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Beautiful Danger - Vertrau mir nicht von Cherubim, Any (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Beautiful Danger - Vertrau mir nicht

Er ist Mr Trouble, Mr Eiskalt, Mr Gefährlich - Mr Danger eben, die Quelle meiner Inspiration. Julia Stonefields Traum ist zum Greifen nah. Der berühmte Modedesigner Giuliano Meloni ist bereit sie als Praktikantin einzustellen, wenn sie es schafft, dass Levin McKenzie, ein berüchtigtes New Yorker Bandenmitglied, nach seiner Haftstrafe als Model für ihn arbeitet. Keine leichte Aufgabe für Julia, denn Levin passt mit seinem Benehmen so gar nicht in die schillernde Modewelt - er ist rau, unverschämt und gefährlich. Als er schließlich dem Angebot zustimmt, ist es Julias Job ihm Manieren beizubringen. Schnell merkt sie, dass Levins Abgründe tiefer sind, als sie sich vorstellen kann. Trotzdem übt er eine Anziehungskraft auf sie aus, derer sie sich nicht entziehen kann - und bringt Julia damit in ein Dilemma, das sie vor eine schwere Entscheidung stellt.Sie muss aufpassen, dass sie sich nicht die Finger an dem Bad Boy verbrennt, denn Levin McKenzie ist die personifizierte Sünde und ein Mann voller Geheimnisse ... Beautiful Danger: spannend, emotional, dramatisch und vor allem: heiß!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 342
    Erscheinungsdatum: 01.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736309364
    Verlag: LYX
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Beautiful Danger - Vertrau mir nicht

Prolog

Levin

Das Stöhnen meiner Mutter und das eines Fremden drangen bis in unser Kinderzimmer. Das Keuchen, Schnaufen und Quietschen des Bettes vertrieben meine Müdigkeit und ich war hellwach. Wüste und schmutzige Worte schollen herüber und manchmal mischte sich das Wimmern von Mom darunter. Genau wie jetzt.

Lautlos stand ich auf und warf einen Blick zu Jacob, der ruhig in seinem Bettchen lag und schlief. Selten wachte er auf, und das war auch gut so. Er war noch zu klein, um zu verstehen, aber ich wusste Bescheid. Mit meinen zehn Jahren verstand ich mehr, als alle Erwachsenen glaubten.

Moms Kunden taten ihr weh, ich hörte es an ihrem Stöhnen, manche schlugen und erniedrigten sie, aber Mom hatte mir versichert, dass das zu ihrem Job dazugehörte. Einmal erklärte sie mir, dass sie Spaß daran hätte, aber ich wusste, dass sie mehrmals täglich ihren Stoff brauchte, um es auszuhalten, um es geschehen zu lassen, um zu vergessen. Erst wenn der letzte Freier den Reißverschluss seiner Hose zuzog, Mom das Geld für ihre Arbeit bekam und der Kerl verschwand, waren nur noch die Grillen zu hören, die draußen zirpten. Es war das schönste Geräusch, friedlich und sanft, aber nicht das Ende dieser Nacht - noch lange nicht.

Meine Faust ballte sich um das Taschenmesser, das ich vor einiger Zeit einem Jungen gestohlen hatte. Es war unser einziger Schutz. Damit konnte ich Mom helfen, falls sie mal wieder Schwierigkeiten hatte. Ich wünschte, ich hätte eine gefährlichere Waffe, eine, vor der alle Dreckskerle zurückschreckten. Draußen vernahm ich dumpf ihre flehende Stimme. Sofort klappte ich das Messer auf. Es war klein und vielleicht nicht so scharf, aber es reichte aus, um manche Scheißkerle einzuschüchtern. Eiseskälte schlängelte sich durch meine Brust, gemischt mit einer unbändigen Wut. Mom hatte mir strikt verboten, mein Zimmer zu verlassen, wenn sie arbeitete. Sie hatte den Hass in meinen Augen gesehen, als sie vor ein paar Wochen von einem Freier verprügelt worden und ich dazwischengegangen war. Ich hatte dem Kerl das Messer in den Bauch gerammt, das hatte für einigen Wirbel gesorgt, den ich nicht verstand. Der Kerl überlebte und seit dem Tag sahen mich die Leute in unserer Straße seltsam an.

Ich ging zu Jacobs Gitterbett und zog die Decke über seine Beinchen, bevor ich aus dem Fenster kletterte und auf die verwilderte Wiese hinter unserem Haus sprang. Ich lief vorbei an Gerümpel, Müll und Schrott, der überall in unserem Viertel lag. Wir lebten in einer heruntergekommenen Gegend, in der Gewalt, Prostitution und Verbrechen an der Tagesordnung waren. Wir waren der Abschaum der Stadt und selbst die Bullen ließen sich hier nur selten blicken.

Je weiter ich mich von unserem Haus entfernte, desto mehr entspannte ich mich und die gefährliche Kälte in mir verzog sich.

Es war kurz vor Mitternacht, als ich das Tony's betrat. Mad, Moms Boss, war der Besitzer des Restaurants. In meinem Viertel war er ein Gott und jeder mochte ihn. Er und seine Männer waren die SinDangers. Sie kümmerten sich gut um die Frauen, die für Mad arbeiteten. Seit sie Mom beschützten, ging es uns besser. Schon seit einem Jahr bezahlte Mad unsere Wasser- und Stromrechnungen und versorgte uns mit Lebensmitteln, die ich einmal die Woche in seinem Restaurant abholte. Dafür gab Mom ihm einen Teil des Geldes, das sie verdiente. Früher war sie die ganze Nacht unterwegs gewesen, dank ihm konnte sie zu Hause bleiben.

Jeder hatte Respekt vor den SinDangers. Mad, der Anführer, war Geschäftsmann. Seine Macht und sein Einfluss wuchsen jeden Tag. Es kursierten die schlimmsten Gerüchte. Man munkelte, dass sogar die Polizei mit ihm arbeitete. Aber davon verstand ich nichts. Für mich war er ein Held, stark und mächtig. Einmal hatte er einem Typen vor meinen Augen die Fresse poliert, weil er Mom nicht bezahlen wollte. Wenn es ums Geld ging, verstand Mad keinen Spaß. Er war ein harter

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