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Alles Liebe, wuff Das Buch zum Film von Willson, Andrea (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2018
  • Verlag: HarperCollins
eBook (ePUB)
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Alles Liebe, wuff

Das Buch zum Film "Wuff" von Detlev Buck: Mit Emily Cox, Frederick Lau, Kostja Ullmann, Johanna Wokalek, Maite Kelly u.v.m.

Ella, Silke, Cecile und Isabel sind beste Freundinnen, die alle eines gemeinsam haben: Sie sind auf der Suche nach Liebe und Glück. Als Ella von ihrem Freund verlassen wird, adoptiert sie Bozer, einen Hund, der genauso einsam und verlassen aussieht, wie sie sich fühlt. Aber Bozer hat seinen eigenen Kopf und Ella merkt schnell, dass auch hier nicht alles nach Plan läuft.

Bei ihren Freundinnen sieht es nicht viel besser aus: Silke versteht von Hunden mehr als von Menschen, und Isabel kann als Katzenliebhaberin unmöglich mit einem Hundefreund ausgehen. So unterschiedlich ihre Lebenssituationen auch sind, die Freundinnen merken schnell eines: dass man manchmal einfach seinem Hund folgen muss, um das große Glück zu finden.

"Alles Liebe, wuff" ist ein Roman über Hunde und ihre Menschen und das Glück

Andrea Willson wuchs in Kalifornien, Belgien und der Schweiz auf. Sie ist als Drehbuchautorin und Produzentin tätig. Zu ihrer Filmographie als Drehbuchautorin gehören u. a. der erfolgreiche Kinofilm "Vaterfreuden" sowie die Drehbuchadaption des romantischen Kinofilms "SMS für dich". Für das Fernsehen schrieb sie an der Serie "Deutschland '83" mit, die im Ausland große Erfolge feierte. "Alles Liebe, wuff" ist ihre neueste Geschichte, inspiriert durch ihre Erlebnisse mit ihrem eigenen Hund Beau.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 01.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959678131
    Verlag: HarperCollins
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Alles Liebe, wuff

" Die meisten Hunde sind treu.

Es kommt auf das Frauchen an. "
WUFF! BOZER

"Ella! Wie konntest du an so eine Dummheit überhaupt denken?! Wegen so eines Idioten?! Oscar hat dich die letzten fünf Jahre nur benutzt, um karrieremäßig aufzusteigen!"

Ellas Freundin Silke schaute sie fassungslos an, und Ella spürte, wie ihr die Röte ins Gesicht stieg. Sie biss sich auf die Lippen und dachte: Es kann nicht sein, dass Silke recht hat ... Oscar hat mich geliebt ...

"Jetzt sei doch nicht so streng mit Ella", schimpfte Isabel, Ellas extravagante Freundin, die sich Lulu nannte, weil sie den Namen Isabel langweilig und für sich nicht passend fand. Wie so oft trug Lulu auch heute einen Turban und eine bunt bedruckte, flatternde Tunika, die zur Einrichtung ihrer Jurte passte. Ja. Lulu lebte in einer Jurte auf dem Dach eines Wohnhauses, welches sie von einer reichen Tante geerbt hatte. Die Jurte hatte sie direkt neben ihrer kleinen Penthouse-Wohnung aufgebaut. Diese hatte mit Küche und Wohn- und Schlafbereich nur fünfzig Quadratmeter, dafür aber eine sensationelle Aussicht über die Stadt. Trotzdem verbrachte Lulu, wie auch ihre Katzen, die meiste Zeit in der Jurte. " Welcome to the cozy life! ", rief Lulu immer begeistert, wenn sie Gäste empfing. Tatsächlich hatte der Zeltraum mit seinen Stoffwänden, der runden anthroposophischen Form und den vielen schönen Teppichen, die aufeinanderlagen und den Boden bedeckten, eine ganz besondere Atmosphäre: eben, cozy , wie die Engländer und Amerikaner sagen und was die Dänen hygge nennen. Aber das schönste Wort haben die Deutschen. Die Jurte strahlte eine Urgemütlichkeit aus. Und die Partylichter, die Lulu kreuz und quer unter der Krone gespannt hatte, leuchteten wie Sterne am Nachthimmel und setzten dem Ganzen noch das i-Tüpfelchen auf.

Die vier Freundinnen saßen mitten im Raum auf weichen farbigen Kissen, an einem niedrigen runden Tisch. Darauf standen vier Gläser und zwei bereits leere Flaschen Prosecco. Kerzen verbreiteten ein schummeriges Licht, und Ella dachte, welch ein Glück es war, dass ihre Freundinnen ihre verheulten Augen nicht sehen konnten.

"Dir könnte kein Mann das Herz brechen, weil du für Männer ja gar kein Herz hast. Nur für deine Hunde", sagte Lulu zu Silke. Dabei hob sie demonstrativ das kleinste und liebste ihrer sechs Kätzchen auf und fing an, mit ihm zu schmusen. Poppie, so hieß die kleine weiße fluffige Katze, schmiegte sich an Lulus Gesicht und schnurrte immer lauter, je mehr Lulu ihr das Fell kraulte - gerade so, als ob sie und ihre Katzenmutter Silke ärgern wollten. Denn Silke konnte Katzen nicht ausstehen. Sie war durch und durch eine Hundefrau und schüttelte sich innerlich jedes Mal, wenn ihr Blick auf den riesengroßen Kratzbaum fiel, der neben dem kleinen Tischchen in die Höhe der Jurte ragte und auf dem Lulus anderen Katzen thronten.

Bevor Silke zum verbalen Gegenschlag ausholen konnte, erhob Cecile ihre sanfte aber bestimmte Stimme. Cecile war immer schlicht und elegant gekleidet. Wenn sie sprach, hörte jeder zu. Ella fand, dass ihre Freundin eine natürliche Autorität besaß, die sie über die Jahre als Mutter und Ehefrau perfektioniert hatte.

"Ich versteh Ella", sagte Cecile bedacht in die Runde. "Heute früh war sie noch glücklich und ahnungslos ... und ein paar Stunden später ... Karriere weg, Mann weg, Träume zerplatzt. Dass man sich dann mit dem Fahrrad in die Spree stürzen will ..."

"Aber ich hab mich nicht reingestürzt!", protestierte Ella jetzt. "Ich hab gebremst ... in letzter Sekunde. Weil ich eine innere Stimme gehört hab."

Lulu horchte neugierig auf und hörte auf, Poppie zu streicheln. "Und was hat sie gesagt?"

Ella schluckte und erinnerte sich, wie sie ein paar Stunden zuvor, als sie so schnell wie möglich wegwollte - vom Büro und von Oscar, einen Uferweg entlanggeradelt war und plötzlich

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