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After passion AFTER 1 - Roman von Todd, Anna (eBook)

  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
9,99 €
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After passion

Deutscher Kino-Start: 11. April 2019 Tessa Young ist attraktiv und klug. Und sie ist ein Good Girl. An ihrem ersten Tag an der Washington Central University trifft sie Hardin Scott. Er ist unverschämt und unberechenbar. Er ist ein Bad Guy. Er ist genau das Gegenteil von dem, was Tessa sich für ihr Leben wünscht. Und er ist sexy, gutaussehend und zieht Tessa magisch an. Sie kann nicht anders. Sie muss ihn einfach lieben. Und sie wird nie wieder die sein, die sie einmal war. Mit exklusivem Zusatzmaterial! Anna Todd ist die "New York Times"-Bestsellerautorin der AFTER-Serie, des Romans DIE SPRING GIRLS und der STARS-Serie. AFTER erschien in 35 Sprachen und ist ein internationaler Nummer-1-Bestseller. Seitdem hat sie acht Romane geschrieben. Sie ist an der Verfilmung von AFTER TRUTH, der Fortsetzung von AFTER PASSION, als Produzentin und Regisseurin beteiligt. Anna stammt aus Ohio und lebt mit ihrem Ehemann und ihrem Sohn in Los Angeles. Mehr über die Autorin auf AnnaTodd.com, bei Twitter unter @AnnaTodd, auf Instagram unter @AnnaTodd und auf Wattpad unter Imaginator1D.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 720
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641162665
    Verlag: Heyne
    Serie: After 1
    Originaltitel: After (1)
    Größe: 1142 kBytes
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After passion

16

"Pflicht", antwortet Hardin, noch bevor ich ihn fragen kann. Der Blick seiner grünen Augen durchbohrt mich mit solcher Intensität, dass mir klar wird: Ich bin die, die dran ist, ich muss mich etwas trauen.

Und ich zögere, denn ich habe mir das nicht wirklich gut überlegt und nicht mit einer solchen Reaktion gerechnet. Was soll ich ihm jetzt für eine Aufgabe stellen? Ich weiß, dass er alles tun würde, bloß um keinen Rückzieher zu machen.

"Ich ... hm. Du sollst ..."

"Was denn nun?", fragt er ungeduldig. Am liebsten würde ich ihn zwingen, über jeden hier etwas Nettes zu sagen, aber ich entscheide mich dagegen, auch wenn es amüsant wäre.

"Zieh dein T-Shirt aus und erst nach dem Spiel wieder an!", schreit Molly. Ich bin echt froh. Natürlich nicht, weil Hardin sein T-Shirt ausziehen wird, sondern weil mir nichts eingefallen ist. Jetzt stehe ich nicht mehr unter Druck, ihm zu sagen, was er tun soll.

"Wie kindisch", beschwert er sich, zieht aber anstandslos das Shirt über den Kopf. Sofort wird mein Blick von seinem Oberkörper angezogen, von den Tattoos auf seiner überraschend gebräunten Haut. Unter den Vögeln auf seiner Brust hat er sich einen gro ßen Baum auf den Bauch stechen lassen. Die Zweige sind kahl und irgendwie unheimlich. Seine Oberarme sind von mehr Motiven bedeckt, als ich vermutet hätte: kleine, scheinbar zusammenhanglose Bilder und Symbole, die sich über seine Schultern bis zu seinen Hüften ziehen. Als Steph mir einen leichten Stoß versetzt, wende ich hastig den Blick ab und hoffe, dass mich niemand beobachtet hat.

Das Spiel geht weiter. Molly küsst sowohl Tristan als auch Zed. Steph erzählt uns von ihrem ersten Mal. Nate küsst das andere Mädchen.

Wie bin ich nur in diese Truppe hormongesteuerter College-Rock 'n' Roll-Freaks gelandet?

"Tessa, Wahrheit oder Pflicht?", will Tristan von mir wissen.

"Warum fragst du überhaupt? Wir wissen doch, dass sie sowieso Wahrheit sag -", seufzt Hardin.

"Pflicht", antworte ich und überrasche die anderen und mich.

"Hmmm ... Tessa, dann sollst du ... einen Schluck Wodka trinken", meint Tristan lächelnd.

"Aber ich trinke nicht."

"Das ist ja der Sinn einer Pflichtaufgabe."

"Hör zu, wenn du nicht willst ...", setzt Nate an, aber gleichzeitig sehe ich, wie sich Hardin und Molly über mich lustig machen.

"Nur einen Schluck", höre ich mich sagen. Eigentlich erwarte ich, dass Hardin wieder eine verächtliche Miene aufsetzt, doch er sieht mich nur ganz seltsam an.

Jemand reicht mir die Wodkaflasche. Aus Versehen atme ich den stechenden Dampf ein. Ich rümpfe automatisch die Nase, während ich versuche, das glucksende Lachen hinter mir zu ignorieren. Dann bemühe ich mich, nicht an all die Lippen zu denken, die vor mir schon die Flasche berührt haben, aber schließlich setze ich sie einfach an und trinke. Der Wodka brennt bis hinunter in den Magen, aber irgendwie gelingt es mir, ihn zu schlucken. Er schmeckt scheußlich. Die Leute klatschen und johlen - alle außer Hardin. Wenn ich ihn nicht besser kennen würde, würde ich denken, dass er wütend oder enttäuscht ist. Er ist so seltsam.

Bald schon spüre ich die Hitze in meinen Wangen und den Alkohol im Blut, der mit jeder Runde mehr wird, in der ich wieder einen Schluck nehmen muss. Ich gehorche und muss zugeben, dass ich ausnahmsweise mal ziemlich entspannt bin. Ich fühle mich gut. Und mit diesem Gefühl erscheint alles ein bisschen einfacher. Die Leute um mich herum wirken auch witziger.

"Selbe Aufgabe", meint Zed lachend und nimmt noch schnell selbst einen Schluck aus der Flasche, bevor er sie zum fünften Mal an mich weiterreicht. Ich kann mich nicht mal an die Wahrheiten oder Pflichten der anderen während der letzten paar Runden erinnern. Dieses Mal nehme ich zwei große Schlucke, bevor mir jemand die Fla

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