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Bianca Gold Band 26 von Green, Crystal (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.03.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Bianca Gold Band 26

DER MILLIARDÄR UND DAS KINDERMÄDCHEN von GREEN, CRYSTAL Witwer Zane Foley ist verwirrt: Die hübsche Nanny Melanie verzaubert nicht nur seine Tochter Livie, sondern vor allem ihn selbst. Doch eigentlich hat Zane der Liebe abgeschworen. Eine neue Beziehung kommt für ihn nicht infrage! Wird er Melanies Charme widerstehen können? EINE NANNY ZUM KÜSSEN von ADAMS, JENNIE 'Kein Problem!' Gern hilft Phoebe Unternehmer Max Saunders aus der Klemme und betreut seine vierjährigen Zwillinge. Dumm nur, dass der attraktive Junggeselle nach und nach immer stärkere Gefühle in Phoebe weckt! Denn eins ist klar: Max ist und bleibt überzeugter Single! KELLY UND DER MILLIONÄR von GOODNIGHT, LINDA Millionär Ryan Storm hat alles im Griff - bis auf seine sechsjährige Tochter Mariah! Doch Hilfe naht: in Person von Kindermädchen Kelly. Innerhalb kürzester Zeit verdreht die hübsche Brünette Ryan den Kopf. Aber darf er hoffen? Schließlich scheint Kellys Herz vergeben ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 27.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733730444
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 950 kBytes
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Bianca Gold Band 26

1. KAPITEL

Wenn Melanie Grandy den Internet-Artikeln glauben konnte, die sie über ihren zukünftigen Arbeitgeber gelesen hatte, dann war Zane Foley ein knallharter Unternehmertyp. Der härteste in ganz Texas.

Gleichzeitig war Foley laut besagten Artikeln ein ziemlich geheimnisvoller Mensch, der dafür sorgte, dass nichts aus seinem Privatleben an die Öffentlichkeit drang.

Dafür hatte Melanie mehr Verständnis als jeder andere.

Vom Kopfende eines langen Mahagonitisches aus beobachtete sie den erfolgreichen Geschäftsmann dabei, wie er durch ihre Bewerbungsmappe blätterte. Dabei schritt er gemächlich über das Wohnzimmerparkett seiner Stadtvilla in Dallas.

Ich darf ihn nicht ständig anstarren, ermahnte sich Melanie.

Leicht fiel ihr das allerdings nicht ...

Das dunkelbraune Haar ließ er offenbar in einem teuren Salon stylen. Der Schnitt saß perfekt, bloß im Nacken standen ein paar störrische Strähnen hoch. Wahrscheinlich wusste er nichts davon, denn sonst hätte er sie längst geglättet.

Zane Foley war ausgesprochen groß und breitschultrig. Er hatte eine schmale Taille und lange Beine. Melanie wusste nicht, was er in seiner Freizeit für Sport trieb, konnte sich ihn aber gut im Sattel vorstellen.

Eigentlich kannte er ihre Bewerbungsmappe längst: Als Melanie sich vor zwei Tagen bei ihm vorgestellt hatte, hatte er ihren Lebenslauf bereits genauestens unter die Lupe genommen. Warum ging er also jetzt noch mal alles durch? Wollte er sie etwa einschüchtern?

Am anderen Ende des Raumes blieb er stehen und blickte sie an. Die Maisonne fiel durch das Buntglasfenster und zauberte sanfte Farbreflexe auf sein weißes, höchstwahrscheinlich maßgeschneidertes Hemd. Da stand er, mitten zwischen den dunklen Ledermöbeln, die dem Raum ein düsteres Ambiente verliehen.

Melanie fühlte sich ertappt, als Zane Foley ihr direkt ins Gesicht sah und mit seinen haselnussbraunen Augen fixierte. Trotzdem wich sie seinem Blick nicht aus. Sie wollte ihm beweisen, wie standhaft sie war. So standhaft, dass sie allen Herausforderungen gewachsen wäre, wenn er sie als Nanny für seine sechsjährige Tochter Olivia einstellte. Melanie hatte die Kleine beim ersten Vorstellungsgespräch bereits kurz kennengelernt und sofort ins Herz geschlossen.

Sie zwang sich, ruhig und gleichmäßig zu atmen, bis Zane Foley sich wieder ihrer Bewerbungsmappe zuwandte.

"Aha, aus Oklahoma kommen Sie also", sagte er plötzlich mit tiefer, klangvoller Stimme.

Ein Schauer durchlief Melanie. Es fühlte sich an, als hätte er direkt neben ihr gestanden und ihr die Worte ins Ohr geraunt. Sie bemühte sich, möglichst ruhig zu sprechen, damit er ihr die Erregung nicht anmerkte. "Ja, ich bin sozusagen am Stadtrand von Tulsa aufgewachsen."

Eigentlich hatten sie auch darüber bei ihrem ersten Termin gesprochen, und wahrscheinlich hatte Foley in den letzten zwei Tagen ihre früheren Arbeitgeber kontaktiert. Zuletzt war sie für eine Geschäftspartnerin von ihm tätig gewesen, mit der er eng zusammenarbeitete, und deren Urteil er sehr vertraute. Wahrscheinlich hatte Melanie überhaupt nur deswegen einen Fuß in die Tür bekommen.

Warum schaute er sich eigentlich gerade ihre ganze Bewerbungsmappe noch einmal an? Wollte er sie damit etwa verunsichern? Hoffte er darauf, dass sie vor lauter Nervosität ihr dunkles Geheimnis verriet?

Weil er zu ihrer Erklärung, wo sie aufgewachsen war, nichts sagte, sprach sie weiter: "Zuerst waren wir bloß zu zweit, meine Mutter und ich. Während ich im Kindergarten war, hat sie die Buchhaltung für einen kleinen Betrieb erledigt. Sobald ich etwas älter war, habe ich mich nach der Schule immer um den Haushalt gekümmert."

Dabei verschwieg Melanie ihm, dass es sich bei dem "kleinen Betrieb" um eine schmierige Gaststätte handelte, in der ihre Mutter hauptsächlich als Kellnerin gearbeitet hatte. Zwischendurch hatte Leigh Grandy immer mal wieder einen "guten Freund" zum "

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