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Back to Italy und der Wahnsinn beginnt erneut! von Huber, Melanie (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Back to Italy und der Wahnsinn beginnt erneut!

Im Grunde läuft doch nie etwas nach Plan. Deshalb hat Mia Becker selten einen, und überhaupt sollte sie auf Wolke sieben schweben und ihr Glück genießen. 'Niklas hätte diesen Heiratsantrag niemals machen dürfen', darüber war sie sich im Klaren - im Nachhinein. Denn ab da gerät die Sache gehörig ins Wanken. Tja, und als sie ihren Zukünftigen erwischt, wie er an fremden Keksdosen nascht, bricht Mia mit ihrem Fisch Franzl Hals über Kopf zu ihrer besten Freundin nach Italien auf. Ein bisschen Urlaub mit etwas Sonne, um den Liebeskummer wieder loszuwerden. Aber eigentlich auch ein Land, um das sie seit acht Jahren einen ganz großen Bogen machte, und das nicht nur wegen der glubschäugigen Kakerlaken, die es dort gibt. Der simple Grund: Tom Corneli. Aber Italien wäre ja schließlich groß genug für sie beide. Sie müsste sich nicht mal mit diesem eingebildeten Kleinstadtcasanova unterhalten, und wenn, dann nur über das Nötigste. Dumm nur, dass sie ihm gleich ins Auto knallt, nachdem sie gerade einmal die 'große Zehe' über die Grenze gestreckt hat. Denn ab jetzt beginnt Mias Leben erst wirklich kompliziert zu werden. Hinzu kommen kleine und größere Dramen, Sissi die Zweite, ein neuer Job, einige Tequilas zu viel, Elvis, zwei Mechaniker (Mario & Luigi), ein beschissener Lagerfeuersong und ständig seine Ex. Melanie Huber wuchs in einem kleinen Ort in Oberösterreich auf, der im Volksmund ganz anders genannt wird, als er tatsächlich heißt. Dort lebt sie nach wie vor mit ihrer Familie. Die Autorin ist verheiratet und Mutter von 3 Kindern. Sie ist seit 2006 als Werbegrafikerin selbstständig. 'Back to Italy und der Wahnsinn beginnt erneut', ist ihr erster Roman und in zwei Teilen erschienen. Mehr erfahrt Ihr unter: www.melanie-huber.at oder wolke7@melanie-huber.at

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 639
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738085525
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 674 kBytes
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Back to Italy und der Wahnsinn beginnt erneut!

Kapitel 1

Vielleicht JA ... vielleicht NEIN ...

Ganz ehrlich. Jetzt war ich richtig froh, endlich in diesem überfüllten Bus zu stehen. Obwohl ich mit zu wenig Platz und Enge durchaus meine Probleme hatte.

Zwei Stationen noch.

Absichtlich blieb ich neben der Tür stehen, um gleich loszustürmen, wenn es so weit war. Wie fast immer war ich schon einige Minuten zu spät dran. Nebenbei bemerkt befand sich meine Laune ziemlich weit unten im Keller.
Jedes Mal, wenn der Busfahrer auf die Bremse trat, hatte ich Panik, ich würde auf den Typen vor mir knallen und mir dabei eine Extraportion an Grippeviren abholen, die er mit seinem ständigen Niesen in den Kosmos verteilte. Ich krallte die Finger meiner linken Hand noch fester in den Kunststoffriemen. Die andere war voll mit wichtigem Krimskrams, der nicht mehr in meine Handtasche gepasst hatte und einem Pappbecher, gefüllt mit meinem morgendlichen Lebenselixier. Ohne Koffein ging schon mal gar nichts.
Etwas seitlich von mir saß ein kleiner, rothaariger Junge mit Sommersprossen breit grinsend auf seinem Sitzplatz, und anstatt mich freundlich zu grüßen, streckte er mir tatsächlich seine Zunge entgegen. Wie nett. Für einen kurzen Augenblick wollte ich glatt dasselbe tun. Ignorierend wandte ich mich von ihm ab. Ich ahnte es heute Morgen schon, als ich noch in den Federn lag, dass das heute einer dieser Tage werden würde, an denen es am besten war, gar nicht erst aus dem Bett zu kriechen. Das nächste negative Gefühl überrollte mich, als ich einen verschlafenen Blick auf meinen Wecker warf. Dem war so gegen fünf Uhr zehn der Saft ausgegangen. In meinem Kopf tauchte wahrhaftig dieser rosarote Duracell-Hase auf. Tja, hätte ich doch die teuren Batterien gekauft.

Nur noch eine Station.

Ein Blick auf meine Uhr ließ mich verzweifelt feststellen, dass ich die 5-Minuten-Toleranzgrenze schon längst überschritten hatte. Ben würde nicht gerade glücklich sein, so viel stand schon mal fest. Am liebsten wäre ich selbst zum Fahrer vorgestürmt und hätte ihm mal gezeigt, wo sich das Gaspedal befand. Wäre da nicht dieses überflüssige Schild: Bitte nicht mit dem Fahrer sprechen. Ich seufzte tief.

Mit Geduld hatte ich auch so meine Probleme.

Natürlich, die Möglichkeit mit meinem roten Miniflitzer in die Arbeit zu fahren bestand, hätte aber absolut nichts gebracht. Um diese Zeit noch einen freien Parkplatz zu finden, - da war ein Hauptgewinn beim Bingo noch wahrscheinlicher.
Endlich war es soweit und der Bus hielt. Hektisch stürmte ich in die Freiheit und im Laufschritt eilte ich die Straße hinunter. Vorbei an Passanten und einer Gruppe von Asiaten, die auf Klick-Klick-Reise waren. Der Gehsteig war rutschig. Es regnete schon seit Tagen und teilweise drohten die Gullys überzulaufen. Für Mitte August war es viel zu kalt und ganz eindeutig zu nass. Mir war trotzdem heiß unter meiner dicken Lockenpracht, die zum Teil in meiner Kapuze steckte. Ich spürte langsam, wie sich die Hitze staute. Einerseits wurde mir heiß vom Laufen, und andererseits deshalb, weil der Pappbecher in meiner linken Hand meine Finger dermaßen erhitzte, dass ich schon schmerzhaft spürte, wie sich kleine Brandblasen auf meinen Fingerkuppen bildeten.

Beinahe rammte ich, als ich nach links in eine Seitengasse abbog, eine alte, gebrechliche Dame mit ihrem Mercedes, sprich Rollator. Stolpernd rettete ich mich an ihr vorbei, indem ich mich an einem Laternenmast festhielt und entschuldigte mich kurz. Die Gute wirkte sehr verärgert und ließ ihrem Frust über junge, respektlose Leute wie mich freien Lauf. Was sie wohl zu dem Rotzbengel mit der lockeren Zunge gesagt hätte? Mal nebenbei erwähnt: Hätte sie mich nur besser gekannt, würde sie wissen, dass ich im Grunde ältere Menschen eigentlich gerne mochte. Tja, was soll s, ich kann es eben nicht jedem recht m

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