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Beneath the Scars - Nie wieder ohne dich von Moreland, Melanie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Beneath the Scars - Nie wieder ohne dich

Berührend, herzzerreißend, einfach magisch! Alles, was Zachary Adams will, ist allein gelassen zu werden. Menschen meidet er, da sie sich von seinen Narben abgestoßen fühlen. Seine Bilder, der Ozean und die Einsamkeit - das ist seine Welt. Doch dann lässt er Megan Greene in sein Leben. Auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit, hat die junge Schriftstellerin nur ein Ziel: zur Ruhe kommen. Das Sommerhaus in Maine, das ihr eine Freundin zur Verfügung stellt, ist perfekt. Das Meer, der Strand und das kleine Städtchen sind alles, was sie braucht. Bis sie über ein Gemälde stolpert, das sie auf den ersten Blick fasziniert. Bis sie auf den verschlossenen Künstler trifft, der ihr mit diesem Bild aus der Seele spricht. Bis sie Zachs Geheimnisse aufdeckt und damit zerstört, was sie sich aufgebaut haben ... 'Ein unglaublich gefühlvolle Liebesgeschichte!' Book Bitches Der neue Roman von Bestseller-Autorin Melanie Moreland Melanie Moreland ist eine New-York-Times- und USA-Today-Bestseller-Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Katze in Ontario. Sie reist gerne, findet jedoch, dass das Heimkommen immer das Schönste ist. Am wichtigsten sind ihr ihre Familie und ihre Freunde. Weitere Informationen unter: (LEund bei Twitter (@MorelandMelanie)

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 01.02.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736307308
    Verlag: LYX
    Größe: 3502 kBytes
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Beneath the Scars - Nie wieder ohne dich

1

Megan

Je weiter ich mich entfernte, desto entspannter wurde ich; meine Schultern lockerten sich, als die Stadt zurückblieb und sich freier Raum vor mir erstreckte. Ich fuhr nicht schnell, sondern ließ mir Zeit und genoss die Landschaft. Aus den Lautsprechern kam klassische Musik, und das sanfte Crescendo der Streicher tat meinen Nerven gut. Normalerweise hörte ich zeitgenössische Musik, doch in diesem Moment brauchte ich die beruhigenden Klänge von Bach. Ich ließ das Fenster runter und streifte endlich mein Haarband ab. Zusammengebunden trug ich die Haare nur bei der Arbeit oder im Hochsommer, und nun genoss ich es, wie der Wind hineinfuhr und mir Kopf und Hals kühlte.

Immer öfter blitzten Wasserflächen auf; das Panorama wandelte sich, und statt zähflüssigem Verkehr gab es leere Straßen. Vereinzelte Bäume standen in der hügeligen Landschaft, die nach dem überstandenen Winter noch kahl dalag und die Rückkehr von Frühling und Wärme erwartete.

Mir war ganz ähnlich zumute.

Am späten Nachmittag hielt ich vor dem kleinen Laden in Cliff's Edge. Das Küstenstädtchen war ruhig. Zu dieser Tageszeit hatten die meisten Geschäfte geschlossen; von den Einheimischen abgesehen, war die verschlafene Ansiedlung fast ausgestorben. Genau an einem solchen Ort wollte ich sein.

Der Drang, Boston zu verlassen, hatte mich plötzlich übermannt. Meine Freundin Karen hatte mir ihr Haus am Strand angeboten, und ich hatte nicht mal der Schlüssel wegen bei ihr vorbeigesehen, sondern war direkt zu Coopers Gemischtwarenladen gefahren, um die Zweitschlüssel abzuholen.

Karen war nicht glücklich darüber gewesen, dass ich so spät noch aufbrechen wollte, sie meinte, ich sollte doch bis zum nächsten Tag warten, aber ich wollte los, musste fliehen. Die Mail, die ich am frühen Nachmittag bekommen hatte, war der Tropfen gewesen, der das Fass hatte überlaufen lassen.

Doch daran wollte ich nicht denken und konzentrierte mich darauf, wohin ich unterwegs war: zum Strandhaus. Karens Worte "privat" und "abgelegen" gingen mir im Kopf herum - beides klang großartig.

Ich holte tief Luft, stieg aus dem Wagen, streckte mich und betrat den hell erleuchteten Laden, um die Schlüssel zu holen und mir die letzte Wegstrecke beschreiben zu lassen.

Das Haus war unerwartet weit von der Kleinstadt entfernt, die Wegbeschreibung kompliziert. So hatte Mrs Cooper mir angeboten vorauszufahren. Ich folgte ihrem Wagen über steile Straßen und seufzte erleichtert, als wir schließlich hielten. Die Rücklichter ihres Fords erloschen, und auch ich schaltete den Motor aus, ließ den Kopf auf die Brust sinken und genoss die neuen Geräusche ringsum. Es fühlte sich gut an, hier zu sein - an einem anderen Ort und allein.

Kaum war ich ausgestiegen und hatte meine Jacke angezogen, wollte ich Dixie aus ihrer Transportbox befreien und mit ins Haus nehmen. Sie musste müde sein, nachdem sie so lange in dem kleinen Kasten eingesperrt gewesen war, wo es auf Autofahrten sicherer für sie war. Als ich aber die Heckklappe des Wagens öffnete, schoss mein kleiner Hund aus seiner Box; irgendwie musste er den Riegel aufbekommen haben und stürmte nun bellend und schwanzwedelnd auf den dichten Wald hinterm Haus zu. Ich hetzte ihr nach, und wir spielten einige Minuten lang Fangen, ehe ich Dixie mit Mrs Coopers Hilfe in die Enge treiben und an die Leine nehmen konnte. Keuchend lehnte ich an meinem Wagen, während die Händlerin über unser Tollen lachte. "Das Tier hält Sie gut auf Trab."

Ich nickte. "Ihre Umgebung erkundet sie liebend gern." Erneut holte ich tief Luft. "Danke, dass Sie mich hierher gelotst haben. Sie hatten recht - allein hätte ich das Haus nie gefunden."

Mrs Cooper bückte sich zu Dixie und kraulte ihr die Ohren. "Kaum zu fassen, dass Sie so spät gekommen sind, Megan. Gut, dass ich Sie herbringen durfte. Ich habe gestaunt, als Karen mir am Telefon sagte, Sie käme

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