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Bianca Exklusiv Band 0178 Bleib bei mir, Shayla / Noch eine Chance für die Liebe / Wochenende der Liebe / von Colter, Cara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Bianca Exklusiv Band 0178

BLEIB BEI MIR, SHAYLA von COLTER, CARA 'Bitte bring Nicky zu Turner McLeod!' Wie könnte Shayla ihrer Nachbarin diesen Wunsch abschlagen? Also macht sie sich mit dem Dreijährigen auf den Weg nach Montana - zu dessen Vater, wie Shayla annimmt. Doch bei Turner angekommen, erlebt sie eine süße Überraschung. NOCH EINE CHANCE FÜR DIE LIEBE von WILSON, MARY ANNE Kann so viel Zärtlichkeit ein Irrtum sein? In der Nacht nach dem Unterzeichnen der Scheidungspapiere kommen Samantha Zweifel, ob ihre Blitzehe mit Nicholas wirklich ein Fehler war: Noch einmal begegnen sie sich voller Leidenschaft - und das hat ungeahnte Folgen ... WOCHENENDE DER LIEBE von RIVERS, NIKKI Wer ist nur dieser charmante Fremde, dem es so galant gelingt, Charlottes Schüchternheit zu umgehen? Sie weiß selbst nicht recht, wie ihr geschieht - vor allem nicht, als sie bei einem unerwarteten Wiedersehen erkennen muss, wem sie da in die Arme gesunken ist ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863495527
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 530 kBytes
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Bianca Exklusiv Band 0178

1. KAPITEL

"Entschuldigung." Charlotte Riesling versuchte, den Pagen einzuholen. "Das ist nicht das richtige Hotel, glaube ich."

Der junge Mann drehte sich um und schob den Gepäckwagen rückwärts gehend weiter. "Wie bitte?"

Der Teppich unter Charlottes Füßen war zwar weich und sicher teuer, aber ... nun, sie hatte ein pastellfarbenes Blumenmuster erwartet und keine neonfarbenen, geometrischen Formen auf schwarzem Untergrund. Ihr Großvater hatte betont, dies wäre eines der altehrwürdigsten Hotels von San Francisco. Bisher hatte sie allerdings nichts gesehen, was altehrwürdig gewirkt hätte.

"Das hier ist doch das Cameron House, oder nicht?", fragte sie.

"Ja, eigentlich schon, Ma'am."

"Eigentlich schon?", wiederholte Charlotte.

"Der alte Chef starb, und sein Sohn hat das Haus geerbt. Er ließ es renovieren."

"Aha", bemerkte sie trocken.

"Ja, und jetzt wird es bloß noch Cameron's genannt."

Der Page blieb vor Zimmer 1822 stehen und schloss auf. Passend, diese Namensänderung, dachte Charlotte. Der Erbe hatte es offenbar mit den Veränderungen sehr eilig gehabt. Veränderungen! Charlotte liebte das Althergebrachte und mochte keine Überraschungen. Und nun wohnte sie ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt in einem solchen Hotel.

Sie folgte dem Pagen ins Zimmer, hörte kaum zu, als er die Klimaanlage erklärte, gab ihm ein Trinkgeld und schloss hinter ihm die Tür.

Auch das Zimmer war in grellen Farben gestrichen. Das Bett war extrem niedrig, die Möbel modern. Charlotte zog altmodische Polstermöbel vor, aber da sie nur bis zum kommenden Montag hier wohnte, würde sie es schon aushalten.

Trotzdem war es ein schlechter Witz. Sie war in dieses alte Hotel gekommen, um WEND, die Rundfunkstation ihres Großvaters in Madison im Bundesstaat Wisconsin, vor einer Erneuerung, wie sie hier im Hotel stattgefunden hatte, zu bewahren.

Das heißt, dafür war es leider schon zu spät. Großvater Barnabas hatte bereits entschieden, bei WEND von klassischer Musik und intelligenten Gesprächen zu klassischem Rock und fröhlicher Moderation überzuwechseln.

Charlotte fand das schrecklich. Sie war praktisch mit WEND aufgewachsen. Zu ihren schönsten Kindheitserinnerungen gehörten die Besuche bei Großvater Barnabas. Sie hatte in seinem weichen Ledersessel hinter dem Schreibtisch gesessen, und klassische Musik hatte die Sorgen ihres jungen Lebens vertrieben.

Der Page hatte ihren Koffer auf einen verchromten Ständer gestellt. Charlotte holte den winzigen Schlüssel aus ihrer Handtasche und öffnete die Schlösser. Die Konfrontation mit J. J. Tanner, dem Mann, der ihr Leben verändern sollte, ließ sich nicht länger aufschieben. Erst einmal aber wollte sie duschen und leichtere Sachen anziehen, bevor sie ohne Vorwarnung über den Feind hereinbrach.

"Was soll das denn?", stieß sie verblüfft aus. Vielleicht war sie ja doch nicht im richtigen Hotel. Jedenfalls waren das ganz sicher nicht ihre langen, fließenden Röcke in gedeckten Farben, auch nicht die weiten Pullover und übergroßen T-Shirts. Sogar ihr Pyjama aus Baumwolle fehlte. "Verrückt!", murmelte sie und starrte auf Seide und Satin.

Wahrscheinlich hatte sie am Flughafen den falschen Koffer erwischt. Aber wieso passte dann der Schlüssel? Der Kofferanhänger stimmte auch.

"Das ist mein Koffer, aber das sind nicht meine Sachen!"

Wer sollte ihren alten Jeansrock sowie den verwaschenen Pyjama stehlen und durch äußerst modische Garderobe ersetzen? Das konnte sie doch den Leuten von der Fluggesellschaft niemals erklären.
Es war schon spät. Sie wollte duschen, sich umziehen, zu WEXL fahren und sich ihrem Feind stellen. In dem Koffer musste doch irgendetwas zu finden sein, mit dem sie erst einmal über die Runden kommen konnte.
Eine halbe Stunde später betrachtete Charlotte sich im Spiegel. "Du lieber Himmel, das geht doch nicht", sagte sie leise zu sich selbst.

Ein Paar Jean

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