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Bianca Exklusiv Band 274 von Harlen, Brenda (eBook)

  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Bianca Exklusiv Band 274

ICH GEHÖRE DIR von BENJAMIN, NIKKI Ein Aufruhr der Gefühle tobt in Emma beim Anblick des kühnen Luftwaffenmajors Sam. Einst war die sensible Bibliothekarin mit seinem Bruder verlobt, doch nach einem verbotenen Kuss wusste Emma, dass nur Sam ihre Leidenschaft wecken konnte. Kann das jetzt ein neuer Anfang sein? DER SCHÖNSTE TAG MEINES LEBENS von CARRINGTON, TORI Penelope Moon schwebt auf Wolken. Der faszinierende Aidan Kendall ist der erste Mann, dem ihre Herkunft vollkommen egal zu sein scheint. Schon glaubt Penelope, dass sich ihr Traum vom großen Glück erfüllt, da erhält sie eine erschütternde Nachricht: Aidan ist verhaftet worden ... EINE NEUE LIEBE IST WIE EIN NEUES LEBEN von HARLEN, BRENDA Die wunderschöne, aber heruntergekommene Villa ist perfekt für Zoes Plan: Sie möchte sie in eine gemütliche Pension verwandeln. Mason Sullivan, der attraktive Architekt von nebenan, steht ihr mit Rat und Tat zur Seite - und gibt Zoe den Glauben an eine zweite Chance zurück.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733732752
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1110 kBytes
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Bianca Exklusiv Band 274

1. KAPITEL

"Hallo, Sam, haben Sie nicht Lust mit uns im Klub etwas zu trinken?"

Sam Griffin, Major der Air Force der Vereinigten Staaten, schaute zu dem jungen Leutnant hinüber, der lässig am Türrahmen seines Büros lehnte. Obwohl er normalerweise solch einen vertrauten Umgangston ihm gegenüber bei seinen Schülern nicht duldete, musste er lächeln. Billy Fonteneaux war ein vielversprechender Pilot, dessen Südstaatenakzent so charmant war, dass man dazu neigte, seine lockere Art außerhalb seiner Dienstzeit zu entschuldigen.

"Vielleicht tue ich das sogar", erwiderte Sam und wandte sich dann wieder dem Stapel Post zu, den er gerade sortierte. "Gehen Sie jetzt in den Klub?"

"Wir waren schon auf dem Weg, als ich noch Licht in Ihrem Büro sah. Ich dachte, es würde nichts schaden, wenn ich Sie frage, aber wenn Sie andere Pläne haben ...?"

"Die habe ich nicht", gab Sam mit einem wehmütigen Lächeln zu. In sein Junggesellenquartier zurückzukehren und sich ein Mikrowellenabendessen zuzubereiten, war bestimmt nicht das, was der junge Mann im Kopf hatte.

"Also was sagen Sie jetzt, Major? Werden Sie mit uns ein Bier trinken?"

"Ich kann keine Versprechungen machen", entzog sich Sam schließlich einer Entscheidung. Obwohl es vorlockend wäre, in einer ungezwungenen Atmosphäre zu plaudern und etwas zu trinken, wollte er sich doch nicht auf eine zu kameradschaftliche Ebene mit seinen Untergebenen herablassen. "Ich habe zuerst noch einige Dinge zu erledigen. Ich werde sehen, wie ich mich danach fühle."

"Das ist ein Angebot, Sir." Billy lächelte, salutierte kurz und wandte sich dann ab.

Als die Schritte des Leutnants auf dem Flur verhallten, lehnte sich Sam in seinen Sessel zurück und vergaß für einen Moment den Stapel Post, den er am Nachmittag erhalten hatte.

Es hatte eine Zeit gegeben, in der er Billy Fonteneauxs Einladung sofort angenommen hätte. Eine Zeit, in der er den Ruf eines Partylöwen gehabt hatte, wo immer er auch stationiert gewesen war. Aber das hatte sich bereits seit Jahren geändert - seit vier Jahren, um genau zu sein.

Mit fünfunddreißig Jahren war er immer noch ein relativ junger Mann und weder durch Frau noch Kinder gebunden. Aber der Tod seines jüngeren Bruders hatte ihn für immer verändert. Etwas war in ihm gestorben, als er damals an jenem Junitag am Straßenrand Teddys leblosen Körper in seinen Armen gehalten hatte.

Lass es sein, warnte Sam sich.

Er konnte nichts gewinnen, wenn er die Vergangenheit wieder aufleben ließ. Was geschehen war, war geschehen, und ganz egal wie lange er sich mit den bitteren, leidvollen Erinnerungen quälte, nichts würde sich mehr ändern.

Sam zwang sich, sich wieder auf seine unmittelbare Aufgabe zu konzentrieren, und sah seine Post durch. Er stellte fest, dass nichts Besonderes dabei war. Es waren nur Kreditkartenrechnungen und Briefe von seiner Bank, die ihm bestätigten, dass seine Geldanlagen Früchte trugen.

Er hatte gehofft, dass ein Brief seiner Mutter dabei gewesen wäre, war jedoch enttäuscht worden. Abgesehen von der Postkarte aus Seattle, als sie dort Freunde besucht hatte, hatte er seit sechs Wochen nichts mehr von ihr gehört. Eigentlich war das nicht ungewöhnlich und schon gar nichts, worüber er sich Sorgen machen sollte. Es dauerte oft sehr lange, bis Post aus den Staaten diesen Luftwaffenstützpunkt in Italien erreichte. Und da seine Mutter verreist gewesen war, hatte sie jetzt sicherlich viel im Garten und im Haus zu tun.

Er könnte sie natürlich anrufen, aber er wusste nie genau, was er mit ihr sprechen sollte. Obwohl er nie einen Grund gehabt hatte, an der Liebe seiner Mutter zu zweifeln - das Gegenteil war der Fall - hatten sie sich doch nie sehr nah gestanden. Auf jeden Fall nicht so nah, wie sie und Teddy gewesen waren.

Sam hatte sich sehr viel mehr mit seinem Vater verbunden gefühlt. Vielleicht, weil er und Caleb Griffin sich so ähnlich gewesen waren - äußerli

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