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Baccara Exklusiv Band 114 von Orwig, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.03.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Baccara Exklusiv Band 114

IM HEU - ODER IM BETT? von HOGAN, JULIE Bei einem Umbau braucht Lauren Hilfe, und Cole scheint der Richtige zu sein. In jeder Beziehung! Wenn Lauren ihm bei der Arbeit zusieht, träumt sie davon, seine geschickten Hände auf ihrem Körper zu spüren. Doch dass der sexy Mann etwas vor ihr verbirgt, ahnt sie nicht! DER PLAYBOY UND DIE EISPRINZESSIN von GARBERA, KATHERINE Wetten, dass ... Scott die als 'Eisprinzessin' bekannte Rena ins Bett bekommt? Der Einsatz: 50.000 Dollar. Dabei geht's ihm gar nicht ums Geld - davon hat Scott genug - sondern nur um die hübsche Frau. Die hat ihn jedoch belauscht und will dem Playboy eine Lektion erteilen ... ZÄRTLICH BERÜHRT - SINNLICH VERFÜHRT von ORWIG, SARA Ashley Ryder ist Single und erwartet ein Baby. Alleine kann sie die große Pferderanch nicht mehr führen. Eine Zweckehe mit Gabe Brant erscheint ihr deshalb durchaus klug. Natürlich ist sie kein bisschen in den umwerfend attraktiven Nachbarn verliebt. Oder etwa doch?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 07.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733721671
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 733 kBytes
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Baccara Exklusiv Band 114

1. KAPITEL

Als Cole Travis zum ersten Mal in das Städtchen Valle Verde kam, fühlte er sich in die Vergangenheit zurückversetzt. Die Ränder der Bürgersteige waren von Wildblumen bewachsen, eine Frau schob ihren Kinderwagen vor sich her, und Cole konnte durch das offene Fenster seines Pick-ups eine Gruppe Jungen miteinander reden und lachen hören. Alles war friedlich, idyllisch und hübsch anzusehen. Und es vermittelte Cole das Gefühl, weit und breit der einzige Mensch zu sein, der ein Problem hatte.

Er hielt neben der Zapfsäule einer altmodischen Tankstelle an und wartete, bis der Motor des Wagens schließlich laut knatternd ausging. Er hatte den älteren Pick-up bei einem seiner Baustofflieferanten günstig erstanden, bevor er vor zwei Wochen von Seattle aus losgefahren war. Er seufzte. Da er vorhatte, am Ende seiner Reise nach Hause zu fliegen, hatte er sich eine Klapperkiste ausgesucht, die er dann auf dem Schrottplatz abliefern könnte.

Ebenfalls wie in guten alten Zeiten erschien jetzt ein Tankwart. "Volltanken?", fragte der junge Mann.

"Sicher." Cole öffnete die quietschende Tür und stieg aus. "Wissen Sie, wo ich hier eine Lokalzeitung bekommen kann?"

Der junge Mann deutete mit dem Kopf in die Richtung des Büros. "Sie können meine haben. Ich habe sie schon gelesen, Sie liegt auf meinem Schreibtisch."

Cole, der fast den ganzen Morgen von San Clemente nach San Diego gefahren war, machte sich auf den Weg. Er hatte weder in San Clemente noch zuvor in Laguna Beach gefunden, was er suchte. Aber das spielte keine Rolle. Gleichgültig, wie lange es dauern würde, oder was er dafür tun müsste, er würde seinen Sohn finden, ihn nach Hause bringen und versuchen, ihn für die verloren gegangene Zeit zu entschädigen.

Als er nach der Zeitung griff, bemerkte er den Stadtplan von Valle Verde an der Wand. Er holte ein Blatt Papier aus der Hosentasche, suchte auf dem Plan nach der auf dem Zettel notierten Adresse und ging zurück zum Pick-up.

Nachdem er bezahlt hatte, fuhr er wieder auf die Hauptstraße. Nun wusste er zumindest, wie er sie finden konnte, und es blieb nur noch ein Detail zu klären: Wie er sich ihnen nähern sollte, ohne Verdacht zu erregen. Sie durften keinesfalls merken, dass er für immer ihr Leben verändern könnte.

Am rechten Straßenrand tauchte ein kleiner Park auf, und Cole bog ab und machte dort Halt. Dann holte er fünf dicke Aktenordner aus seiner Tasche, in denen das Material säuberlich abgeheftet war, das der von ihm beauftragte Privatdetektiv zusammengetragen hatte. Demnach hatte es fünf Chancen gegeben, sein Kind zu finden. Nun waren es noch drei.

Als er den obersten Ordner aufschlug, stieg heftiger Ärger auf seine Exfrau in ihm auf. Seit er erfahren hatte, dass Kelly schwanger gewesen war, als sie ihn vor fünf Jahren verlassen hatte, schwankte sein Gemütszustand zwischen Wut und Hoffnung, Angst und Trauer. Es war nun fast einen Monat her, dass Kellys Bruder angerufen hatte, um ihm zu sagen, dass Kelly gestorben war und ihm vor ihrem Tod etwas Entsetzliches anvertraut hatte. Sie hatte bei der Trennung von Cole nicht nur ein Kind erwartet, sondern hatte das Baby nach der Entbindung in der Säuglingsstation eines Krankenhauses zurückgelassen. Kellys Bruder wusste weder, was mit dem Jungen passiert war, noch kannte er den Namen des Krankenhauses.

Cole schloss die Augen, versuchte seinen Ärger weitgehend zu verdrängen und sich zu konzentrieren. Die erfolglose Suche in San Clemente und Laguna Beach hatte ihm auch gezeigt, dass er nur Argwohn und Misstrauen erntete, wenn er den Leuten die Wahrheit sagte. Jetzt würde er geschickter vorgehen und sich so lange bedeckt halten, bis er ganz sicher sein konnte, seinen Sohn gefunden zu haben.

Er griff nach der Zeitung und schlug die Seiten mit den Stellenangeboten auf. Vielleicht könnte er hier einen Job annehmen und so für ein oder zwei Wochen ganz unauffällig seine Erkundigungen einziehen. Mit d

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