diesem Betrunkenen sagen soll, der das Gesicht meines Vaters hat.

Hardin legt mir eine Hand auf die Schulter, um mir irgendeine Reaktion zu entlocken. "Tessa ..."

Ich mache einen Schritt auf den Fremden zu, und er lächelt erneut. Sein brauner Bart ist von silbernen Härchen durchzogen, und die Zähne, die er beim Lächeln entblößt, sind bei Weitem nicht mehr so weiß wie früher ... Wie konnte das passieren? All meine Hoffnungen, dass er es schaffen würde, sich zu ändern, so wie Hardins Vater, sind auf einen Schlag dahin. Die Erkenntnis, dass dieser Mann tatsächlich mein Vater ist, bekümmert mich mehr, als ich erwartet hätte.

"Ja, ich bin's", sagt jemand, und es dauert einen Moment, bis mir klar wird, dass die Worte aus meinem Mund gekommen sind.

Er tritt zu mir und umarmt mich. "Ich glaub's nicht! Du hier! Ich versuch schon seit einer Ewigkeit ..."

Er bricht ab, weil mich Hardin von ihm wegzieht. Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll, also lasse ich es einfach geschehen.

Der Unbekannte - mein Vater - blickt zwischen Hardin und mir hin und her, alarmiert und ungläubig zugleich. Aber er hat sich gleich wieder gefangen und bleibt auf Distanz, und ich bin froh darüber.

"Ich bin seit Monaten auf der Suche nach dir", sagt er und wischt sich mit der Hand über die Stirn, wo ein grauer Streifen auf seiner Haut zurückbleibt.

Hardin ist im Verteidigungsmodus und schiebt sich zwischen uns. "Ich war die ganze Zeit über in der Stadt. Tja, und jetzt hast du mich gefunden", sage ich leise, wobei ich über Hardins Schulter spähe. Ich bin ihm dankbar dafür, dass er mich beschützt. Erst jetzt wird mir bewusst, dass die Situation für ihn vollkommen verwirrend sein muss.

Mein Vater mustert ihn von Kopf bis Fuß. "Wow, Noah, du hast dich ganz schön verändert."

"Das ist nicht Noah, sondern Hardin", kläre ich ihn auf.

Er tritt ein, zwei Schritte zur Seite und schiebt sich an Hardin vorbei in meine Richtung. Wenn er mir so nahe ist wie jetzt, kann ich ihn riechen. Er hat eine Fahne. Wann immer er sich bewegt, spannt Hardin sämtliche Muskeln an.

Hardin und Noah sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht, man kann sie gar nicht verwechseln. Wahrscheinlich ist der Alkohol schuld - mein Vater trinkt schon seit Jahren. Jetzt legt er mir einen Arm um die Schultern, und Hardin mustert mich fragend, aber ich schüttele kaum merklich den Kopf. Ich will nicht, dass er dazwischengeht.

"Hardin ist also dein ..." Allmählich wird es mir unangenehm, dass der Arm meines Vaters noch immer auf meiner Schulter liegt. Hardin steht einfach nur da und sieht aus, als könnte er jeden Moment ausflippen - wenn auch nicht unbedingt vor Wut. Es kommt mir vor, als hätte er keine Ahnung, was er sagen oder tun soll.

Tja, willkommen im Club. "Hardin ist ... äh ... er ist mein ..."

"... Freund. Ich bin ihr Freund", beendet Hardin den Satz für mich.

Die Pupillen des Mannes weiten sich. Es scheint, als würde ihm Hardins Äußeres erst jetzt auffallen.

"Ich bin Richard. Schön, dich kennenzulernen, Hardin." Er streckt Hardin die schmutzige Rechte hin.

"Äh, ja, gleichfalls", stottert Hardin sichtlich verstört.

"Was treibt ihr zwei denn hier in dieser Gegend?"

Ich nutze die Gelegenheit, um mich von meinem Vater zu lösen und neben Hardin zu st

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