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Bis ich dich wiedersehe Roman von Levy, Marc (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.07.2014
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Bis ich dich wiedersehe

Eine Liebe, die sich über alle Grenzen hinwegsetzt - über Raum, Zeit und das Leben selbst ... London. Auf der Suche nach einem verschollenen Bild trifft Jonathan, Kunstexperte und Spezialist für den geheimnisumwobenen Maler Radskin, auf die charmante Galeristin Clara. Sie soll die Gemälde ebenjenes Malers versteigern. Unter diesen befindet sich auch das letzte Werk des Künstlers, das noch niemand gesehen hat. Jonathan hat nur wenig Zeit für die Versteigerung, denn seine Hochzeit steht bevor. Doch auf dem ersten Blick ist Clara und Jonathan klar, dass sie sich schon einmal begegnet sind - aber wo und wann? In diesem Leben oder in einem früheren? Marc Levy ist 1961 in Frankreich geboren. Mit achtzehn Jahren engagiert er sich beim französischen Roten Kreuz, für das er sechs Jahre tätig ist. Gleichzeitig studiert er Informatik und Betriebswirtschaft an der Universität in Paris. Von 1983 bis 1989 lebte er in San Francisco, wo er sein erstes Unternehmen gründete. 1990 verließ er die Firma und eröffnete mit zwei Freunden ein Architektenbüro in Paris. Er entdeckte schon früh seine Liebe zur Literatur und zum Kino und schrieb mit siebenunddreißig Jahren seinen ersten Roman, "Solange du da bist", der von Steven Spielberg verfilmt und auf Anhieb ein Welterfolg wurde. Seitdem wird Marc Levy in neunundvierzig Sprachen übersetzt, und jeder Roman ist ein internationaler Bestseller. Marc Levy, der mit seiner Familie in New York lebt, ist mit 40 Millionen verkauften Büchern der erfolgreichste französische Autor weltweit.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 21.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641108519
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: La prochaine fois
    Größe: 465 kBytes
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Bis ich dich wiedersehe

Kapitel 2

Der Oberkellner hatte ihnen einen Platz in einer Nische ganz hinten im Restaurant zugewiesen. Auf der Bank aus rotem Moleskin versuchte Jonathan, gegen die Spannung anzukämpfen, die sich seiner bemächtigt hatte. Er hatte seinen Teller noch nicht angerührt.

"Komisch, was du da machst", meinte Peter, der mit großem Appetit aß.

"Was mache ich denn?"

"Du fummelst die ganze Zeit an deiner Krawatte herum."

"Ja und?"

"Du trägst gar keine!"

Jonathan bemerkte, dass seine rechte Hand zitterte. Er versteckte sie unter dem Tisch und sah Peter an. "Glaubst du eigentlich an das Schicksal?", fragte er.

"Eins steht jedenfalls fest: Dieses Steak hat keine Chance, dem seinen zu entgehen, falls es das ist, was du wissen willst."

"Meine Frage war ernst gemeint."

"Ernst?" Peter spießte ein Stück Kartoffel auf und tunkte es genussvoll in die Soße. "Die letzte Maschine geht um zweiundzwanzig Uhr: Wenn du dich sofort auf die Socken machst, kannst du sie noch erwischen", fuhr er fort und betrachtete das dicke Stück Fleisch auf seiner Gabel. "Du siehst schrecklich aus."

Jonathans Teller blieb weiter unangetastet. Er griff nach einem kleinen Stück Brot in dem Korb, der zwischen ihnen stand, und drückte das noch lauwarme Innere mit den Fingern zusammen. Sein Herz klopfte noch immer zum Zerspringen.

"Ich kümmere mich um Restaurant- und Hotelrechnung. Also beeil dich!"

Peters Stimme schien ihm plötzlich von weit her zu kommen.

"Ich fühle mich nicht besonders gut", sagte Jonathan, der versuchte, wieder zu sich zu kommen.

"Heirate sie endlich - du gehst mir mit deiner Anna allmählich auf die Nerven."

"Willst du nicht mit zurückfliegen?"

Peter verstand den Hilferuf seines Freundes nicht. Er schenkte sich Wein nach. "Ich wollte dieses Abendessen nutzen, um dir von meinen momentanen Problemen im Büro zu erzählen. Ich wollte mit dir besprechen, wie ich auf diesen Artikel, der mich völlig grundlos attackiert, reagieren soll. Ich wollte mit dir die Bilder für meine nächste Auktion durchgehen, und nun sitze ich Tête-à-Tête mit einem Steak da. Ich kann es jetzt nicht im Stich lassen. Das würde nicht zur Idee von einem heiteren Junggesellenabend passen."

Jonathan zögerte, erhob sich und zog sein Portemonnaie aus der Westentasche. "Du bist mir nicht böse?"

Peter griff nach seinem Arm. "Also hör mal! Du kannst doch kein Essen bezahlen, bei dem du gar nicht anwesend warst. Aber darf ich dir trotzdem mal eine sehr persönliche Frage stellen? Die Antwort bleibt selbstverständlich unter uns."

"Natürlich", sagte Jonathan.

Peter deutete vorsichtig auf das unangetastete Stück Fleisch auf Jonathans Teller. "Du hast nichts dagegen?" Noch bevor sein Freund antworten konnte, hatte er die Teller vertauscht und fuhr fort: "Nun geh schon und sag ihr Grüße von mir. Ich melde mich morgen, sobald ich zurück bin. Ich brauche wirklich deine Hilfe, um den Laden wieder in den Griff zu bekommen. Es geht drunter und drüber im Büro."

Jonathan legte seinem Freund die Hand auf die Schulter, drückte sie fest und fand wieder ein wenig zu dem Gleichgewicht, das ihm abhandengekommen war.

Peter hob den Kopf und musterte ihn. "Bist du sicher, dass alles in Ordnung ist?"

"Ja, ich bin nur etwas müde, keine Sorge. Und was den Rest betrifft, so kannst du dich auf mich verlassen."

Er steuerte auf den Ausgang zu. Die tausend Lich

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