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Because of Lila - Füreinander bestimmt Roman von Glines, Abbi (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.01.2019
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)

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Because of Lila - Füreinander bestimmt

Lila Kate Carter hat es satt, als gefühlskalt zu gelten. Noch mehr hat sie Cruz Kerrington satt, der seit der Schulzeit mit ihrem Herzen spielt. Sie lässt ihre Heimatstadt hinter sich, um neu anzufangen. Im Küstenstädtchen Sea Breeze lernt sie den attraktiven Eli Hardy kennen und erlebt mit ihm einen heißen One-Night-Stand. Mit Eli fühlt Lila sich stark und frei, doch er scheint einer alten Liebe nachzutrauern. Und dann ist da ja noch Cruz, der Lila immer stärker vermisst. Für sie will er sich ändern und eine Beziehung wagen. Lila muss sich entscheiden, wem sie ihr Vertrauen schenkt. Abbi Glines, 1977 in Birmingham (Alabama) geboren, steht für die ganz großen Gefühle. Mit ihren "New Adult"-Romanen gelang ihr der internationale Durchbruch, und auf die Frage, wie viele Bücher sie insgesamt geschrieben hat, hält die Bestsellerautorin meist kurz inne und beginnt, an ihren Fingern abzuzählen. Wenn sie nicht gerade schreibt, liest sie, schleicht sich ins Kino und hört sich die alltäglichen Dramen ihrer Teenager-Kinder an, während sie sich überlegt, welche sie davon später in ihren Büchern verwenden wird. Heute lebt die erfolgreiche Bestsellerautorin mitihrer Familie in Fairhope/Alabama.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 272
    Erscheinungsdatum: 02.01.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492991599
    Verlag: Piper
    Originaltitel: Because of Lila
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Because of Lila - Füreinander bestimmt

PROLOG

I mmer dasselbe. Jede Veranstaltung lief gleich ab. Nie ein neues Gesicht, nie eine neue Kulisse. Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung.

Ich seufzte, bemühte mich aber, mir meine schlechte Laune nicht anmerken zu lassen - was mir nach all den Jahren auch nicht sonderlich schwerfiel. Lächeln, nicken, Fragen beantworten, Interesse am Leben des Gegenübers heucheln und dann auf zum nächsten Small Talk. Die beste Überlebensstrategie für jeden Event der Reichen und Schönen von Rosemary Beach.

Als ich klein war, hatte ich solche Veranstaltungen geliebt. Ich hatte mit den anderen Kindern gespielt, und unsere Eltern hatten schon mal ein Auge zugedrückt, wenn uns Nate Finlay oder Cruz Kerrington zu Dummheiten anstifteten. Natürlich war das aufregend gewesen. Von Langeweile keine Spur. Doch mit der Pubertät hatte sich alles verändert.

Ich drehte mich zu meinen Eltern um. Meinem gut aussehenden Vater merkte man nicht an, dass er schon über vierzig Jahre alt war. Alle hier liebten ihn, und das galt auch für meine schöne Mutter. Die beiden unterhielten sich gerade miteinander. Er hatte dabei zärtlich die Hand auf ihren unteren Rücken gelegt, und ihre Blicke sprachen Bände. Nichts und niemand konnte ihre Liebe zueinander infrage stellen.

Dank ihrer märchenhaften Liebesgeschichte stellte ich wohl etwas zu hohe Ansprüche an meine eigenen Beziehungen. Ach was, machen wir unrealistisch hohe Ansprüche daraus. Ich wollte das, was sie hatten, und ich ging automatisch davon aus, dass auch mir so etwas Hochromantisches bevorstand. Irgendwann. Denn ich selbst war mit zweiundzwanzig noch nie verliebt gewesen. Gut, in meinen Teenagerjahren hatte es einmal kurz danach ausgesehen. Nach einem Kuss von Cruz Kerrington hatte ich meine eigene märchenhafte Zukunft klar vor mir gesehen, aber schon in der Woche darauf hatte Cruz mit Melanie Harnett herumgeknutscht und mir damit das vierzehnjährige Herz gebrochen.

Trotzdem gab ich zunächst nicht auf und träumte weiter, denn er flirtete danach noch immer mit mir oder zwinkerte mir zu, holte mich auf den Gängen der Schule ein und flüsterte mir Dinge ins Ohr. Allerdings grundsätzlich nicht in Gegenwart anderer. Gleichzeitig lag ein Mädchen nach dem anderen in seinen Armen oder auf dem Rücksitz seines BMW s, und so schaffte es Cruz nach und nach, mich zu desillusionieren und mir meine Träume zu nehmen.

"Na, so still heute Abend?" Mein Cousin Caspian Manning setzte sich neben mich. Er lebte in Fort Worth und war deshalb auf solchen Events nur selten anzutreffen. Mom hoffte zwar, dass er seinen Wunsch, auf ein College in Florida zu wechseln, in die Tat umsetzen würde, aber ich konnte mir Caspian nirgendwo anders vorstellen als auf der Ranch von Onkel Mase. Aber Caspian hatte andere Erwartungen ans Leben. Ich hätte ihm sagen können, dass Florida eine Schnapsidee war. Go west!

"Ich denke nach", erwiderte ich mit nicht ganz so breitem Fake-Lächeln, denn er kannte mich zu gut.

Er schmunzelte. "Darüber, wie lange es noch dauert, bis du dich nach Hause stehlen und dich mit einem Buch in dein Bett verkriechen kannst?"

Ich zuckte kurz die Achseln und erwiderte sein Grinsen. "Das vor allem, ja."

Er lehnte sich zurück und verschränkte die Arme vor der Brust. "Glaubst du, die Leute hier denken jemals an einen Tapetenwechsel? Diese Bälle oder was immer das für ein Quatsch ist, den ihr hier veranstaltet, kommen mir alle gleich vor. Das Aufregendste ist noch der Shrimps-Dip da drüben."

"Na, komm schon, das hier ist eine Benefizveranstaltung für Legastheniker, und deine Eltern gehören zu den Sponsoren." Seine Mutter, meine Tante Reese, hatte, ohne es zu wissen, jahrelang an Legasthenie gelitten. Sobald ihr das klar geworden war, hatte sie lesen gelernt und ihren Schulabschluss nachgeholt. Sie war eine echte Inspiration.

"Ja, schon klar, aber letzten Monat hat hier eine an

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