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Bis wir eins sind Liebesroman Neuerscheinung von Malpas, Jodi Ellen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.09.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
8,99 €
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Bis wir eins sind

Ein Blick, eine Berührung, ein verzehrendes Feuer. Und er fühlt es auch. In Jacks Armen erlebe ich eine Nacht ohne Hemmungen, ohne Gedanken an den Morgen. Danach allerdings trennen sich unsere Wege. Doch wenig später steht Jack wieder vor mir, und sofort erwachen in mir all die sinnlichen Erinnerungen. Aber dann offenbart er mir etwas Schockierendes: Er ist verboten für mich. Dennoch können wir uns einfach nicht voneinander lösen, egal, wie falsch es ist. Kann es für unsere Liebe eine Zukunft geben?

"Jedem Kuss, jeder erotischen Szene, jedem Wortwechsel zwischen diesem Paar gehört ein Stück meiner Seele."
SPIEGEL-Bestsellerautorin Audrey Carlan über "Mit allem, was ich habe"

"Die neue Königin sinnlicher Literatur."
Sunday Times

"Bis wir eins sind ist ein herzzerreißender, zutiefst berührender Roman, der die Leser in seinen Bann ziehen wird."
Romantic Times Book Reviews

Jodi Ellen Malpas' Romane wurden in über 22 Sprachen übersetzt und erobern die Bestsellerlisten weltweit. Ein Erfolg, den die bekennende Tagträumerin nicht für möglich gehalten hätte. Seitdem ist das Schreiben von ebenso spannenden wie leidenschaftlichen Geschichten zu ihrer Passion geworden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 03.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955768140
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Originaltitel: The Forbidden
    Größe: 2874 kBytes
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Bis wir eins sind

1. Kapitel

Ich kicke die Berge von Post auf dem Parkett aus dem Weg, während ich einen Karton auf den Armen balanciere. Hinter mir knallt die Tür ins Schloss. Von der Erschütterung stiebt Staub, der sich über zwei Jahre angesammelt hat, von den Bilderleisten im leeren Flur auf, tanzt im Dämmerlicht vor mir und steigt mir geradewegs in die Nase. Ich niese - einmal, zweimal, dreimal - und lasse den Karton fallen, damit ich meine kitzelnde Nase reiben kann.

"Verdammt", bringe ich schniefend hervor, trete den Karton zur Seite und gehe den Flur hinunter, um Taschentücher zu holen.

Im Wohnzimmer suche ich die willkürlich aufgestapelten Kisten nach der mit der Aufschrift BAD ab. Viel Hoffnung mache ich mir nicht, denn die Kartons stehen in Fünferstapeln um mich herum und warten allesamt darauf, ausgepackt zu werden. Ich weiß nicht mal, wo ich anfangen soll.

Langsam laufe ich herum und schaue mich in meinem neuen Apartment um - eine Erdgeschosswohnung in einem alten, umgebauten georgianischen Haus in einer Westlondoner Allee. Das Erkerfenster im Wohnzimmer ist riesig, die Decken sind sehr hoch, die Böden noch das Original-Parkett. Ich schlendere in die Küche, verziehe das Gesicht wegen der abgestandenen Luft und der Fettfilme auf allen Oberflächen. Dieses Apartment hat zwei Jahre leer gestanden, und das sieht man. Aber es ist nichts, was mithilfe von einem Paar Gummihandschuhen und Putzmitteln nicht zu lösen wäre.

Plötzlich bin ich aufgeregt und stelle mir vor, wie alles blitzt und blinkt, wenn ich erst einen Eimer Reinigungsmittel zum Einsatz gebracht habe. Ich stoße die Glasflügeltür auf, die in den Garten führt, um frische Luft hereinzulassen, und blicke mich im Schlafzimmer um. Es ist gewaltig mit dem Original-Kamin und dem angrenzenden riesigen Bad. Lächelnd laufe ich zurück in den Flur und ins Gästezimmer, das ich allerdings nicht als solches nutzen werde. Ich male mir aus, wie mein Schreibtisch unter dem Fenster mit Blick auf den niedlichen Hof steht, und mein Zeichentisch kommt an die gegenüberliegende Wand mitsamt lauter technischen Plänen und Akten. Es ist meins. Alles meins. Es hat ein Jahr gedauert, bis ich die ideale Wohnung in meiner Preisklasse gefunden habe, doch endlich bin ich hier. Endlich habe ich meine eigene Wohnung und meinen eigenen Arbeitsplatz. Ich habe mir immer gesagt, dass ich mit dreißig meine eigene Firma und mein eigenes Zuhause haben würde. Und ich habe mein Ziel ein volles Jahr früher erreicht. Jetzt bleibt mir dieses Wochenende, das Apartment zu meinem Heim zu machen.

Wie aufs Stichwort klopft es an der Tür. Ich laufe durch meine Wohnung - meine Wohnung - und reiße die Tür auf, woraufhin eine Flasche Prosecco vor meiner Nase erscheint.

"Willkommen daheim!", trällert Lizzy, die auch noch zwei Gläser aus dem Ärmel zaubert.

"Oh mein Gott, du bist ein Engel!" Ich springe vor, schnappe mir alles und trete zur Seite, damit ich sie in meinem neuen Zuhause willkommen heißen kann. Das Grinsen auf meinem Gesicht dürfte das breiteste aller Zeiten sein.

Sie strahlt mich an und stürmt herein, wobei ihr kurzes schwarzes Haar ihr Kinn umspielt und ihre Augen vor Freude schimmern - Freude für mich.

"Erst stoßen wir an, dann putzen wir."

Ich stimme zu, während ich die Tür schließe und ihr ins vollgestellte Wohnzimmer folge.

"Ach du Schande, Annie!", meint sie flüsternd, sobald sie an der Tür steht und die Kartonberge entdeckt. "Woher kommt denn das ganze Zeugs?"

Ich drängle mich an ihr vorbei, stelle die Gläser auf eine der Umzugskisten und mache die Folie vom Prosecco-Korken. "Das meiste ist Arbeitskram", antworte ich, lasse den Korken knallen und schenke ein.

"Wie viele Bücher und Stifte braucht eine Architektin?", fragt sie, wobei sie zu der Wand zeigt, an der sich Plastikkisten mit diversen Akten, Lehrbüchern und Büromaterial reihen.

"Die meist

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